1.000 Fragen an dich selbst – #7

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Willkommen neue Woche und ein frischer Montag! Hier sind die nächsten 20 der „1.000 Fragen an Dich selbst“, der wunderbaren Blogparade von Johanna von Pinkepank. Zum Wochenbeginn geht es um unverarbeiteten Schmerz, Prioritäten, Berühmtheiten und Traumberufe. Wieder war es spannend, sich mit den Fragen auseinanderzusetzen. Manchmal zweifele ich, was das mit Selbstfindung zu tun hat, und an anderen Stellen tauche ich ab in lange unberührte Gründe meiner Vergangenheit. Aber lest selbst….

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe? Wenn die Liebe für meine Kinder steht, dann nein. Wenn Maxim und Nadeschda mich brauchen, bin ich da egal wie. Sie sind meine oberste Priorität. Wenn Liebe aber auch Selbstfürsorge heißt, um die es ja hier bei diesen Fragen und dieser „Entdeckungsreise“ geht, dann ja. Dann kommt erst die Arbeit und dann ich selbst. Ich kann dann auch schwer oder gar nicht alle viere grade sein lassen. Geschweige denn kann ich um Hilfe bitten (siehe Frage 134). In all den Jahren mit Maxim und Nadeschda ist es ein einziges mal vorgekommen, dass ich Richard im Büro angerufen habe und gesagt habe: „Du musst nach Hause kommen, ich kann nicht mehr.“

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar? Für nicht wirklich viel. Oder vielleicht doch irgendwie für das schlechte Vorbild, das sie waren. Sich im Leben weiterzuentwickeln, um genauso nicht zu werden, ist auch ein Antrieb.

123. Sagst du immer, was du denkst? Nein, eher zu selten.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust? Nein, nie.

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden? Dank jahrelanger therapeutischer Begleitung bin ich da eigentlich ganz gut aufgestellt, denke ich.

126. Was kaufst du für deine letzten 10 Euro? Wahrscheinlich etwas zum Essen für meine Kinder. Ich bin sehr dankbar, dass ich mir um unser finanzielles Wohlergehen keine Sorgen machen muss und nicht jeden Euro umdrehen muss.

127. Verliebst du dich schnell? Nein. Zum letzten Mal vor bald zwanzig Jahren und auch da hat es lange gedauert, bis ich wirklich verliebt war.

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst? Am besten an gar nichts.

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag? Der Donnerstag. Bis dahin sind die Kinder und ich organisch in unseren Groove gekommen und es ist der Tag in der Woche, an dem wir selten etwas vorhaben und keine Verpflichtungen uns erwarten. Schade ist es, dass dann schon wieder der Freitag folgt, an dem dann alles wieder anders ist.

130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen? Ein Buch zu schreiben.

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen? Molly Ringwald. Als Teenagerin habe ich sie und ihre Filme geliebt und sie war mir zumindest in ihren Rollen irgendwie ein Vorbild. Ich habe immer gedacht: „So wäre ich auch gerne.“ „Pretty in Pink“ war einfach großartig und ich habe mir dann auch so Locken machen lassen, wie Molly sie hatte. Es hat noch ein paar Jahre gedauert und dann kamen die Locken von selbst. Und heute sehe ich tatsächlich fast aus wie Molly. Nur eben ein paar Jahrzehnte älter….

132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt? Nee, so unrealistisch bin ich nicht.

133. Was ist dein Traumberuf? Schriftstellerin

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten? Nein, überhaupt nicht. Ich tue es viel zu selten. Obwohl ich gerade im Moment auch einmal wieder in einer Situation wäre, wo ich  Hilfe brauchen könnte.

135. Was kannst du nicht wegwerfen? Ich könnte jetzt schreiben Geld, Schmuck, Fotos, oder ähnliches. Doch grundsätzlich bin ich ziemlich gut im Wegwerfen und aussortieren. Ich finde ausmisten und wegschmeißen eigentlich so grandios befreiend!! Ich bin so froh, dass wir keinen Keller haben und nur eine 10qm Dachkammer. Das zwingt zum Wegschmeißen. Richard wollte vor einigen Jahren mit uns in ein größeres Haus ziehen. Am Ende war seine Hauptmotivation, mehr Stauraum zu haben. Ich habe ihn davon überzeugt, dass das Schwachsinn ist. Wir müssen nicht viel Geld bezahlen, um Müll zu horten….

136. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich? Keine wirklich. Zuerst hatte ich an meinen Blog gedacht, doch auch in den schaue ich in bestimmten Phasen nicht jeden Tag rein.

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis? Ja. Es sind die Erfahrungen, die man machen darf, und die Erlebnisse, die man hat. Das kann einem keiner nehmen un dort kosten sie kein Geld.

138. Hast du schonmal etwas gestohlen? Nein.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast? Das kommt drauf an, wer zu Besuch kommt. Manche Freuden von uns ernähren sich vegan. Da ist es dann die vegan Küche. Manche Freuden von uns teilen mit uns die Liebe zu Russland, da ist es dann die russische Küche. Und wenn es seitens des Gastes keine Essenvorlieben gibt, dann ist es auch einfach das,w drauf ich gerade an dem Tag Lust drauf habe.

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute lang gratis einkaufen? Beim Bulgari Juwelier in Manhattan – wenn es den Laden noch gibt. Ich würde mir einfach ratzfatz irgendein gigantisches Collier aussuchen, was ich dann sicher nie trage, da es für mich viel zu schwer und zu wuchtig ist. Da ich aber Bulgari’s Düfte schon seit Jahrzehnten liebe und irgendwann einmal staunend vor eben diesem Laden stand, fand ich das in Anbetracht der Kürze der Zeit am Effektivsten.

4 Gedanken zu “1.000 Fragen an dich selbst – #7

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