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Liebster Award – Reloaded 2018

Liebster Award_BildLange, lange ist es her, dass ich zum Liebsten Award nominiert wurde. Umso mehr hat es mich gefreut, dass die wunderbare Lydia von Lydia‘s Welt mich kurz vor dem Jahreswechsel für diesen Award nominierte. Dafür danke ich ihr von Herzen! Lydia folgt meinem Blog schon eine geraume Zeit und ich folge nun auch ihrem. Es ist so großartig, was und wie sie schreibt. Bewundernswert, wie sie aus ihrem Leben und Alltag als Blinde schreibt. Wenn ich ihre Beiträge lese, erfüllt mich mein eigenes Leben mit einer gewissen Demut. Bei ihrem erst kürzlich veröffentlichten Post „Im Tempel des Hippokrates“ musste ich an einen lieben ehemaligen Arbeitskollegen denken, der mir erst vor Weihnachten schrieb, dass er MS hat und wie sich sein Leben verändert hat. Wir nehmen so vieles für viel zu selbstverständlich. Bei Lydia lernt man, dass es dies alles gar nicht ist.

So mache ich natürlich gerne bei diesem Liebsten Ward mit. Die Regeln könnt Ihr hier noch einmal nachlesen. Aber nun zu Lydia’s Fragen:

Wo schreibst Du Deine Beiträge am liebsten?

Entweder in meinem Büro. Dies hat wirklich eine sehr gute Energie und die Gedanken fliegen einfach. Oder bei uns zuhause am Esstisch, wo ich sozusagen im Herzen unseres Zuhauses sitze. Auch hier scheint eine gute Energie zu fließen. Immerhin ist hier auch mein erstes Buch entstanden.

Über welche Dinge würdest Du auf gar keinen Fall schreiben wollen?

Mmmh, das ist eine schwierige Frage. Denn ich habe mit meinem Blog einen klaren Fokus. Ich möchte einfach über unser Leben als Adoptivfamilie und damit über Adoptionsrelevante Themen und damit betroffene Familienthemen schreiben. Um damit ein Stück weit mehr „aufzuklären“, über die Wirklichkeit einer Adoptivfamilie. Insofern werdet Ihr Kochrezepte, Reiseberichte, Alltagsgeschichten oder Productplacements zumindest in der nächsten Zeit bei mir nicht finden.

Was brauchst Du für einen guten Start in den Tag?

Kaffee und fünf Minuten Ruhe alleine.

Hund oder Katze?

Oh, auch damit ist ein wunder Punkt getroffen. Eigentlich mehr Hund. Aber als ich in den USA lebte, hatten wir Katzen, die ich auch liebte. Nun steht bei uns ob des Alters von Maxim und Nadeschda die Haustierdiskussion an. Richard und die Kinder wollen einen Hund, Nadeschda am liebsten einen Mops. Da ich aber weiß, dass das Tier am Ende an mir hängen bleibt, zögere ich bei der Verantwortung für einen Hund. Ich bin froh, das unsere Kinder langsam groß werden, da muss ich mir nicht das nächste Baby ans Bein binden. Insofern denke ich oft an meine positiven Erfahrungen mit zwei Katzen in den USA. Also vielleicht doch eher Katze…?

Welches war Dein liebstes Märchen aus der Kindheit?

Aschenputtel. Ich liebe dieses Märchen. Bis heute. Vielleicht auch, weil ich selbst eine böse Stiefmutter hatte und mich dann irgendwann ein Prinz gerettet hat…

So, und wen nominiere ich nun?????? Da gibt es so viele, die ich inzwischen lese, mal mehr oder weniger, und meist passiv. Und dann gibt es aber ein paar, die mich so wirklich bewegen – und die noch nicht vierstellige Follower haben, soweit ich weiß… So sind dies meine Nominees:

  1. Katja von homeiswheretheboysare. Sie schreibt wunderbare Buchrezensionen, die mich immer wieder motivieren, wieder mehr zu lesen, auch wenn ich es selten schaffe. Und kluge Gedanken hat sie darüber hinaus, die mich zum Nachdenken bringen. Ich bin gespannt, wie es auf ihrem Blog weiter geht.
  2. Claire von mamastreikt. Sie ist einfach unglaublich, wie sie ihr Leben alleinerziehend meistert. Vor allem bewundernswert fand ich ihre Aktion #carearbeitmusssichtbarwerden.
  3. Susanne von HalloliebeWolke. Auch sie ist Alleinerziehend und meistert ihr Leben mit ihrem kleinen wunderbaren Leben. Ihr Wortwitz bringt mich immer wieder zum Lachen und dann doch auch manchmal zum Weinen…
  4. Simona von meinherzundso. Gerade ihre aktuellen Berichte aus ihrer Mutter-Kind-Kur sind herzzerreißend. Sie schreibt auf ihrem Blog vom Leben mit zwei Kindern, eines mit Downsyndrom.
  5. Frau Einstrich von einstrichphobie. Nach jahrelangen Versuchen ist sie nun endlich schwanger und sie ist dabei, ihre Einstrichphobie abzulegen…..

Gerne wollte ich noch Anni von Elternwerdenistdochschwer nominieren. Die liebe Anne kämpft schon so lange um und in einem Adoptionsverfahren. Und zwischendrin hat sie immer so wunderbare Gedanken und Impulse aus griechischen Tragödien. Wirklich lohnenswert, mal reinzulesen. Doch die gute Anni wurde erst vor zwei Tagen selbst an anderer Stelle nominiert, insofern hebe ich mir das Stöckchen für ein anderes Mal auf. 😉 Dennoch möchte ich sie hier auf jeden Fall erwähnen.

So, Ihr Lieben, dies wären meine Fragen:

  1. Warum bloggst Du?
  2. Du gewinnst die berühmten Millionen im Lotto, sagen wir 5, was würdest Du tun?
  3. Was würdest Du aus Deinem Leben in dieser Situation (Frage 2) behalten oder beibehalten?
  4. Auf welches Möbel in Deiner Wohnung kannst Du auf keinen Fall verzichten?
  5. Welches ist Dein Lieblingsbuch? Und warum?

Ich bin gespannt auf Eure Antworten und freue mich, wenn Ihr mitmacht! Ja, und allen anderen wünsche ich weiterhin viel Spaß beim Lesen, Stöbern, Liken und Kommentieren. Schön, dass Ihr immer wieder da seid! Habt Dank dafür!

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Liebster Award: Meine Nominierung!

Liebster Award_Bild

Am vergangenen Wochenende hat mich M.Mama von Mein Name Sei MAMA für den Liebsten Blog Award nominiert. Das ist großartig! Und ich danke ihr von Herzen. Ich folge auch ihrem Blog schon seit geraumer Zeit und ganz besonders berühren mich ihre Gedichte. Schaut mal rein, es lohnt sich!

Der Liebster Award ist eine Blog-Serie, bei der sich Blogger gegenseitig Fragen stellen und miteinander vernetzen. So können Leser andere Blogs kennenlernen. Eine Nominierung ist also quasi eine Leseempfehlung für einen neuen Blog.

Meine 11 Antworten auf M.Mamas Fragen

  1. Welches ist dein persönlicher Favorit unter deinen eigenen Blog-Beiträgen?

Weniger die Blogeinträge als meine Kolumnen sind meine favorisierten Beiträge. Vor allem die Kolumne über die „Anstrengung, Adoptivmutter zu sein“ hat mir sehr viel Freude gemacht, sie zu schreiben und sie immer wieder zu lesen. Unter den Blogeinträgen mag ich am liebsten den ersten, der von unserer ersten Nacht mit unseren Kindern erzählt (Moskau – in der Nacht zum 29. Juli). Er war der Anfang von allem….

2. Welchen Blogger würdest du gerne persönlich treffen und warum?

Tamara aus Österreich von der Erziehungskiste würde ich wirklich gerne einmal persönlich kennenlernen. Ihre Herzenspädagogik finde ich sehr spannend und ich finde es bewundernswert, mit wie viel Herzblut sie dabei ist und welche achtsame Haltung sie gegenüber Kindern hat. 

3. Schreibst du nur nach Plan oder spontan? i.e. wenn du gerade Lust dazu hast/etwas vorgefallen ist, das du mitteilen möchtest oder ist es dir wichtig in bestimmten Abständen (täglich, wöchentlich etc.) Beiträge online zu stellen?

Das Adoptionstagebuch ist durchgeplant. Da ich über unser erstes Jahr nach der Adoption retrospektiv schreibe, hatte ich die Möglichkeit, mir die Themen und Ereignisse so hinzulegen, wie sie eine sinnvolle Geschichte erzählen. Mit meinen Kolumnen habe ich mir aber den Raum geschaffen, Themen, die mich spontan bewegen, zu veröffentlichen. Diese müssen dann nicht in den „Jahresplan“ hineinpassen.

4. Aliens entführen dich und deine Familie zu ihrem Heimatplaneten. Vor der “Abreise” darf jeder von euch nur ein Ding mitnehmen. Auf dem Planeten B-LOG-M 2902 gibt es vollkommen andere Technologien, Handy und Internet werden also nicht funktionieren. Was nimmst du mit?

Einen großen Schal, unter den sich meine Kinder kuscheln können, wenn sie müde oder von dem neuen Umfeld auf dem anderen Planeten überfordert sind.

5. Strandurlaub oder Wandern in den Bergen?

Früher wäre es der Wanderurlaub gewesen, heute mit zwei Kindern ist es definitiv der Strandurlaub. 

6. Hattest du als Kind ein Lieblingsbuch? Und welches Buch / welcher Autor bzw. welche Autorin ist derzeit dein Favorit?

Als Kind habe ich „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren geliebt. Heute lese ich meist Querbeet, neben viel Fachliteratur. Das Buch, was mich im letzten Jahr tief bewegt hat, ist von Linus Reichlin „In einem anderen Leben“.

7. Eine Zauberfee/die allmächtigen Aliens aus Frage 4/was auch immer du dir hier am besten vorstellen könntest bietet/bieten dir an, dass du einen Tag lang über alles in der Welt (gegenwärtige Geschehnisse oder zurückliegende, NICHT die Zukunft betreffende) die Wahrheit erfahren kannst. Die einzige Einschränkung ist: Das Wissen darüber kann nicht rückgängig gemacht werden, also: du musst mit diesem Wissen dann weiterleben. Würdest du dieses Angebot annehmen? Was würde dich am brennendsten interessieren?

Nein, ich würde das Angebot ablehnen. Ich glaube nicht, dass es hilft, die Wahrheit über die Vergangenheit zu erfahren. Vielmehr bin ich davon überzeugt, dass ich die Fakten, die sich aus dem Geschehenen ergeben, so akzeptieren muss, wie sie sind. Warum viele Dinge so passiert sind, ist müssig darüber nachzudenken, solange ich nicht in die Vergangenheit zurückgehen kann, um sie zu ändern. 

8. Was wolltest du als Kind einmal werden?

Reich und berühmt. 

9. Welche drei Wörter charakterisieren dich am besten?

Ruhig, unermüdlich, selbstzweifelnd

10. Gibt es einen Beitrag, der bisher noch kaum Beachtung fand, den du uns aber gerne ans Herz legen möchtest?

Und wieder wäre es eine Kolumne. Ganz frisch diese Woche erschienen: „Manchmal ist es besser zu schweigen – vom Umgang mit dem Thema „Geburt“ im sozialen Umfeld von Adoptivfamilien“

11. Worüber hast du zuletzt herzhaft gelacht?

Über den Ausspruch meines Sohns, als er am Wochenende wieder einmal mitten während des Essens auf die Toilette gehen musste und zu mir sagte: „Du isst nur Salat, Mama. der wird nicht kalt. Du kannst ruhig mitkommen und mir helfen…“

So, geschafft. Ich bin gespannt, was daraus nun wird. Unter den Blogs, die ich lese, gibt es einige, die ich ganz großartig finde. Mütter, die recht schonungslos über ihren Alltag schreiben, Mütter, die sich mit Erziehungsthemen auseinandersetzen und ein paar Frauen, die über ihren Kinderwunsch und seine Erfüllung – nicht nur über Adoption, sondern auch auf anderen Wegen – schreiben. Gerade letztere finde ich sehr mutig! Denn sie adressieren ein Thema, das nur im verborgenen angesprochen wird.

Somit sind dies meine Nominierten:

  1. FamilieBitte

2.  mamasunplugged

3.  julmum

4.  Mit Hilfe einer Leihmutter zum Wunschkind

5.  @add2fam

6.  Mambo Leo

7. neuinfrankreich

Hier sind meine 11 Fragen:

  1. Welches ist das Hauptthema Deines Blogs?
  2. Warum bloggst Du?
  3. Was macht Dir daran am meisten Freude?
  4. Was ist für Dich die größte Herausforderung beim Bloggen?
  5. Gibt es ein kurioses Ereignis in Deinem Bloggerleben, das Du gerne teilen möchtest? Wenn ja, welches war es? Ein Kommentar, plötzliche hohe Besuchszahlen, etc.?
  6. Welches ist Dein liebster Blogbeitrag?
  7. Was ist (könnte) das Schönste für Dich am Muttersein (sein)?
  8. Was ist (könnte) das Schwierigste für Dich am Muttersein (sein)?
  9. Welches Kleidungsstück charakterisiert Dich am Besten?
  10. Welches Lieblingsessen  beschreibt Dich am besten?
  11. Ab vom Muttersein, welches ist Deine Lieblingsbeschäftigung  über das Bloggen hinaus?

Und dies sind schließlich die Regeln:

  1. Danke dem Blogger, der dich nominiert hat.

2. Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat.

3. Füge einen der Buttons vom Liebster Award in deinen Beitrag ein.

4. Beantworte die dir gestellten Fragen.

5. Kopiere die Regeln des Awards und stellt sie ebenfalls auf deinen Blog, damit die Nominierten wissen, was sie zu tun haben.

6. Erstelle elf neue Fragen für die Blogger, die du nominierst.

7. Nominiere 2 bis 11 Blogs, die weniger als 300 Follower haben.

8. Informiere die Blogger per Kommentar darüber, dass du sie nominiert hast.

Viel Spass beim Denken, Schreiben, Bloggen! Ich freue mich, von Euch zu lesen.