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Freitagsfragen

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Photo by Cathryn Lavery on unsplash.com

Die Brüllmaus stellt jeden Freitag ihre Freitagsfragen. Nachdem mir das Projekt der #1000 Fragen an mich selbst irgendwann zu persönlich wurde, werde ich nun mal die Freitagsfragen beantworten und schauen, was sie mit mir und meinem Blog machen. Hier meine Antworten:

 

1.) Hast Du Dir einmal ein Theaterstück angeschaut? Welches war es?

Theaterstücke habe ich schon unzählige gesehen, vor allem in meiner Zeit, als wir noch ohne Kinder lebten. Mehr aber noch Opern. Sie alle aufzuzählen würde zu weit gehen. Da unsere Zeit als Ehepaar alleine heute knapp bemessen ist, gehen wir mittlerweile eher selten ins Theater oder die Oper. Wichtiger ist es uns, die Zeit zum Reden zu nutzen.

2.) Kann man mit Dir Pferde stehlen?

Im wörtlichen Sinne eher nein, da habe ich viel zu viel Angst erwischt zu werden. Ich bin da doch ein regelkonformer Mensch und bekomme schon Herzklopfen in einer Polizeikontrolle, selbst wenn ich mir nichts habe zu Schulden kommen lassen. Im übertragenen Sinne allerdings dann wohl doch…

3.) Kannst Du gut lügen?

Nein.

4.) Die Wahl der Qual: ab heute auf Salz oder auf Zucker in allen Lebensmitteln verzichten?

Da Süßes eh nicht so an mich geht, könnte ich wohl am ehesten auf Zucker verzichten. Fades Essen ohne Salz würde mir wirklich schwer fallen zu genießen. Und da muss ich mich nicht quälen….

Habt ein entspanntes Wochenende und genießt diesen wunderbaren Hochsommer!

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#bestofElternblogs im Juli

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Photo by Craig Whitehead on unsplash.com

Die liebe Anja von der Kellerbande  ruft jeden Monat dazu auf,  den meist gelesenen Beitrag des vergangenen Monats zu benennen und zu teilen. Gerne mache ich das auch in diesem Monat wieder. Der Juni war ein relativ ruhiger Monat auf meinem Blog, was aber damit zusammenhängt, dass ich ohnehin die vergangenen Monate nicht viel Zeit hatte, mich mit neuen Beiträgen zu beschäftigen. Das kann jetzt wieder anders werden. Und so freut es mich umso mehr, dass mein Beitrag aus der vergangenen Woche zu „Adoptivkinder heilsam durch den Sommer bringen…“ die meisten Klicks bekommen hat, obwohl er erst so frisch veröffentlicht war. Das gibt mir eine neue Bestätigung, doch weiter mich nicht nur für mich selbst, sondern auch für Euch mit adoptionsrelevanten Themen zu beschäftigen und sie hier zu veröffentlichen.

Habt – wie immer tausend Dank – für’s Lesen, Liken, Teilen und Kommentieren.

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#bestofElternblogs im Mai

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Photo by Jordan Whitt on unsplash.com

Die liebe Anja von der Kellerbande  hat wieder aufgerufen, den meist gelesenen Beitrag des vergangenen Monats zu benennen und zu teilen. Das mache ich diesmal wieder sehr gerne. Denn die Zahlen sind doch immer für eine Überraschung gut. Nachdem ich in den letzten Wochen nicht mehr so viel zum Bloggen gekommen bin, hat mich dennoch überrascht, dass ein älterer Beitrag „Die Waldorfwelt ist auch keine heile…“ im April am meisten von Euch gelesen wurde. Hier schildere ich, dass man sich auch in der vermeintlich heilen und behüteten Welt einer Waldorfschule nicht mehr vor den gesellschaftlichen Veränderungen und den Herausforderungen einer zunehmenden Zahl von verhaltensoriginellen Kindern nicht mehr verschließen kann. Ja, ich hatte gemerkt, dass ich ein paar neue Follower habe und mein Blog weitere Kreise nun zieht. Vielleicht liegt es daran. Aber wie auch immer, es hat mich gefreut, dass auch Themen über die Adoption hinaus deutliche Beachtung auf meinem Blog finden.

Danke Euch dafür!

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1.000 Fragen an dich selbst – #9

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Photo by Sneaky Elbow on unsplash.com – der Lieblingshund, wenn es nach meiner Tochter geht….

Zum Wochenbeginn geht es nun in eine neue Runde: Hier folgen die nächsten 20 Fragen zu „1.000 Fragen an Dich selbst“, der wunderbaren Blogparade von Johanna von  Pinkepank. Heute geht es um Katzen, Hunde, Ratschläge und Kritik, aber auch um Musik und Filme.

161. Bist du eher ein Hundetyp oder ein Katzentyp? Ehrlich gesagt, bin ich hin und her gerissen und vielleicht keiner von beiden. Richard und ich hatten früher einen Hund. In den USA lebte ich mit Katzen. Gerade ist das Thema Haustiere bei uns hoch aktuell. Eigentlich fände ich einen Hund besser, doch dann ist es endgültig aus mit meiner eigenen Autonomie. Deshalb würden mir Katzen besser gefallen. Die tragen das eigene Autonomiebestreben in sich, was wohl besser zu meiner Persönlichkeit passt. Aber der Rest der Familie ist dann doch ein eindeutiger Hundetyp.

162. Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest? Mit meinem Lächeln.

163. Isst du eher, weil du Hunger hast oder Appetit? Mit Ausnahme von weißer Schweizer Schokolade esse ich meistens nur, weil ich Hunger habe.

164. Tanzt du manchmal vor dem Spiegel? Nein, nicht mehr.

165. In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen? Sicherlich in vielerlei Hinsicht. Am meisten sticht mir im Moment ins Auge, dass ich unglaublich schnell im Organisieren bin und mit einer sehr hohen Schlagzahl Dinge wegarbeite. Oft bin ich da zu schnell für mein Umfeld, das mit dem Tempo meist überfordert ist.

166. Welchen Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen? Das ist ein Genre, mit dem ich mich noch nicht beschäftigt habe.

167. Bleibst du auf Partys bis zum Schluss? Nein. Mein Schlaf ist mir dann doch heilig. Und schon ohne Kinder waren die Parties nicht so spannend, als dass es sich „gelohnt hätte“ bis zum Schluss zu bleiben. Vielleicht waren es auch einfach die falschen Parties…

168. Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört? Oh man, kann das mit den Musikfragen mal aufhören?? Gefühlt habe ich diese Frage schon auf die ein oder andere Art x-mal beantwortet. Vielleicht nervt es mich auch, weil ich mir schlichtweg keine Musiktitel merken kann.

169. Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor? Ja.

170. Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint? Am vergangenen Montag, als ich Richard nach einem Autounfall anrief. Zum Glück nur Blechschaden, aber dennoch so ziemlich das letzte was ich im Moment brauche.

171. Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag? Mit mir selbst und mit meinen Kindern.

172. Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast? Da fällt mir tatsächlich keiner ein.

173. Was fällt dir ein, wenn du an den Sommer denkst? Unser nächster Urlaub in der Schweiz.

174. Wie duftet dein Lieblingsparfüm? Nach herben Blumen und grünem Tee.

175. Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen? „Du bist wie Dein Vater.“

176. Wie findest du dein Aussehen? Ganz okay, doch im Moment zu müde. Und Sport täte nicht nur meinem Körper sondern auch meinem Aussehen gut. Ist alles ein wenig zu schlaff…

177. Gehst du mit dir selbst freundlich um? Nein, im Moment wohl gerade nicht, wie man an der vorangegangenen Antwort sieht.

178. Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen? Nein auf keinen Fall. Das macht alles nur noch schlimmer.

179. Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen? „Der kleine Lord“. Diesen Film am Tag vor Heiligabend zu schauen, gehört zu unserem Weihnachtsritual. Alle Jahre wieder….

180. Füllst du gerne Tests aus? Nein, denn meistens ist das Ergebnis eh im Voraus klar und bringt mich keinen Zentimeter weiter.

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1000 Fragen an dich selbst – #8

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Photo by thought catalog on unsplash.com

Trotz aller Betreuungsarbeit halte ich zum Wochenbeginn für einen Moment Inne und widme mich den nächsten Fragen aus „1.000 Fragen an Dich selbst“. Hier sind also nächsten 20 Antworten der wunderbaren Blogparade von Johanna von Pinkepank. Zum Wochenbeginn geht es heute um übersinnliche Kräfte, die ein oder andere Peinlichkeit und andere Selbsterkenntnisse. Doch lest selbst!

141. In welche Länder möchtest du noch reisen? Ich bin schon so viel gereist, da steht nicht mehr all zu viel auf meiner Liste. Mein Projekt ist im Moment, wenn ich das nächste Lebensjahrzehnt erreiche, mit Maxim und Nadeschda mit der transsibirischen Eisenbahn durch Russland zu reisen.

142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gerne? Zaubern.

143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken? Als ich in meiner Ausbildung zum ersten Mal Flöte spielen sollte.

144. Welches Lied macht dir immer gute Laune? Mmmh, ich kann mir so schlecht Musiktitel merken.

145. Wie flexibel bist du? Auf der einen Seite überhaupt nicht. Meine Kinder brauchen ganz viel Struktur und Routine. Da bleibt wenig Raum für Flexibilität. Und auf der anderen Seite bin ich dann doch sehr flexibel in dem, wie ich unseren Alltag mit den immer wieder neuen Herausforderungen so organisiere, dass die Struktur erhalten bleibt.

146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gerne magst? Nein.

147. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst? Wenn Maxim und Nadeschda mit dabei sind, schaue ich, dass sie keinen Unfug machen. Wenn ich alleine bin, lese ich.

148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos? Auf Fotos.

149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport? Ich habe zum Glück kein Problem mit meiner Figur. Doch ich würde mich für mehr Sport entscheiden, da die Bewegung meinem Körper gut tut.

150. Führst du oft Selbstgespräche? Ja, wenn ich alleine bin und über neue Texte nachdenke.

151. Wofür wärst du gern berühmt? Für mein Schreiben.

152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden? Im Laufe meines Lebens habe ich gelernt, damit umzugehen. Es macht mich vielleicht noch kurzfristig wütend. Aber dann macht es mich auch wieder frei, meine Dinge durchzuziehen, manchmal auch ohne Rücksicht auf Verluste.

153. Wen würdest du gern besser kennenlernen? Das hatten wir doch schon mal….

154. Duftest du immer gut? Ja, ich achte peinlich darauf. Denn ich kann Schweißgeruch nicht ausstehen.

155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr? Ich würde gerne wieder mehr lesen. Früher vor den Kindern habe ich teilweise über 50 Bücher im Jahr gelesen. Das schaffe ich heute nicht mehr. Ich muss natürlich einige Fachliteratur lesen. Dabei kommt die Unterhaltungsliteratur oft zu kurz. Doch in diesem Jahr bin ich ganz gut dabei, und lese mittlerweile schon das vierte Buch.

156. Googelst du dich selbst? Nein.

157. Welches historische Ereignis hättest du gerne mit eigenen Augen gesehen? Hannibal’s Marsch über die Alpen.

158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen? Ja. Mit meinen engsten Freundinnen habe ich tatsächlich in Studienzeiten auch zusammengelebt.

159. Sprichst du mit Gegenständen? Nein, höchstens mit Pflanzen.

160. Was ist dein größtes Defizit? Zuviel Verantwortung zu übernehmen und mich selbst damit manchmal zu übernehmen und zu wenig Rücksicht auf mich selbst zu nehmen.

Mehr Antworten zu den „1.000 Fragen an Dich selbst“ findet Ihr zum Beispiel hier oder hier.

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1.000 Fragen an dich selbst – #7

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Photo by thought catalog on unsplash.com

Willkommen neue Woche und ein frischer Montag! Hier sind die nächsten 20 der „1.000 Fragen an Dich selbst“, der wunderbaren Blogparade von Johanna von Pinkepank. Zum Wochenbeginn geht es um unverarbeiteten Schmerz, Prioritäten, Berühmtheiten und Traumberufe. Wieder war es spannend, sich mit den Fragen auseinanderzusetzen. Manchmal zweifele ich, was das mit Selbstfindung zu tun hat, und an anderen Stellen tauche ich ab in lange unberührte Gründe meiner Vergangenheit. Aber lest selbst….

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe? Wenn die Liebe für meine Kinder steht, dann nein. Wenn Maxim und Nadeschda mich brauchen, bin ich da egal wie. Sie sind meine oberste Priorität. Wenn Liebe aber auch Selbstfürsorge heißt, um die es ja hier bei diesen Fragen und dieser „Entdeckungsreise“ geht, dann ja. Dann kommt erst die Arbeit und dann ich selbst. Ich kann dann auch schwer oder gar nicht alle viere grade sein lassen. Geschweige denn kann ich um Hilfe bitten (siehe Frage 134). In all den Jahren mit Maxim und Nadeschda ist es ein einziges mal vorgekommen, dass ich Richard im Büro angerufen habe und gesagt habe: „Du musst nach Hause kommen, ich kann nicht mehr.“

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar? Für nicht wirklich viel. Oder vielleicht doch irgendwie für das schlechte Vorbild, das sie waren. Sich im Leben weiterzuentwickeln, um genauso nicht zu werden, ist auch ein Antrieb.

123. Sagst du immer, was du denkst? Nein, eher zu selten.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust? Nein, nie.

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden? Dank jahrelanger therapeutischer Begleitung bin ich da eigentlich ganz gut aufgestellt, denke ich.

126. Was kaufst du für deine letzten 10 Euro? Wahrscheinlich etwas zum Essen für meine Kinder. Ich bin sehr dankbar, dass ich mir um unser finanzielles Wohlergehen keine Sorgen machen muss und nicht jeden Euro umdrehen muss.

127. Verliebst du dich schnell? Nein. Zum letzten Mal vor bald zwanzig Jahren und auch da hat es lange gedauert, bis ich wirklich verliebt war.

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst? Am besten an gar nichts.

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag? Der Donnerstag. Bis dahin sind die Kinder und ich organisch in unseren Groove gekommen und es ist der Tag in der Woche, an dem wir selten etwas vorhaben und keine Verpflichtungen uns erwarten. Schade ist es, dass dann schon wieder der Freitag folgt, an dem dann alles wieder anders ist.

130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen? Ein Buch zu schreiben.

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen? Molly Ringwald. Als Teenagerin habe ich sie und ihre Filme geliebt und sie war mir zumindest in ihren Rollen irgendwie ein Vorbild. Ich habe immer gedacht: „So wäre ich auch gerne.“ „Pretty in Pink“ war einfach großartig und ich habe mir dann auch so Locken machen lassen, wie Molly sie hatte. Es hat noch ein paar Jahre gedauert und dann kamen die Locken von selbst. Und heute sehe ich tatsächlich fast aus wie Molly. Nur eben ein paar Jahrzehnte älter….

132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt? Nee, so unrealistisch bin ich nicht.

133. Was ist dein Traumberuf? Schriftstellerin

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten? Nein, überhaupt nicht. Ich tue es viel zu selten. Obwohl ich gerade im Moment auch einmal wieder in einer Situation wäre, wo ich  Hilfe brauchen könnte.

135. Was kannst du nicht wegwerfen? Ich könnte jetzt schreiben Geld, Schmuck, Fotos, oder ähnliches. Doch grundsätzlich bin ich ziemlich gut im Wegwerfen und aussortieren. Ich finde ausmisten und wegschmeißen eigentlich so grandios befreiend!! Ich bin so froh, dass wir keinen Keller haben und nur eine 10qm Dachkammer. Das zwingt zum Wegschmeißen. Richard wollte vor einigen Jahren mit uns in ein größeres Haus ziehen. Am Ende war seine Hauptmotivation, mehr Stauraum zu haben. Ich habe ihn davon überzeugt, dass das Schwachsinn ist. Wir müssen nicht viel Geld bezahlen, um Müll zu horten….

136. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich? Keine wirklich. Zuerst hatte ich an meinen Blog gedacht, doch auch in den schaue ich in bestimmten Phasen nicht jeden Tag rein.

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis? Ja. Es sind die Erfahrungen, die man machen darf, und die Erlebnisse, die man hat. Das kann einem keiner nehmen un dort kosten sie kein Geld.

138. Hast du schonmal etwas gestohlen? Nein.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast? Das kommt drauf an, wer zu Besuch kommt. Manche Freuden von uns ernähren sich vegan. Da ist es dann die vegan Küche. Manche Freuden von uns teilen mit uns die Liebe zu Russland, da ist es dann die russische Küche. Und wenn es seitens des Gastes keine Essenvorlieben gibt, dann ist es auch einfach das,w drauf ich gerade an dem Tag Lust drauf habe.

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute lang gratis einkaufen? Beim Bulgari Juwelier in Manhattan – wenn es den Laden noch gibt. Ich würde mir einfach ratzfatz irgendein gigantisches Collier aussuchen, was ich dann sicher nie trage, da es für mich viel zu schwer und zu wuchtig ist. Da ich aber Bulgari’s Düfte schon seit Jahrzehnten liebe und irgendwann einmal staunend vor eben diesem Laden stand, fand ich das in Anbetracht der Kürze der Zeit am Effektivsten.

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1000 Fragen an dich selbst – #5

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Photo by „thought catalog“ on unsplash.com

Und weiter geht es mit den nächsten 20 der „1.000 Fragen an Dich selbst“, der wunderbaren Blogparade von Johanna von Pinkepank. Zum Wochenbeginn geht es um Gesetzesverstöße, Freunde und gefallene Helden… Bei manchen Fragen bin ich mir nicht so sicher, was sie mit der Selbstfindung zu tun haben, andere regen tatsächlich zum Nachdenken an. Vielleicht ist es aber auch der fast nun routinierte Prozess, sich einmal in der Woche diesen Fragen zu stellen, der langsam in meinem Inneren eine sanfte Bewegung auslöst. Mal sehen… Doch lest selbst…

81. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest? Meine Kinder schrecklich vermissen.

82. Was hat dich früher froh gemacht? Was ist früher? Früher ohne Kinder war es vielleicht der Erfolg im Beruf, vielleicht aber auch, meine Ziele zu erreichen, und vor allem viel und weit zu reisen.

83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr? Mein Traumoutfit war ein königsblaues Samtballkleid, dass ich zusammen mit meiner „Ersatzmutter“ in den USA zu meinem ersten großen Ball gekauft habe. Mit passend gefärbten Schuhen und langen Handschuhen. Das besitze ich heute noch und es passt wahrscheinlich immer noch.

84. Was liegt auf deinem Nachttisch? Ich habe keinen Nachtisch. Und neben meinem Bett steht nur der Wecker auf dem Fußboden.

85. Wie geduldig bist du? Gar nicht. Aber ich arbeite daran….

86. Wer ist dein gefallener Held? Meine Eltern. Als Kind habe ich tatsächlich geglaubt, dass sie Helden sind. Doch spätestens als junge Erwachsene habe ich gelernt, dass sie es eben nicht sind. Sondern im Gegenteil….

87. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst? Nein.

88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten? Durch meine vielen Auslandsaufenthalte sind meine Freundschaften immer wieder ins Wanken gekommen. Heute sind es tatsächlich zwei, die mich am längsten kennen. Eine Freundin aus meiner Schulzeit in den USA. Auch wenn wir mittlerweile selten schreiben, so wissen wir doch, wenn wir uns das nächste Mal sehen, werden wir wieder da beginnen, wo wir beim letzten Mal aufgehört haben. Und dann ist es eine Freundin, die mich seit Studienzeiten begleitet, die immer für mich da ist und die auch meine Trauzeugin ist.

89. Meditierst du gerne? Das würde ich gerne.

90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf? Gar nicht. Ich weiss, dass die Welt am nächsten Morgen irgendwie wieder besser aussieht.

91. Wie heißt dein Lieblingsbuch? Hatten wir die Frage nicht schon einmal? Oder war das in einer anderen Blogparade? Eins ist schwierig. Es gibt immer eines, dass zu meiner aktuellen Stimmung passt. Jetzt gerade wäre es „Die Erlöser-AG“ von Björn Kern. Ich weiß, das ist makaber, aber es passt zu meiner momentanen Situation.

92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über What’s App? Habe ich nicht. Brauche ich nicht. Ich schreibe SMS und ich SPRECHE auch mit den Menschen, entweder persönlich oder am Telefon.

93. Was sagst du häufiger: Ja oder nein? Heute leider „nein“, aber ich arbeite jeden Tag sehr stark daran, meine Neins kommunikativ anders zu verpacken.

94. Gibt es ein Gerücht über dich? Nein, nicht das ich wüsste. Und schon wieder ein Nein…

95. Was würdest du tun, wenn du nicht arbeiten müsstest? Da ich nicht wirklich arbeiten „muss“, sondern mein Mann hauptsächlich für unsere finanzielle Absicherung sorgt, wäre die Frage spannend, was wir machen würden, wenn er nicht mehr arbeiten muss. Ich glaube, dann würde ich alle Hebel in Bewegung setzen, dass wir unsere Koffer packen und in die USA gehen.

96. Kannst du gut Auto fahren? Ja.

97. Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden? Immer weniger.

98. Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders gemacht? Vielleicht wäre ich wirklich gerne „verwegener“ gewesen, aber auf der anderen Seite ist das so anstrengend.

99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst? Alleine bin ich schon ewig nicht mehr ausgegangen. Und wenn Richard und ich mal alle paar Monate ausgehen, dann gehen wir eigentlich am liebsten gut essen. So dass wir reden können und eben lecker essen, ohne irgendein Genörgel neben dran….

100. Hast du jemals gegen ein Gesetzt verstoßen? Ja, als 17jährige. Ich habe mit meinem Vater auf einem Parkplatz das Autofahren für den Führerschein geübt und wir sind erwischt worden. Mein Vater musste damals 500 D-Mark spenden und ich musste 10 Stunden Kartoffel schälen in einer sozialen Einrichtung.