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Charlotte’s Sonntagslieblinge (84)

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Photo by Brooke Lark on unsplash.com

Und wieder geht eine erfüllte Woche nach einem arbeitsreichen Wochenbeginn mit einem vor allem sehr erfüllten Wochenende zu Ende. Wir hatten Besuch von lieben Freunden und haben heute die wunderbare Konfirmation meines „jüngsten“ Patenkindes gefeiert. Das war ein sehr schönes Fest! Um so dankbarer bin ich aber heute für diese drei Sonntagslieblinge:

  1. Ich kümmere mich endlich ein wenig mehr um mich. Nachdem mein Rücken mich immer wieder quälte und ein Physiotherapeut bei mir gleich vier Wirbel wieder eingerenkt hat, bin ich dann doch endlich mal zum Arzt gegangen. Jetzt bekomme ich Physiotherapie auf wöchentlicher Basis, gehe jeden zweiten Tag konsequent laufen und mache Rückengymnastik. Das tut gut!Ich frage mich dennoch, wie ich die Schmerzen hab ego lange wegdrücken können.
  2. Maxim, Nadeschda und ich haben endlich wieder unseren kleine Gemüsegarten angelegt. Wir sind gespannt, wie viele Gurken, Zucchini und Kohlrabi wir in diesem Jahr ernten werden.
  3. Und wieder einmal habe ich ein Buch zu Ende gelesen: „Mutterland“ von Paul Theroux ist verstörend, zuweilen auch unterhaltsam, wenn es mir gelang, die eigene kritische Distanz zu der Thematik mit meiner eigenen Mutter zu finden.

Habt einen sonnigen Sonntag und einen wohlbehaltenen Start in die neue Woche!

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (75)

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Photo by Tim Gouw on unsplash.com

Eine kurze Schulwoche liegt hinter uns. So allmählich kommt ein wenig Ruhe in unser Alltagsgeschehen. Fasching war großartig! So viel Spaß hatten wir schon lange nicht mehr!! Und an den restlichen Tagen der Woche haben die Kinder und ich einfach unsere alte Routine wieder aufleben lassen und sind zumindest in dieser Zeit des Tages zu gewohnten Rhythmen zurückgekehrt. Das tat gut! Nachdem ich wieder ein Wochenende in der Akademie verbracht habe, schaue ich dankbar auf diese drei Sonntagslieblinge:

1. Beide Kinder machen nach ihrer Erfahrung in der Betreuung in der Schule jetzt ihre Hausaufgaben alleine in ihren Zimmern. Sie kommen dann und ich darf kontrollieren. Manchmal klappt es gut, manchmal weniger. Aber der Weg führt in die richtige Richtung. Üben tun wir noch zusammen, doch irgendwie haben beide in den vergangenen Wochen einen riesigen Schritt in Richtung Selbstständigkeit gemacht.

2. Keine Vorsätze für das neue Jahr zu haben, scheint sich auszuzahlen: Nun finde ich doch wieder Zeit zu lesen. Und wenn es nur abends eine Stunde noch ist, nachdem die Kinder schlafen. Mein „Projekt“ heißt im Moment, endlich einmal wieder Bücher über Russland oder von Russischen Autoren zu lesen. Nach Jens Mühling’s  „Mein Russisches Abenteuer“ hat mich in dieser Woche eine Biografie über die Romanows und den letzten russischen Zaren begleitet.

3. Nachdem mich zum zweiten Mal innerhalb von vier Wochen eine heftige Erkältung – oder war es gar eine Grippe und ich habe das einfach geflissentlich ignoriert und mit entsprechenden freizugänglichen Medikamenten weggedrückt – gebeutelt hat, war ich nun doch mal beim Arzt und habe ein Blutbild machen lassen. Genauso wie ich die Mahnung von Nadeschdas Hautarzt ernst genommen habe, dass ich nicht nur meine Kinder zur Kontrolle schleifen sollte, sondern selbst auch mal zur Hautkrebsvorsorge gehen, und gleich einen Termin für eben diese ausgemacht habe. Wie war das mit der Selbstfürsorge…

Habt einen erholsamen Sonntag und möge die neue Woche gut für Euch alle beginnen.

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1000 Fragen an dich selbst – #5

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Photo by „thought catalog“ on unsplash.com

Und weiter geht es mit den nächsten 20 der „1.000 Fragen an Dich selbst“, der wunderbaren Blogparade von Johanna von Pinkepank. Zum Wochenbeginn geht es um Gesetzesverstöße, Freunde und gefallene Helden… Bei manchen Fragen bin ich mir nicht so sicher, was sie mit der Selbstfindung zu tun haben, andere regen tatsächlich zum Nachdenken an. Vielleicht ist es aber auch der fast nun routinierte Prozess, sich einmal in der Woche diesen Fragen zu stellen, der langsam in meinem Inneren eine sanfte Bewegung auslöst. Mal sehen… Doch lest selbst…

81. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest? Meine Kinder schrecklich vermissen.

82. Was hat dich früher froh gemacht? Was ist früher? Früher ohne Kinder war es vielleicht der Erfolg im Beruf, vielleicht aber auch, meine Ziele zu erreichen, und vor allem viel und weit zu reisen.

83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr? Mein Traumoutfit war ein königsblaues Samtballkleid, dass ich zusammen mit meiner „Ersatzmutter“ in den USA zu meinem ersten großen Ball gekauft habe. Mit passend gefärbten Schuhen und langen Handschuhen. Das besitze ich heute noch und es passt wahrscheinlich immer noch.

84. Was liegt auf deinem Nachttisch? Ich habe keinen Nachtisch. Und neben meinem Bett steht nur der Wecker auf dem Fußboden.

85. Wie geduldig bist du? Gar nicht. Aber ich arbeite daran….

86. Wer ist dein gefallener Held? Meine Eltern. Als Kind habe ich tatsächlich geglaubt, dass sie Helden sind. Doch spätestens als junge Erwachsene habe ich gelernt, dass sie es eben nicht sind. Sondern im Gegenteil….

87. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst? Nein.

88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten? Durch meine vielen Auslandsaufenthalte sind meine Freundschaften immer wieder ins Wanken gekommen. Heute sind es tatsächlich zwei, die mich am längsten kennen. Eine Freundin aus meiner Schulzeit in den USA. Auch wenn wir mittlerweile selten schreiben, so wissen wir doch, wenn wir uns das nächste Mal sehen, werden wir wieder da beginnen, wo wir beim letzten Mal aufgehört haben. Und dann ist es eine Freundin, die mich seit Studienzeiten begleitet, die immer für mich da ist und die auch meine Trauzeugin ist.

89. Meditierst du gerne? Das würde ich gerne.

90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf? Gar nicht. Ich weiss, dass die Welt am nächsten Morgen irgendwie wieder besser aussieht.

91. Wie heißt dein Lieblingsbuch? Hatten wir die Frage nicht schon einmal? Oder war das in einer anderen Blogparade? Eins ist schwierig. Es gibt immer eines, dass zu meiner aktuellen Stimmung passt. Jetzt gerade wäre es „Die Erlöser-AG“ von Björn Kern. Ich weiß, das ist makaber, aber es passt zu meiner momentanen Situation.

92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über What’s App? Habe ich nicht. Brauche ich nicht. Ich schreibe SMS und ich SPRECHE auch mit den Menschen, entweder persönlich oder am Telefon.

93. Was sagst du häufiger: Ja oder nein? Heute leider „nein“, aber ich arbeite jeden Tag sehr stark daran, meine Neins kommunikativ anders zu verpacken.

94. Gibt es ein Gerücht über dich? Nein, nicht das ich wüsste. Und schon wieder ein Nein…

95. Was würdest du tun, wenn du nicht arbeiten müsstest? Da ich nicht wirklich arbeiten „muss“, sondern mein Mann hauptsächlich für unsere finanzielle Absicherung sorgt, wäre die Frage spannend, was wir machen würden, wenn er nicht mehr arbeiten muss. Ich glaube, dann würde ich alle Hebel in Bewegung setzen, dass wir unsere Koffer packen und in die USA gehen.

96. Kannst du gut Auto fahren? Ja.

97. Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden? Immer weniger.

98. Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders gemacht? Vielleicht wäre ich wirklich gerne „verwegener“ gewesen, aber auf der anderen Seite ist das so anstrengend.

99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst? Alleine bin ich schon ewig nicht mehr ausgegangen. Und wenn Richard und ich mal alle paar Monate ausgehen, dann gehen wir eigentlich am liebsten gut essen. So dass wir reden können und eben lecker essen, ohne irgendein Genörgel neben dran….

100. Hast du jemals gegen ein Gesetzt verstoßen? Ja, als 17jährige. Ich habe mit meinem Vater auf einem Parkplatz das Autofahren für den Führerschein geübt und wir sind erwischt worden. Mein Vater musste damals 500 D-Mark spenden und ich musste 10 Stunden Kartoffel schälen in einer sozialen Einrichtung.

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (43)

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Danke an Pixabay

Eine „arbeitsame“ Ferienwoche liegt hinter uns. Maxim hat noch einmal an einem Zirkusprojekt teilgenommen, das mit einer fulminanten Abschlussvorstellung heute zu Ende ging. Nadeschda und ich haben derweil den Garten noch etwas mehr bepflanzt, kleine Ausbesserungen im Haus vorgenommen und ein paar lästige Arzttermine wahrgenommen. Nun dürfen wir alle ab morgen endlich alle drei beginnen, gemütlich in den Tag hineinzuleben. Bis wir dann am Ende der Woche wieder zu unserem Lieblingshaus in den Bergen aufbrechen. So sind dies für heute meine drei Sonntagslieblinge:

  1. Ich bin so stolz auf meinen Sohn, wie er sich durch eine erneute Zirkuswoche durchgearbeitet hat. Zum Glück kam er diesmal auch in die Gruppe, die er wollte. Das war im letzten Jahr leider nicht so. Nun kann er (fast) wie ein Profi mit dem Diabolo jonglieren. Ich war heute Nachmittag in der Vorstellung schwer beeindruckt.
  2. Wir haben im Garten seit vier Wochen ein riesiges Schwimmbecken. Mein Strandkorb steht daneben. Die ganze Szenerie hat so etwas von Privatstrand und Urlaubsoase direkt vor der Haustür. Wunderbar! Meine Kinder geniessen das Wasser an den warmen Tagen, während ich sie vom Strandkorb aus beobachte, oder auch einmal meine Nase in ein Buch stecke.
  3. Ja, ich habe es geschafft, einmal wieder etwas anderes als Fachliteratur zu lesen. Melanie Raabe’s “ Die Wahrheit“ hat mich in den Strandkorb begleitet. Sehr spannend und fesselnd. Doch sollte man das Buch nicht abends im Garten lesen, wenn mann alleine ist und der Mann auf Geschäftsreise. 😉

Habt einen erholsamen Sonntagabend und einen erfüllten Start in die neue Woche!

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Gewinnspiel: „Anders Eltern werden, anders Eltern sein…“ beendet. And the winner is….

Silhouette of happy family who standing on the beach at the suns

Mit freundlicher Unterstützung von Fotolia

Im März hatte ich Euch aufgerufen, inspiriert von meinem Buch „Anders Mutter werden…“ zu schreiben, wo auch Ihr in Eurem Elternsein vielleicht ein wenig anders seid. Wo seid Ihr anders? Wo fühlt Ihr Euch anders und wo wird es am besten deutlich? Ein paar spannende Familienkonstellationen und Gedanken zum „Anders Eltern sein“ sind  unter den Kommentaren des Beitrags eingegangen. Das hat mich sehr gefreut! Heute beende ich nun das Gewinnspiel mit der glücklichen Siegerin…. tatatataaaa….. der lieben Klabauterfrau. Sie hat einfach die meisten Aufrufe und Likes bekommen. Ungeachtet dessen, dass sie uns mit ihren Berichten aus ihrem doch an vielen Stellen „etwas anderen Leben“ und vor allem großartigen Hunden begeistert. 😉 Herzlichen Glückwunsch! Dein Buchexemplar geht dann nach Ostern auf die Reise!

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Berührende Buchrezension zu „Anders Mutter werden“

cover_anders_mutter-werden_blogKatja von homeiswheretheboysare hat eine sehr berührende und treffende Rezension zu meinem Buch „Anders Mutter werden – Das erste Jahr nach einer Auslandsadoption“ geschrieben. Es bewegt und freut mich, dass unsere Geschichte und die Worte, die ich gefunden habe, um sie aufzuschreiben, so ankommen, wie ich es gemeint habe. Vor allem begeistert es mich, dass ich mit dem Buch nicht nur Adoptivmütter und-familien erreichen kann, sondern so viele Mütter ansprechen kann. Dank Dir Katja, für Deine wunderbare Rezension!

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Nadeschda’s 1. Gastbeitrag bei momsfavoritesandmore

Tilda_ApfelkernBei „Kleine Leser ganz groß!“ lässt Sylvi von momsfavoritesandmore Kinder regelmäßig ihre Lieblingsbücher vorstellen. Diesmal durfte Nadeschda mitmachen mit ihrem Lieblingsbuch „Tilda Apfelkern – Wunderbare Geschichten aus dem Heckenrosenweg“. Den ersten Gastbeitrag meiner Tochter könnt Ihr hier lesen. Euch viel Spaß beim Lesen und lieben Dank an Sylvi, dass wir mitmachen durften!