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Charlotte’s Sonntagslieblinge (141)

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Photo by Rawpixel on unsplash.com

Immer wieder sonntags sitze ich vor meinem Blog und sende Euch meine Sonntagslieblinge. Zumindest das schaffe ich zur Zeit noch, auch wenn alles andere auf diesem Blog zu kurz kommt, da andere Themen und Aufgaben seit Wochen wichtiger sind. Im Moment ist so vieles in meinem Job nicht wirklich planbar. So musste ich ungeplant eine erkrankte Kollegin vertreten, und dennoch irgendwie meine anderen Aufgaben auch erledigen. Dafür habe ich dann in der kommenden Woche ungeplant „schulfrei“. Ich freue mich, wenn sich diese Unplanbarkeit nach dem Sommer ändert und wir in eine zwar dann völlig neue aber immerhin dann doch größere Routine kommen. Während die Kinder und Richard an diesem herrlichen Sonntagmorgen mit unserem Wochenendpflegehund Spazierengehen, schaue ich in Dankbarkeit auf diese drei Sonntagslieblinge:

  1. Alle Jahre wieder, die Zirkuswoche, in der Maxim auftritt. Das ist mit viel Arbeit, Aufwand und Einsatz verbunden. Proben, Aufbau, Proben, Putzdienst, Proben… Doch irgendwie hat es in diesem Frühsommer ganz gut geklappt. Er bekommt das wieder gut hin, auch wenn ansonsten nicht mehr viel Raum für andere Dinge in seinem Kopf ist. Wie schon in der vergangenen Woche, ist sein Stressfenster ausgeschöpft. So bin ich dankbar, dass er die Belastung einigermaßen aushält, aber auch dass ab morgen wieder eine ganz normale Routine bei uns einkehrt.
  2. Nadeschda ist unter die Bäckerinnen gegangen. Heute morgen hat sie schon Käsekuchen gebacken, den es nachher statt Mittagessen gibt. Es ist wunderbar zu beobachten, wie genau sie es mit allem nimmt, sich die Zutaten bereit stellt, alles ganz genau abwiegt und abmisst, liebevoll der Teig rührt, die Zeit bemisst, bis der Kuchen gebacken ist. Nur das hinterher Aufräumen ist durchaus noch etwas verbesserungswürdig….
  3. Wir hatten einen fleißigen Samstag, an dem ich meine erste Marmelade für diesen Frühling / Sommer gekocht habe und tatsächlich zwei weitere Fotobücher fertiggestellt habe. Die einen haben ihren Stapel an ungelesenen Büchern – den habe ich auch, aber er ist mir nicht so wichtig, sondern mahnt mich nur, mir nicht noch ein neues Buch zu kaufen. Ich habe meinen „Stapel“ an  unvollendeten Fotobüchern der vergangenen Jahre. Der quält mich irgendwie mehr. Denn oft denke ich, ich muss die Vergangenheit für meine Kinder nicht nur in ihren Tagebüchern dokumentieren, sondern auch in Bildern festhalten. Ja, man kann sie sich auf dem Computer ansehen, Papierhaft als Buch ist es aber viel schöner! Finde ich….

Habt einen wunderbaren Sonntag und startet gesund und wohlbehalten in die neue Woche!

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (130)

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Danke an Pixabay

Eine kurze Alltagswoche liegt hinter uns. Dank der zwei Tage Schulfrei an Fasching vergingen diese letzten Tage wie im Flug. Geprägt von ganz normalem Alltag. Ohne große Höhe und Tiefen plätschert unser Leben so dahin. Der Alltag ist zwar dicht gedrängt, aber es tut gut, auf außergewöhnliche Amplitudenausschläge einmal zu verzichten. Und so bin ich an diesem Sonntag Morgen für diese drei Sonntagslieblinge dankbar:

  1. Am Mittwoch Mittag rief Nadeschda’s Lerntherapeutin an und sagte unseren Termin ab. Sie kränkelte leicht. Nicht dass ich dankbar war, für ihren Infekt, aber doch um so mehr für den so überraschend gewonnenen freien Nachmittag. Ohne große Unternehmungen, sondern einfach mit Spielen und Herumwurschteln im Haus, verbrachten wir diesen unverhofften Nachmittag ohne Zeitdruck und Termine.
  2. Im Ort unserer Schule habe ich einen wunderbaren Buchladen entdeckt, mit einer ganz engagierten Buchhändlerin. Seitdem ich weiß, dass ich bei ihr auch anrufen und telefonisch Bücher bestellen, und das auch noch bis 17:30h, kann und dann sind die Bücher am nächsten Morgen um 09:00h da, hat der Online-Bücherversand mich nahezu als Kundin verloren. Am Freitag war ich einmal wieder länger bei ihr im Laden und zusammen suchten wir nach Klassenlektüren für das kommende Schuljahr. Das war großartig, und wie gesagt, gestern morgen konnte ich mir dann schon meine Ansichtsexemplare abholen. Viel zu lang war dieser Service und dieses Erlebnis für mich in Vergessenheit geraten. Umso dankbarer bin ich heute für ihn.
  3. In Vorbereitung auf unsere Moskaureise folge ich ein paar ganz wunderbaren Russlandblogs, wie etwa auch Russia Beyond. Dank ihm und einem sehr unterhaltsamen Beitrag zum russischen Karneval und dem Feiern des Internationalen Weltfrauentages, erfuhr ich rechtzeitig, dass dies ein nationaler russischer Feiertag ist (der Weltfrauentag) und alle Behörden geschlossen haben. Ursprünglich wollte ich nämlich zum russischen Konsulat fahren, um noch ein paar Dinge für unseren Reise zu klären. Das habe ich dann auf kommende Woche verschoben. Aber schön finde ich dennoch auch bei dieser Gelegenheit, dass der Internationale Weltfrauentag bei den Russen ein nationaler Feiertag ist, wohingegen hier er mit Ausnahme von ein paar Blogbeiträgen kaum Beachtung findet.

Habt einen geruhsamen Sonntag und einen wohlbehaltenen Start in die neue Woche!

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (122)

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Photo by Michal Prucha on unsplash.com

Wohlbehalten sind wir gestern Nacht aus den Schweizer Bergen zurückgekehrt. Auf mich warten nun gefühlt 10 Waschmaschinenladungen Wäsche, die noch heute vor dem Schulanfang morgen gewaschen werden wollen. Und müssen. Denn der Kleiderschrank meiner Kinder reicht nun leider nur für eine Woche. Insofern herrscht dort gerade gähnende Leere. Ich könnte sie jetzt gar nicht zum Anziehen treiben. Denn da ist nicht wirklich etwas außer ein paar kurzen Hosen und Sommerkleidchen – die nicht wirklich zu den aktuellen Temperaturen passen. Während also meine Waschmaschine ihren ersten Dienst tut und der Rest des Hauses noch schläft, sitze ich nun hier und denke in Dankbarkeit an diese drei Sonntagslieblinge:

  1. Die Zeit, die wir in der vergangenen Woche als Familie verbracht haben. Vor allem das gemeinsame Rodeln war großartig! Ich bin so froh, dass Nadeschda ihre Angst nach dem Lawinenurlaub im vergangenen Jahr, nachdem sie ja auf keinen Berg mehr hinauf wollte, überwunden hat, und mit uns hochgefahren ist, um dann mit dem Schlitten 5 Kilometer ins Tal zu „rasen“… Genauso wie unsere Spieleabende. Solange Maxim die „Bank“ war und damit der Chef, ging das wunderbar.
  2. Schlittschuhlaufen mit beiden Kindern.Wir haben es tatsächlich geschafft: Wir waren Schlittschuhlaufen! Mehrmals! Und es war zauberhaft!
  3. Dennoch recht viel Zeit zum Lesen und für mich zu haben. Ich bin einfach früh aufgestanden und habe die frühen Morgenstunden für mich genutzt. Auch wenn es eher berufliche Lektüre war, aber dennoch, so fühle ich mich immerhin gut vorbereitet auf meine nun in der kommenden Woche startende Theaterproduktion an der Schule und mein Buchprojekt, das nun in den kommenden Wochen ebenso in Angriff genommen werden muss. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich „Meister und Margarita“ erst einmal wieder zur Seite gelegt habe.  Es brachte mir dann nicht die gewünschte Ablenkung und Entspannung, neben all der Fachliteratur zu Traumatisierung und ähnlichem. Stattdessen begleitete mich „Altes Land“ von Dörte Hansen. Das hatte ich einfach mal gekauft, als ich auf Richard am Flughafen wartete, und niemals zu Ende gelesen. Nun war es dann dran. Da es ein Taschenbuch war, packte ich es einfach noch mit ein. Durch Zufall. Oder Intuition. Egal. Gelohnt hat es sich, auf jeden Fall.

Habt einen erholsamen und ruhigen Sonntag und startet wohlbehalten in die neue Woche.

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (112)

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Photo by Alisa Anton on unsplash.com

Es ist kalt geworden. Der Herbst hat uns nun fest im Griff. Und endlich kam auch mal ein wenig lang ersehnter Regen. Hinter uns liegt eine ganz normale Woche, eine Woche ohne hohe Amplitudenausschläge, eine Woche, in der wir unserem ganz gewöhnlichen Alltag gefolgt sind mit Schule, Arbeit im Hort, Freizeitaktivitäten und Treffen mit Freunden. Vor uns liegt ein ruhiger Sonntag, so ganz ohne Termine. Vielleicht werden wir nachher noch die Kinderzimmer ein wenig umräumen. Denn die Lesefreude meines Sohnes nimmt mittlerweile so viel Überhand, dass wir Platz für all seine Bücher schaffen müssen. Doch so lange alle anderen Familienmitglieder noch friedlich schlafen, genieße ich die morgendliche Stille in unserem Haus und bin dankbar für diese drei Sonntagslieblinge:

  1. Maxim macht im Moment an der Schule eine Projektarbeit zu einem selbst gewählten Thema. Er beschäftigt sich mit Kristallen. Diese reizen ihn ja schon ohnehin seit langem. Nicht nur sie selbst zu züchten, sondern sie auch zu suchen, in den Bergen, so wie wir es in diesem Sommer erstmals mit einem Strahler getan haben. Es ist wunderbar, zu sehen, wie sich sein Heft immer mehr füllt mit Texten, Bildern, Zeichnungen, Gedichten. Als krönenden Abschluss haben wir uns am Freitag eine Detektivgeschichte über den Raub eines sagenumwobenen Kristalls ausgedacht.
  2. Nadeschda wird allmählich wieder die „alte“. Nachdem sie sich wochenlang mit niemandem verabreden und keine Freundinnen sehen wollte, hat sie nun ihr „social life“ wiederentdeckt. Die Verabredungen häufen sich nun wieder und zur Krönung war sie in dieser Woche bei einer Freundin auf einer Halloweenparty. Emsig verkleidete sie sich, schminkte sich und konnte es kaum erwarten, loszuziehen. Stolz präsentierte sie uns am Abend ihre reiche Beute an Süßigkeiten. Sehr zum Leidwesen ihres großen Bruders, für den es diesmal keine Geisterparty gab.
  3. Die Bibliothek an unserer Schule wird „leider“ aufgelöst. Etliche Bücher wurden auf die Klassen altersgerecht verteilt. Dennoch blieb ein ungeahnt großer Schatz übrig, der nun an die Schulgemeinschaft verteilt wurde. Wir haben an einem Mittag lange gestöbert, und tatsächlich noch einmal den ein oder anderen Leseschatz für uns gefunden. So steht einem Herbst mit viel Lesen und Vorlesen nichts mehr im Wege. Was für ein unerwartetes Geschenk!

Habt einen wohligen Sonntag und startet gut und gesund in die neue Woche!

 

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (96)

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Photo by Tamara Menzi on unsplash.com

Schon ist er wieder vorbei, der wunderbare Urlaub in den Schweizer Bergen. Heile und erholt sind wir nach Hause zurückgelehrt. Die Tage waren wunderbar! Und der Tapetenwechsel tat wie immer gut. Der Urlaub hat gehalten, was er versprochen hat: Viel Schwimmen, traumhafte kleine Wanderungen, einen spannenden Ziegenabtrieb, viel Lesen und Kraft tanken. So starten wir mit viel Energie und Elan in die zweite Ferienhälfte und umso dankbarer bin ich heute für diese drei Sonntagslieblinge:

  1. Im Wasser sind meine beiden Kinder einfach in ihrem Element. Das warme Umhülltsein scheint tatsächlich eine therapeutische Wirkung auf sie auszuüben. Zum Glück waren sowohl das Schwimmbecken im Hotel als auch die örtliche Therme so warm, dass wir es dort stundenlang aushalten konnten. Danach waren Maxim und Nadeschda wie selten entspannt und ausgeglichen.
  2. Wenn wir nicht unterwegs waren, haben Maxim und ich – manchmal  zum Bedauern von Richard und Nadeschda – gelesen wie die Weltmeister. Es ist schon faszinierend, wie mein Sohn mir in dieser Leidenschaft nacheifert. Einmal mit einer Geschichte angefangen, kann er kaum wieder aufhören zu lesen, bevor nicht das Buch zu Ende ist.
  3. Spannend war für mich, die Landschaft und die Felder und Tiere in diesem Schweizer Tal, das sich nahezu selbst versorgt, noch einmal durch eine andere Brille zu sehen. Denn voraussichtlich muss ich im kommenden Schuljahr Sachkunde und damit auch Ackerbau unterrichten. Lange hatte ich überlegt, wie man den Kindern tatsächlich einen Zugang zur ursprünglichen Form der Landwirtschaft nahebringen kann. In den Schweizer Bergen habe ich ihn gefunden.

Habt einen wunderbaren Sonntag und einen erfolgreichen und zufriedenen Start in die neue Woche!

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1000 Fragen an dich selbst – #8

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Photo by thought catalog on unsplash.com

Trotz aller Betreuungsarbeit halte ich zum Wochenbeginn für einen Moment Inne und widme mich den nächsten Fragen aus „1.000 Fragen an Dich selbst“. Hier sind also nächsten 20 Antworten der wunderbaren Blogparade von Johanna von Pinkepank. Zum Wochenbeginn geht es heute um übersinnliche Kräfte, die ein oder andere Peinlichkeit und andere Selbsterkenntnisse. Doch lest selbst!

141. In welche Länder möchtest du noch reisen? Ich bin schon so viel gereist, da steht nicht mehr all zu viel auf meiner Liste. Mein Projekt ist im Moment, wenn ich das nächste Lebensjahrzehnt erreiche, mit Maxim und Nadeschda mit der transsibirischen Eisenbahn durch Russland zu reisen.

142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gerne? Zaubern.

143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken? Als ich in meiner Ausbildung zum ersten Mal Flöte spielen sollte.

144. Welches Lied macht dir immer gute Laune? Mmmh, ich kann mir so schlecht Musiktitel merken.

145. Wie flexibel bist du? Auf der einen Seite überhaupt nicht. Meine Kinder brauchen ganz viel Struktur und Routine. Da bleibt wenig Raum für Flexibilität. Und auf der anderen Seite bin ich dann doch sehr flexibel in dem, wie ich unseren Alltag mit den immer wieder neuen Herausforderungen so organisiere, dass die Struktur erhalten bleibt.

146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gerne magst? Nein.

147. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst? Wenn Maxim und Nadeschda mit dabei sind, schaue ich, dass sie keinen Unfug machen. Wenn ich alleine bin, lese ich.

148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos? Auf Fotos.

149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport? Ich habe zum Glück kein Problem mit meiner Figur. Doch ich würde mich für mehr Sport entscheiden, da die Bewegung meinem Körper gut tut.

150. Führst du oft Selbstgespräche? Ja, wenn ich alleine bin und über neue Texte nachdenke.

151. Wofür wärst du gern berühmt? Für mein Schreiben.

152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden? Im Laufe meines Lebens habe ich gelernt, damit umzugehen. Es macht mich vielleicht noch kurzfristig wütend. Aber dann macht es mich auch wieder frei, meine Dinge durchzuziehen, manchmal auch ohne Rücksicht auf Verluste.

153. Wen würdest du gern besser kennenlernen? Das hatten wir doch schon mal….

154. Duftest du immer gut? Ja, ich achte peinlich darauf. Denn ich kann Schweißgeruch nicht ausstehen.

155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr? Ich würde gerne wieder mehr lesen. Früher vor den Kindern habe ich teilweise über 50 Bücher im Jahr gelesen. Das schaffe ich heute nicht mehr. Ich muss natürlich einige Fachliteratur lesen. Dabei kommt die Unterhaltungsliteratur oft zu kurz. Doch in diesem Jahr bin ich ganz gut dabei, und lese mittlerweile schon das vierte Buch.

156. Googelst du dich selbst? Nein.

157. Welches historische Ereignis hättest du gerne mit eigenen Augen gesehen? Hannibal’s Marsch über die Alpen.

158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen? Ja. Mit meinen engsten Freundinnen habe ich tatsächlich in Studienzeiten auch zusammengelebt.

159. Sprichst du mit Gegenständen? Nein, höchstens mit Pflanzen.

160. Was ist dein größtes Defizit? Zuviel Verantwortung zu übernehmen und mich selbst damit manchmal zu übernehmen und zu wenig Rücksicht auf mich selbst zu nehmen.

Mehr Antworten zu den „1.000 Fragen an Dich selbst“ findet Ihr zum Beispiel hier oder hier.

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (30)

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Mit vielen Dank an unsplash.com

Eine wunderbare Woche bei meiner amerikanischen Ersatzmutter liegt hinter uns. Zeit, auch für mich, mich zu erholen. Es ist immer ein Stück weit, wie ein wirkliches Nachhause kommen. Wunderbar und so wohltuend! Inspiriert von Miriam von Perfektwir  sind dies meine drei Sonntagslieblinge:

  1. In vollen Zügen genießen wir die Fürsorge meiner amerikanischen Mutter. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, die wir hier sind. Meine Kinder erleben eine wunderbare Oma, die mit Maxim auf dem Rasenmäher über das Grundstück fegt, und die mit Nadeschda so wunderbare glutenfreie Kuchen backt.
  2. Ich bin dankbar für die Momente, die Richard und ich abends unten am See auf „unserer“ Bank gesessen haben und in den Sonnenuntergang geschaut haben.
  3. Ich habe tatsachlich schon zwei Bücher gelesen, seitdem wir hier sind. Eines allein auf dem Flug. Ich habe mal das pädagogische Muttersein zur Seite gelegt und meinen Sohn ungebremst Kinderfilme gucken lassen – was ohnehin schwierig zu verhindern ist, wenn der Bildschirm ihm quasi  ins Gesicht schreit „Schallte mich an!“ – und habe mich in Matt Ruffs „Mirage“ vertieft. „Das Nest“ gab mir in den letzten Tagen schöne Impulse für eigene neue Geschichten.

Habt einen erholsamen Sonntag und einen wohlbehaltenen Start in die neue Woche!