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Wie ein Baum ohne Wurzeln…

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Photo by Gregoire Sitter in Unsplash.com

Sherrie Eldridge, die Autorin von vielen wunderbaren Adoptionsbüchern, postet in den vergangene Tagen wieder sehr bewegende Beiträge, die mich an der ein oder anderen Stelle zum Nachdenken bringen. Vor allem „Adopted and Foster Kids Can Survive Winter“ geht mir zur Zeit nicht aus dem Kopf.

Ich glaube, dass zwar Maxim und Nadeschda noch nicht viele der Gedanken bewusst haben, die Sherrie schildert. Dafür sind sie noch zu jung und zu klein. Die winterliche Jahreszeit hat für sie immer noch einen magischen Zauber, jetzt wo die Vorweihnachtszeit absehbar ist und gefüllt sein wird mit schönen und aufregenden Momenten. Zudem liebt vor allem Maxim den Schnee. Schon jetzt zählt er die Tage, bis wir im Januar zum Skilaufen fahren.

Dennoch spüre ich, dass dennoch im Unterbewusstsein der Winter für meine Kinder eine Zeit des traurigen Schmerzes ist. Gerade Maxim macht wieder einmal ein paar schwere Tage durch. Und auch Nadeschda kämpft zuweilen mit der Wut. Wenn ich so an unsere nicht immer harmonischen Nachmittage denke, so kommt mir das Bild mit dem Baum in den Sinn, das Sherrie beschreibt. „We can say we are cold to the roots.“ Meinen Kindern ist kalt bis in die Wurzeln. Ihnen wurde ihre Herkunft und ihre Wurzeln genommen, und der Schmerz der Entwurzelung mag tief sitzen. Immer noch!

Ich denke an ein Seminar, das wir in Vorbereitung auf die Adoption hatten. Die Seminarleiterin zeigte uns einen Teddybären mit vielen abgeschnittenen Fäden an Armen und Beinen. Dazu sagte sie: „So etwa kommt ihr Kind zu ihnen. Mit unzähligen abgeschnittenen Bindungen und Beziehungen.“ Ja, in all den Jahren, seitdem Maxim und Nadeschda bei uns sind, haben sie sicherlich genauso viele neue Bindungen und Beziehungen geknüpft. Doch die abgeschnittenen Enden bleiben. Manchmal schmerzen sie, wie die Wurzeln des Baumes, die noch keinen vollständigen warmen sicheren Halt gefunden haben. – Wie sehr hoffe ich und wünsche ich, dass meine beiden Kinder einmal  so selbstbewusst mit ihrer Herkunft und Geschichte umgehen, und mit dem Schmerz der damit verbunden ist, dass sie ebenso sagen: „I am a tree, that suvived winter.“

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Adoptivkinder sind (oft) High-Need Kinder – und das ist gut so…

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Mit freundlicher Unterstützung von Fotolia

Vor ein paar Wochen hat Berenice einen spannenden Beitrag zu High-Need Kindern auf ihrem Blog veröffentlicht, der mich einmal wieder über meine eigenen Kindern hat nachdenken lassen.

Vielleicht vorab: Ich habe die Säuglingszeit mit meinen Kindern nicht erlebt. Auch wenn ich mir das manchmal gewünscht habe. Nicht aus einer Sehnsucht nach einer eigenen Schwangerschaft, sondern weil ich es mir manchmal wünschte, dass ich meine Kinder in meinem Bauch und dann als Babys schon hätte beschützen und behüten können. Doch Maxim war fast drei Jahre und Nadeschda gerade mal ein Jahr alt, als sie zu uns kamen. So kann ich mir nur abstrakt vorstellen, wie es ist, einen Säugling zu haben, der an manchen Tagen nur getragen werden will, der einen nicht einmal in Ruhe auf die Toilette gehen lässt, der einem den nächtlichen Schlaf raubt. kein Baby hat mich an die Grenzen meiner Belastung gebracht.

Auch dachte ich beim ersten Lesen von Berenice Beitrag, genau wie sie, ob mit der Klassifizierung High-Need tatsächlich wieder eine neue Modeerscheinung Einzug in Erziehungsratgeber und Therapieempfehlungen hat. Wird Kinder hier wieder eine Diagnose zugeschrieben, nur weil sie leider nicht in die starren Anforderungen unserer Gesellschaft – „Am besten laufen Kinder einfach so mit und haben ja keine eigenen Bedürfnisse.“ – passen? Oder weil auf der anderen Seite keiner den Müttern zugestehen will, dass vor allem die ersten Monate mit einem Säugling extrem anstrengend sind.

Doch als ich die Liste der Kriterien für ein High-Need Kind erneut betrachtete, dachte ich an meine eigenen Kinder und wie sie noch heute in vielerlei Hinsicht eigentlich High-Need Kinder sind, wenn man ein paar der Beschreibungen auf ältere Kinder adaptiert. Nicht alle zwölf Kriterien treffen auf Maxim und Nadeschda zu, doch viele wesentliche Punkte finden sich auch bei ihnen:

  1. Wenn meine Kinder weinen, dann weinen sie sehr intensiv. Auch heute noch. Und in der Mehrzahl der Fälle bin tatsächlich nur ich, ihre Mutter, die einzige Person, die sie beruhigen kann.
  2. Wenn es Maxim nicht gut geht, dann ist er hyperaktiv. Man spürt förmlich seine angespannte Körperhaltung und oft ist auch irgendein Gliedmaß in permanenter Bewegung.
  3. Wenn es Nadeschda nicht gut geht, dann will auch sie noch heute permanent getragen und umsorgt werden. Nicht umsonst trage ich ich fast zu jeder Jahreszeit große, breite Schals. Unter diesen kann sie sich dann auf meinem Schoß einhüllen und vor der Außenwelt „verstecken“.
  4. Beide Kinder sind extrem fordernd. Wenn sie etwas brauchen, dann fordern sie es sofort und lautstark ein. Kann das Bedürfnis nicht erfüllt werden – vor allem ein Grundbedürfnis nach Hunger, Durst, Schlafen, etc. – , weinen und schreien sie, als ginge es um ihr Leben. Warten können beide nur schwer.
  5. Vor allem Nadeschda ist, als sie kleiner war, häufig nachts aufgewacht. Vor allem, wenn ich abends nicht da war und jemand anderes sie ins Bett gebracht hat. Einschlafen kann sie auch heute nur gut, wenn ich bei ihr bleibe. Ja, auch sie haben Unruhe und Sorge gequält, ich könnte irgendwann nicht mehr da sein.
  6. Auch Maxim und Nadeschda sind extrem sensibel. Auch sie haben feinste Antennen und nehmen Stimmungen und Geräusche sehr intensiv wahr. So leidet Maxim heute z.B. oft unter Kopfschmerzen, wenn es in der Schule zu laut ist. Nadeschda braucht zwingend ihre festen Rituale. Kleinste Veränderungen im Alltag können sie schnell in die Überforderung bringen.
  7. Nadeschda braucht unendlich viel Körperkontakt, ja so wie andere die Luft zum Atmen. Manchmal scheint es mir, als söge sie darüber bei mir Energie ab, Energie, die sie zum Bewältigen irgendeiner Herausforderung des Alltags braucht.
  8. Auch Maxim und Nadeschda können sich schwer und schlechter von mir als Mutter trennen als andere Kinder. Nadeschdas Eingewöhnung im Kindergarten dauerte sehr lange. Unsere Kinderfrau kam mehrere Monate, bevor sie überhaupt beide Kinder einmal ins Bett bringen konnte. Gibt es eine längere Trennungsphase am Tag, so stellt Maxim unmittelbar unsere Beziehung in Frage. Sofort muss er testen, ob ich ihn halte und auch weiterhin aushalte.

So betrachtet, sind Maxim und Nadeschda „High-Need“-Kinder. Und natürlich ist das Leben als ihre Mutter anstrengend, anstrengender als ich es je gewagt hatte mir vorzustellen. Denn es kostet einfach unendlich viel Kraft und Energie. Vor dem Hintergrund der Lebensgeschichte meiner Kinder sind ihr Verhalten und ihre Reaktionen mehr als nachvollziehbar. Sie haben den absoluten Mangel erlebt, sie haben als Baby möglicherweise geschrieen und haben nichts zu essen bekommen, sie haben geweint und niemand ist gekommen und hat sie getröstet. Haben sie also ein Bedürfnis, dass nicht unmittelbar erfüllt werden kann, geht es für sie noch heute schlicht und ergreifend um Leben und Tod. Deshalb sind ihre Reaktionen bis heute zuweilen heftig. Wenn sie unter Stress stehen, dann geht bei ihnen der Alarm im Kopf an, über den ich ja schon häufiger geschrieben habe. Oft bringen sie mich an die Grenzen meiner Kraft und meiner Geduld.

Doch auf der anderen Seite hat all dies auch sein Gutes. Denn es lehrt mich, meinen Kinder immer in Dankbarkeit und Demut zu begegnen, an mir selbst zu arbeiten, um möglichst ausgeglichen und ruhig zu sein, meine Kraft mir einzuteilen und immer wieder Prioritäten zu setzen. Denn mit jedem kleinsten Schritt, den die Kinder machen, merke ich, dass sie doch langsam heilen, heilen durch meine Anwesenheit, meine Fürsorge und meine Begleitung. Wenn Maxim doch den Durst im Auto auf den zehn Minuten Heimweg aushalten kann, wenn Nadeschda doch mehrere Nächte in Folge durchgeschlafen hat, wenn Maxim ruhig am Tisch sitzt und mir vorliest, ohne dass ein Bein zappelt, wenn er nicht unsere Beziehung in Frage stellt,nachdem ich ein Wochenende in der Akademie war, wenn Nadeschda mich wegschickt, wenn sie bei einer Freundin zu Besuch ist: „Geh jetzt Mama, ich kann das alleine.“

Allein, dass sie ihre Bedürfnisse, Ängste und Nöte bei mir so ungeschminkt zeigen, sie mit voller Wucht an manchen Tagen an die Oberfläche bringen, ist auch ein Ausdruck ihrer tiefen Bindung an mich als ihre Adoptivmutter. Hätten sie diese Bindung nicht, würden sie sich ruhig und angepasst verhalten, still und zurückhaltend. Denn sie wären sich meiner nicht sicher. Sie können aber bei mir ihre Gefühle ausleben, weil sie sich sicher fühlen, weil sie wissen, dass ich sie halte, aushalte und immer für sie da bin.

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Hasst mich mein Adoptivkind? Warum es ihm so schwer fällt, Liebe zu zeigen…

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Mit freundlicher Unterstützung von Pixabay

Vor einiger Zeit hat Sherrie Eldridge den erneut bewegenden Post „Why does my adopted child hate me?“ veröffentlicht. Er knüpft ein wenig an meine gelegentlichen Zweifel als Adoptivmutter an und hat mich in den vergangenen Wochen immer wieder beschäftigt, auch wenn er mich jetzt noch einmal zu einer bewussten Erkenntnis gebracht hat.

Wenn ich Maxim von der Schule abholte, oder ich nach einem Tag Arbeit nach Hause kam, so wünschte ich mir doch immer wieder insgeheim, dass mein Sohn mir freudestrahlend in die Arme lief und mich umarmte. – Lange, lange hat er das nicht getan und meine Hoffnungen blieben unerfüllt. Inzwischen zeichnet sich da allerdings eine Entwicklung ab. – Stattdessen wurde ich mit Gleichgültigkeit oder manchmal auch Ablehnung empfangen. Wenn Zuhause seine Wut hochkochte, wurde ich zuweilen auf das Übelste beschimpft, getreten, geschlagen. Oder es fiel auch der Satz: „Du bist nicht meine Mama!“ Ich weiß nach all den Jahren, dass ich die Projektionsfläche für die Wut und die Trauer über seine frühkindlichen Verletzungen, die unermesslich gewesen sein müssen, bin. Meistens kann ich mit dieser Wut umgehen. Ich nehme Maxim’s Angriffe nicht mehr persönlich, auch wenn es mir lange schwer fiel. Ich habe Jahre gebraucht, um zu begreifen, dass er nicht mich direkt meint.

Dennoch gibt es noch heute Momente, in denen ich seine Ablehnung und Abneigung nur schwer ertragen kann. Das sind die Augenblicke, in denen ich mich frage: „Bin ich gut genug?“ Bin ich gut genug als Adoptivmutter für meine Kinder? Würden sie vielleicht eine andere Mutter weniger ablehnen? Auch dann kommen die Zweifel, ob all das, was ich für meine Kinder tue und empfinde, ausreicht. So ausreicht, dass sie mich lieben lernen können.

Auf der anderen Seite weiß ich, dass die fehlende Fähigkeit, Zuneigung zu zeigen und eher die Wut, Aggression und Trauer herauszulassen, aus dem tiefen Gefühl des Verlassenwordenseins resultiert. So wie Sherrie es schreibt. Und das genau deshalb, weil ich als Adoptivmutter eben jetzt da bin und immer für meine Kinder sorge, sie liebe und so annehme wie sie sind, genau deswegen bin ich die Zielscheibe ihrer Wut und ihrer Ablehnung. „Wenn Ihr Adoptivkind Sie schlägt, dann ist es richtig bei Ihnen angekommen.“ sagte einmal unsere Jugendamtsbetreuerin zu uns. Wie Recht sie hatte. Denn im Grunde, so absurd das vielleicht erscheinen mag, ist dies das Zeichen, dass das Adoptivkind sich sicher genug fühlt, seine tiefen Gefühle zu zeigen und herauszulassen.

Mit Blick auf Maxim weiß ich aber auch, dass sein Verhalten immer noch auch ein Ausfluss seiner Bindungsstörung ist. Wenn ich der Literatur folge, so könnte er als „unsicher vermeidend gebunden“ gelten. Diese Kinder reagieren in einer Trennungssituation kaum und spielen einfach bei Betreten des Raums durch die Bezugsperson weiter. Auch bei der Wiedervereinigung vermeiden sie den Kontakt mit der Bezugsperson. In der Literatur heißt es dazu, dass diese Kinder ein Bindungsverhalten minimieren, da dieses in der Vergangenheit nicht den gewünschten Erfolg brachte. Denn bei Furcht, Kummer, Erschöpfung oder Unsicherheit war die Bindungsperson nicht verfügbar. Maxim hat dies mit Sicherheit so erfahren in seiner Ursprungsfamilie und vor allem auch im Kinderheim.

Erst jetzt nach Jahren als Familie, nach Jahren des immer auf Gedeih und Verderb verlässlich Daseins, nach Jahren der Fürsorge, nach Jahren in einer sicheren, geborgenen und stabilen Umgebung und auch nach Jahren mit therapeutischer Unterstützung spüre ich, dass Maxim langsam heilt. Ich fühle, dass er weiß, dass er sich auf mich verlassen kann, dass ich immer für ihn da bin, dass er bei mir sicher ist. Nach all der Zeit beginnt er sich an mich zu binden ohne Wenn und Aber. Heute kommt er mir auf dem Schulhof freudig entgegen gerannt, heute zeigt und sagt er, wenn er mich braucht. Heute überschüttet er mich zuweilen mit großen Zuneigungsbekundungen. Heute schiebe ich meine Zweifel bei Seite, denn immer mehr lerne auch ich: Ja, ich bin gut genug als Maxim’s Adoptivmutter und alles ist gut so wie es ist.

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Wie fühlt sich ein Kind mit einer desorganisierten Bindungsstörung…

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Mit freundlicher Unterstützung von Pixabay

Wieder lese ich viel über Leistungsverweigerung und Bindungsstörungen. Das hat zum einem etwas mit meiner Ausbildung zu tun. Zum anderen hallt aber auch der „Angriff auf das Urvertrauen“  immer noch nach.

Vor ein paar Tagen hat erneut Sherrie Eldridge einen knackigen Post zu ihrer eigenen Bindungsstörung veröffentlicht:

The Game Changer for My Attachment Disorder

Stellt Euch einfach nur vor, Ihr werdet Mitten in der Nacht von einem Rauchmelder geweckt. Wie geht es Euch dann? … Genau. Und so fühlen sich Adoptivkinder jeden Tag. Jeden Tag! Jede Stunde, die sie wach sind, und auch jede Stunde, wenn sie schlafen. Sie leben, so Sherrie Eldridge, mit einem permanent warnenden Rauchmelder in ihrem Kopf.

Ich fand dieses Bild so treffend und es erklärt so vieles. Auch im Leben meiner Kinder…

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Wie sich ein Baby fühlt, dass nach der Geburt seine Mutter vermisst…

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Danke an unsplash.com

„(…) Was there something wrong with me?

Was I ugly? Too little?

Is that why she suddenly whisked me off to a dimly-lit room where pleading and plaintiff cries hovered over me, like smog in LA? (…) “

Unter dem Titel „My Set-Up for Reactive Attachment Disorder“ hat Sherrie Eldridge einen aktuellen Beitrag veröffentlicht, in dem sie die Gefühle eines Neugeborenen beschreibt, dass von seiner Mutter unmittelbar nach der Geburt getrennt wird und zur Adoption freigegeben ist.

Reactive Attachment Disorder, so heißt die Bindungsstörung, die entstehen kann, wenn Säuglinge sofort nach der Geburt von ihrer Mutter getrennt werden. Diese Bindungsstörung hat mich schon oft umgetrieben. Nicht zuletzt, da wir selbst mit unseren Kindern, auf jede Fall bei Maxim, in einer gewissen Form davon konfrontiert sind. Nicht zuletzt deshalb hat mich auch das Buch von Tina Traster „Rescuing Julia Twice“ so bewegt.

Sherrie Eldridge, selbst Adoptierte und eine führende Beraterin in der amerikanischen „Adoptionsszene“ und in der Adoptionsliteratur hat nun einen Blogbeitrag zu den Anfängen von Reactive Attachment Disorder veröffentlicht, bei dem mir beim Lesen einfach die Spucke wegblieb und die Tränen kamen:

My Set-Up for Reactive Attachment Disorder

Aber lest selbst. Stellt Euch vor, wie es leiblichen Kindern bei der Geburt geht. Und dann wisst Ihr, was gerade den Kindern, die bereits unmittelbar nach der Geburt von ihrer Mutter zurückgelassen wurden, fehlt. Ich denke, treffender kann man das nicht beschreiben. Auch wenn es noch so hart ist, es ist wahrscheinlich die Wahrheit. Denn die Autorin hat es selbst erlebt.

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Von der Anstrengung, Adoptivmutter zu sein…

Die amerikanische Journalistin Tina Traster hat mit „Rescuing Julia Twice“ ein bewegendes Buch über die Adoption ihrer Tochter aus Sibirien geschrieben. Selten habe ich ein Buch gelesen, dass mich so berührt hat. Meine Gedanken dazu lest Ihr heute in meiner aktuellen Kolumne: „Von der Anstrengung, Adoptivmutter zu sein – Gedanken zu Tina Traster‘s Buch „Rescuing Julia Twice“.