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Charlotte’s Sonntagslieblinge (82)

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Photo by Rakicevic Nenad on unsplash.com

Auch die zweite und letzte Ferienwoche verging wie im Fluge. Nun sind die Ranzen, Matsch- und Wechselklamotten wieder gepackt. Morgen früh heißt es dann wieder „Auf in die Schule!“ Nun die nächsten Wochen werden wieder voll und ereignisreich sein. Dazwischen viele Feiertage und lange Wochenenden, für die wir auch schon schöne Pläne haben. Vielleicht nimmt dieses Jahr ja nun mit Beginn des Frühlings eine neue Wendung… Auf jeden Fall bin ich mit Rückblick auf die vergangene Woche für diese drei Sonntagslieblinge dankbar:

  1. Unter den Eindrücken der Folgen des Schlaganfalls meiner Mutter haben Richard und ich nun endlich einmal alles geregelt, was für den Ernstfall geregelt sein sollte: Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, etc. Lange haben wir das vor uns hergeschoben. Jetzt waren wir endlich beim Notar.
  2. Maxim und Nadeschda waren am Samstag auf dem Geburtstag einer lieben Freundin eingeladen, mit Übernachtung. (Da ihre Eltern ebenso gute Freunde sind, und unsere Kinder ob mit oder ohne uns dort schon geschlafen haben, war das kein Problem.) Richard und ich haben die Gelegenheit genutzt und waren für eine Nacht in einem Wellnesshotel in der Nähe. Herrlich! Das hatten wir uns nach den letzten Wochen mehr als verdient.
  3. Ich lese wieder einmal. In der vergangenen Woche habe ich „Into the Magic Shop“ von James R. Doty ausgelesen. Ein wunderbar inspirierendes Buch, sich von den Fesseln der Vergangenheit endgültig zu lösen und die Kräfte von Kopf und Herz sich heilend zu Nutze zu machen.

Habt einen wunderschönen Sonntag und einen wohlbehaltenen Start in die neue Woche!

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (70)

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Photo by Terry Matthews on unsplash.com

Nach einer Woche Winterferien in den Schweizer Bergen sind wir gestern Nacht wohlbehalten nach Hause zurückgekehrt. Wunderbar war es! Wir haben diese Familienzeit in weiten Teilen genossen, bevor uns nun wieder der Alltag einholt. Ab Morgen beginnt wieder die Schule. Auch ich kehre zurück in meine Ausbildung und muss wieder die Schulbank in der Akademie drücken. Noch ein halbes Jahr, und dann ist es geschafft. Während Richard und die Kinder sich im Schwimmbad tummeln, schaue ich dankbar auf diese Sonntagslieblinge:

  1. Diesmal sind wir alle gesund geblieben und der Schweizer Dorfarzt hat leider nichts an uns verdient. Ein seltenes Ereignis, denn bei den vorangegangenen Skiurlauben waren Nadeschda oder ich krank, manchmal auch wir beide zusammen, oder Maxim war wegen Stürzen in der Notaufnahme des Kantonspitals.
  2. Hatte ich am vergangene Sonntag noch eine kleinen Mangel an Schnee festgestellt, so wurde das wahrscheinlich erhört. Von Sonntag Nacht an bis Dienstag Abend schneite es in einem fort. So viel Schnee habe ich zuletzt in Kanada vor etlichen Jahren erlebt. Lawinengefahr und Sturm taten ihr übriges, um uns zwei Tage nur ans Haus zu fesseln. Wir haben aber das beste daraus gemacht. Wir haben viel gelesen, und mit Spielzeug Lawinensprengungen und Bergrettung nachgespielt. Nadeschda schreibt nun auch selbstständig „Lawinengefahr“. Der Abgang eines gesprengten Schneefeldes ist ihr und vor allem auch Maxim in bleibender Erinnerung geblieben.
  3. Die Kinder und ich waren zum ersten Mal Schlittschuhlaufen. Es war ein kleines Abenteuer, das wir drei tapfer und mutig überstanden haben. Nach anfänglichen Unsicherheiten klappte es dann richtig gut!

Nun starten wir in eine neue Schulwoche, die Ranzen sind gepackt und wir harren all dem, was uns nun in diesem neuen Jahr in der Schule erwartet. Habt noch einen wunderbaren Sonntag und einen wohlbehaltenen Start in die neue Woche!

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (69)

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Photo by Michal Prucha on unsplash.com

Gut sind wir in das neue Jahr gestartet. Ein paar Tage Routine nach einem aufregenden Silvester taten uns gut. Nun sind wir zum Abschluss der Ferien in die Schweizer Berge gefahren, anscheinend unser mittlerweile dauerhaftes Ferienziel. Noch könnte es eine wenig mehr Schnee haben. Doch zum Skifahren ist es mehr als ausreichend und auch unsere liebste Rodelpiste ist offen. Auf uns wartet nun also eine Woche mit vielen gemeinsamen Aktivitäten im Schnee. In die Vorfreude darauf mischen sich somit meine heutigen drei Sonntagslieblinge:

  1. Maxim hat einen gewaltigen Schuss in die Höhe getan. Kurz vor unserem Urlaub haben wir es dann doch noch geschafft, ihn nahezu neu einzukleiden. Irgendwie waren Shirts und Hosen doch an Armen und Beinen mächtig kurz geworden. Dass er wieder wächst, ist ein wunderbares Zeichen. Das heißt, er ist seelisch wieder stabiler. Die Ferien scheinen ihm wirklich gut zu tun.
  2. Nadeschda hat sich in den Ferien zu einer wunderbaren Puppenmutter entwickelt. Seit Neustem strickt sie nun selbst Puppenpullover für ihre Puppenbabys. Ob sie damit auch einen Weg gefunden hat, ihre Trauer um das eigene Babysein zu verarbeiten?
  3. Auf der Reise hier her haben wir wieder einen Zwischenstopp bei lieben Freunden gemacht und die Zeit mit wunderbaren Gesprächen genossen, auch wenn im Schwarzwald leider zu wenig Schnee zum Rodeln lag.

Habt einen ruhigen und erholsamen Sonntag, und all denjenigen, die morgen wieder in ihren Schulalltag zurückkehren, wünsche ich einen gelungenen und wohlbehaltenen Start!

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (58)

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Foto von Karsten Würth auf unsplash.com

Nun sind wir wieder heile und wohlbehalten aus den Bergen zurück. Schön war es, erholsam und auch ein wenig arbeitsam für mich. Doch es war fruchtbar, die kreative Energie der Berge auch zum Arbeiten nutzen zu können. Und dennoch blieb Maxim, Nadeschda und mir auch viel gemeinsame Zeit zum Spielen, Wandern, Schwimmen, Reiten und so vieles mehr. Jetzt stehen wir jetzt in den Startlöchern für die nächste Runde Schule, die uns mit der Martins- und Vorweihnachtszeit sicherlich wieder auf Trapp halten wird. Irgendwie kommt es mir ein wenig vor, wie die Ruhe vor dem Sturm. Doch vielleicht wird ja auch alles ganz ruhig und besinnlich… Um so dankbarer bin ich für diese drei Sonntagslieblinge der vergangenen Woche:

  1. An einem Abend in den Bergen haben Maxi und Nadeschda „Restaurant“ gespielt. Sie haben ganz alleine für meine Lieblingsfreundin, ihre zwei kleinen Söhne und mich den Abendbrottisch gedeckt und dann nach unseren Bestellungen das Abendbrot zubereitet. Herrlich! – Nur für das Abräumen brauchten sie dann doch zusätzliches Personal, dass sie unter uns Müttern akquirierten.
  2. An einem Nachmittag hatte mir meine Lieblingsfreundin in einer Wellness-Oase eine Rückenmassage organisiert. Ich kam mir ja ganz verwegen vor, dass ich dort für zwei Stunden ganz alleine war und mich nur verwöhnen lassen durfte.
  3. Die Kinder und ich waren in den vergangenen zwei Tagen unglaublich fleißig und kreativ. Insgesamt vierzig Schatzkistchen haben wir für den „Tag der offenen Tür“ an unserer Schule gebastelt. Es hatte so ein wenig etwas von Wichtelwerkstatt. Einfach schön!

Habt auch Ihr einen geruhsamen Sonntag und einen erfolgreichen Start in die neue Woche!

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Dankbarkeit am Morgen in den Bergen

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Photo by Ales Krivec on unsplash.com

Dienstag morgen: Wir sind immer noch in den Bergen. Ich vermisse meine Freunde, die Kühe. Ich hätte nicht gedacht, dass sie schon von den Almen herunter gekommen sind. Aber ja, auch hier wird es Herbst und die Nächte kalt. Ich genieße den Kaffee im noch stillen Haus und denke gerade an all das, was ich im vergangenen Jahr so geschafft habe. Gerade nach den letzten Wochen, wo ich immer wieder gezweifelt habe, wo ich mir mehr Ruhe und Zeit so nur für mich zum Nichtstun oder Lesen gewünscht hätte, wo ich vor allem mehr Schlaf herbeigesehnt habe. – Hier habe ich ihn nun, aber auch nur, weil ich in den ersten Tagen mit den Kindern hier alleine war und mir nun mit meiner wunderbaren Freundin, der Hausbesitzerin, zusammen, ein Schlafnachholprogramm auferlegt habe, an meinem Schlafdefizit gearbeitet. Und die Schlafbilanz nach die ersten Tagen sieht extrem gut aus. Also bin ich an diesem wunderbaren Dienstagmorgen einfach dankbar – über meine Sonntagslieblinge hinaus. Es hat mehr etwas von ein paar meditativen demütigen Gedanken an diesem noch frühen Dienstag morgen:

  1. Mein Sohn macht sich so wunderbar in der Schule, trotz aller Schwierigkeiten mit Leander. Ich bewundere seine Unermüdlichkeit und seinen Kampfgeist. Und auch Nadeschda entwickelt sich. Es ist schwer und es ist anstrengend, aber es ist ein Prozess, ein Weg. Und den geht sie. So schwere s ihr auch manchmal fällt.
  2. Ich bin so dankbar für all diesen wunderbaren Momente mit meinen Kindern, wenn Nadeschda abends den Arm um mich legt und sagt:“Jetzt bist Du meine Mama, ganz alleine.“ oder wenn Maxim im Halbschlaf lächelt, wenn ich nochmal nach ihm sehe, bevor ich schlafen gehe und ihm sage: „Jetzt ist alles gut. Mama ist da.“  Dann nimmt er meine Hand für einen kurzen Moment, lächelt für einen Moment und seufzt zufrieden.
  3. Trotz allem bin ich dann doch in der Rückschau immer wieder überrascht, was dann doch alles noch so gelingt: Mein Buch, mein Blog, meine Ausbildung, mein bisschen Job. Irgendwie geht es. Ich bin ein wenig stolz heute morgen auf mein Geschafftes. Bin mir aber auch des hohen Preises bewusst….

An so Morgen wie diesem bin ich so voller Zuversicht, dass alles gut wird. Auch wenn mich genauso die Zweifel noch quälen. Und es mir ein wenig davor graut, nach Hause zurückzukehren, wo der Alltag im Lehnsessel sitzen wird, wie ein altes Familienmitglied,  und wohlwollend wieder seine Arme um uns legen wird. Doch für heute nehme ich einfach einmal diese Dankbarkeit mit und genieße den Tag!

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (57)

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Photo by Sergej Akulich on unsplash.com

Die erste Ferienwoche liegt bereits schon wieder hinter uns. Die Zeit rast. So kommt es mir zumindest vor. Vielleicht auch weil ich mich in den letzten drei, vier Wochen eher wieder wie eine Getriebene fühle, die dem Berg an zu erledigen Dingen nicht mehr Herr wird. Wenn dann auch noch mein Betreuungssystem versagt, wird es erst recht schwierig und ich beginne, vieles in meinem Leben einmal wieder in Frage zu stellen. Irgendwann in dieser vergangenen Woche habe ich für einen Moment einmal wieder gedacht, ich lasse das jetzt alles sein, die Arbeit, die Ausbildung und was auch immer noch für ehrenamtliche Aktivitäten. Ich fokussiere mich jetzt nur noch auf das Muttersein, bin allein und in vollem Umfang für meine Kinder da. Und wenn die mich gerade mal nicht brauchen, dann mache ich Sport – um für meine Kinder fit zu sein -, dann ruhe ich mich aus – um meinen Kindern mit noch mehr Gelassenheit zu begegnen -, dann lese ich vielleicht einmal wieder ein gutes Buch – von denen es so viele gibt und ich nur einen Bruchteil lese. Mal sehen. Seit Donnerstag sind wir wieder in unserem Lieblingshaus in den Bergen. Ja, ich genieße die Ruhe hier und habe einen Teil der To Do Liste auch Zuhause gelassen. Das Wetter ist herrlich und lädt zu Wanderungen und viel gemeinsamer Zeit draußen ein. Während Maxim und Nadeschda gerade auf dem nachbarlichen Reiterhof sind, denke ich an meine heutigen drei Sonntagslieblinge:

  1. Trotz fehlender Betreuung habe ich mein Praktikum, das nach den Ferien beginnt, doch noch ganz gut vorbereiten können. In der Not lerne auch ich den Mut zur Lücke und denke: „Irgendwie wird es dann schon gehen.“
  2. Jetzt bin ich dankbar für unseren Tapetenwechsel hier in den Bergen. Maxim und Nadeschda tut es gut, wieder täglich reiten gehen zu können, viel draußen zu sein und sich ausgiebig zu bewegen. Es ist schön, den Alltagstrott ein wenig hinter sich zu lassen und etliche Stunden am Tag nur die Zeit mit den Kindern zu genießen.
  3. Auch in den Ferien üben wir jeden Tag. Auch hier in unserem Lieblingshaus in den Bergen. Nur die Trompete durfte Zuhause bleiben. Doch entgegen so vielen Situationen in den vergangenen Wochen in unserem Alltag, verbringen wir hier überraschend harmonische Übzeiten, die zuweilen gar nicht mehr als solche wirken. Maxim entwickelt sich zu einem großartigen Vorleseonkel und Nadeschda ist zum ersten Mal so fasziniert von den Bergen, dass sie sie freiwillig malt und mit ganz vielen Zwergen bewohnt.

Habt auch Ihr einen wunderbaren Sonntag! Ich mache mich nun auf in den Pferdestall. Kommt gut und wohlbehalten in die neue Woche!

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (56)

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Mit freundlicher Unterstützung von Pixabay

Die letzte Woche vor den Ferien ist nun auch geschafft. Und verkürzt war sie zudem noch aufgrund des Feiertags. Vor allem für mich war diese Woche sehr anstrengend, da ich jeden Abend in die Akademie zu unserer „Intensivwoche“ gehen musste. Eigentlich… Denn am Montag Nachmittag legte sich Richard mit einer Magen-Darm-Grippe ins Bett. So blieb ich also am Montag Abend daheim und hütete Krankenlager und tat alles erdenklich mögliche, damit es mich nicht auch noch erwischte. Der Feiertag brachte insofern auch nicht wirklich Erholung, aber zumindest kam ich so an ein paar Nächten auf mein notwendiges Schlafpensum. So sind nach dieser doch erneut anstrengenden Woche meine heutigen Sonntagslieblinge einfach diese hier:

  1. Ich bin dankbar, dass nun zwei Wochen Ferien vor uns liegen, in denen ich mein Schlafdefizit nachholen kann.
  2. Ich bin stolz auf mich, dass ich trotz Krankenlager und Schlafmangel an meiner Seminararbeit ein wenig weiterschreiben konnte und mein Praktikum nach den Herbstferien vorbereiten konnte. Zumindest zu einem guten Teil.
  3. Ich freue mich auf die nächsten zwei Wochen mit meinen Kindern, vor allem, wenn wir ab Ende der kommenden Woche wieder in meinem Lieblingshaus in den Bergen sind. Und wisst Ihr was? Meine Freundin, die tolle Besitzerin meines Lieblingshauses, hat mir eine Massage geschenkt und ich habe tatsächlich einen Termin gebucht. Das fühlt sich fast eine wenig verwegen an, aber gut!

Genießt noch dieses zauberhafte Herbstwochenende. Wir gehen jetzt in den Wald zum Kastanien Sammeln. Und kommt gut in die neue Woche!