1000 Fragen an mich selbst #14

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Die Ferien sind vorbei, der Alltag steht wieder vor der Türe. Doch bevor ich mich wieder meiner Portfolioarbeit widme, die ich bis zur kommenden Woche abgeschlossen haben muss, gibt es zum Wochenbeginn die nächste Runde der „1.000 Fragen an Dich selbst“, der spannenden Blogparade von Johanna von Pinkepank. Heute geht es viel um Fehler, die eigenen und die der anderen, Gemütszustände, Autoritäten, Zusammenarbeit im Team und noch so das ein oder andere. Doch lest selbst.

261. Über welche Themen unterhältst du dich am liebsten? Kinder und Erziehung. Gute Bücher. Und manchmal auch die Beziehung.

262. Kannst du leicht Fehler eingestehen? Geht so.

263. Was möchtest du nie mehr tun? Mich um den Scherbenhaufen meiner Eltern kümmern. Oder grundsätzlich die Fehler anderer, die aufgrund von niederen Motivationen entstanden sind und in letzter Konsequenz einfach dumm waren, ausbügeln.

264. Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise? Am liebsten gelassen, doch in den letzten Wochen leider eher sehr angespannt.

265. Sagst du immer die Wahrheit? Ja. Ich sage vielleicht nicht immer alles, aber das, was ich sage, entspricht der Wahrheit.

266. Was bedeutet Musik für dich? Das ist spannend. Früher lief hier zuhause oft Musik. Seitdem die Kinder da sind, hören wir nur noch selten Musik – zu viel Ablenkung und zu viele Reize. Doch wenn ich wütend bin oder genau im Gegenteil, dann halte ich es inzwischen mit Herbert Grönemeyer „Sie mag Musik, nur wenn sie laut ist…“

267. Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht? Nein, noch nie. Meine waren immer echt. Ich bin eine sehr schlechte Schauspielerin.

268. Arbeitest du gern im Team oder lieber allein? Eigentlich alleine. Nicht umsonst konnte und kann ich das selbstständige Texten alleine so gut aushalten. Da kann ich mein eigenes  Tempo bestimmen. Doch manchmal schätze ich auch den Austausch im Team. Bei meiner Seminararbeit hätte ich mir manchmal den Austausch gewünscht, doch der kam nicht zustande, und so habe ich dann lieber die Energie in die eigenständige Arbeit gesteckt.

269. Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht? Das ist dann doch zu privat.

270. Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selbst nicht? Diese Frage verstehe ich nicht…Ich bin gespannt, was die anderen antworten werden….

271. Denkst du intensiv genug über das Leben nach? Oh ja, manchmal vielleicht sogar zu viel.

272. Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher? Ja, es gibt so Menschen, die Knöpfchen bei mir drücken. Die Knöpfchen der Gefühle der Unzulänglichkeit. Meine Stiefmutter war so ein Mensch. Egal wie, ich fühlte mich immer unsicher und ein wenig wie das hässliche Entlein. Doch irgendwann habe ich mich daraus befreit. Mittlerweile tritt dieser Zustand immer seltener auf. Vielleicht hat das etwas mit meinen Lebenserfahrungen zu tun und bewusst meinen eigenen Weg zu gehen.

273. Bist du autoritätsgläubig? Das kommt darauf an. Wenn jemand ein gutes Vorbild ist, und ich ihn für sein Wissen, seine Erfahrung, seinen Charakter und seine Lebensführung bewundern kann, dann wohlmöglich schon – mit einer gewissen kritischen Distanz. Aber nur weil jemand Glück hatte und deshalb einen Posten oder eine Funktion bekleidet, ist er oder sie noch lange keine Autorität für mich, und erst recht keine, an die ich glauben würde.

274. Bist du gern allein? Ja. Immer schon.

275. Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt? Früher meine Malerei. In den letzten Jahren mein Schreiben und meine Ausbildung.

276. Welchen guten Zweck förderst du? Nicht konkret einen Verein, auch wenn ich mich in der Kirchengemeinde, bei einer Jugendorganisation und letztendlich in der Schule meiner Kinder engagiere. Letztlich liegt mir aber vor allem das Wohl bedürftiger Kinder am Herzen. Und hier unterstütze ich lokal mit Spenden jeglicher Art.

277. Wie sieht dein Traumhaus aus? Ich wohne eigentlich drin …. – Doch wenn ich nochmal anfangen müsste (und dürfte) mit unbegrenzten finanziellen Mitteln, dann wäre es eine Villa aus der Gründerzeit, außen mit einem riesigen verwunschenen Garten, innen kernsaniert, mit alten Dielenböden, großen Fenstern, die Bäder in Weiß, grau und türkis. Und einer offenen Küche zu Wohn- und Esszimmer in komplett orange….

278. Machst du leicht Versprechungen? Ich sage zu schnell „ja“, und zu langsam „nein“. Aber ich mache keine falschen Versprechungen.

279. Wie weit gehst du für Geld? Nur so weit, dass Aufwand und Nutzen in einem gesunden Verhältnis stehen.

280. Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist? Ich bin hartnäckig, aber bisher noch nie zu meinem eigenen Nachteil. Meine Mitarbeiter früher haben mich gehasst für meinen Satz: „Geht doch.“, wenn dann doch etwas funktioniert hat, was vorher aussichtslos schien. Aber ein „Geht nicht.“ war bei mir immer ein „Gibt es nicht.“ Und natürlich ging es dann doch irgendwann. Ob das Eigensinn ist, weiß ich nicht. Und wenn ja, dann war er nie zu meinem Nachteil.

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