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1000 Fragen an dich selbst – #4

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Photo by Joanna Kosinska on unsplash.com

Zum Wochenbeginn folgen hier nun meine Antworten auf die nächsten zwanzig Fragen aus „1.000 Fragen an Dich selbst“, der wunderbaren Blogparade von Johanna von Pinkepank. Heute geht es um Freunde, Anschaffungen, Humor, Kummer und Fernsehauftritte. Welch ein gedanklicher Spagat, der aber spannend ist. Doch diesmal waren schon ein paar harte Nüsse dabei…

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod? Ja, irgendwie schon. Manchmal glaube ich, dass es da oben irgendwo einen Ort gibt, zu dem unsere Seelen nach dem Tod zurückkehren und darauf warten, in einem anderen Körper wieder auf die irdische Welt zurückzukehren, um das zu vollbringen, was sie im vorangegangen Leben nicht geschafft haben.

62. Auf wen bist du böse? Im Moment auf niemanden. Ich habe auch gelernt, dass es mich nicht weiterbringt und mir nur Kraft und Energie raubt, auf jemanden böse zu sein. Es nimmt mir so viel von der Schönheit des Lebens. Und das möchte ich nicht mehr. Wenn es denn dann doch jemand mal schafft, bekommt er selten eine zweite Chance. (siehe Frage 69)

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Da wir auf dem Land leben, fahre ich gar nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet? Wenn etwas mit meinen Kindern nicht in Ordnung ist, dann bereit mir das die größten Sorgen. Und die stetige Sorge, ob meine Fürsorge für sie ausreicht.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest? Nein. Das Schicksal hat für mich einen Weg vorgesehen, den ich so nicht geplant hatte.

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten? Zum „Kaiserwalzer“ von Johann Strauss.

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr? Hab ich nicht, weiß ich nicht…;-)

68. Was war deine größte Anschaffung? Ein dreihundert Jahre altes Fachwerkhaus.

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance? Den Menschen, die ich liebe, ja. Anderen selten. Ich bin leider wie ein Elefant und vergesse nie. Das macht es auch schwer zu verzeihen.

70. Hast du viele Freunde? Nein. Aber dafür eine gute Hand voll sehr enge Freunde, die mit mir durch dick und dünn gehen.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme? Weniger ein Wort als zwei Sätze: „Ich kann das nicht.“ und „Ach, wir werden alt.“

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen? Nein. Es gab zwar tatsächlich zwei oder drei Anfragen, nachdem ich mit meinem Blog begonnen hatte. Doch da wir unsere Privatsphäre schützen wollen, gibt es von mir und meiner Familie keine Bilder, erst recht keine bewegten. So musste ich die Anfragen ablehnen.

73. Wann warst du zuletzt nervös? An meinem ersten Arbeitstag nach den Ferien.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause? Bücher, Blumen, bunte Bilder.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen? Im Radio.

76. Welches Märchen magst du am liebsten? Aschenputtel.

77. Was für eine Art Humor hast du? Auch nach längerem Nachdenken fällt mir hierzu wirklich nicht ein.

78. Wie oft treibst du Sport? Ich würde gerne drei Mal in der Woche laufen gehen und findest einmal in der Woche Schwimmen. So ist der Plan ab der nächsten Woche….

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck? Der positiven Resonanz zu urteilen ja. Aber wie nachhaltig der Eindruck ist, dass weiß ich nicht. Vielleicht wird das auch erst die Zeit noch zeigen.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten? Füller und Notizbuch.

Mehr 1.000 Fragen an Dich selbst findet Ihr hier und hier.

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1.000 Fragen an Dich selbst #3

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Photo by Joanna Kosinska on unsplash.com

Zum Wochenbeginn folgen hier nun meine Antworten auf die nächsten zwanzig Fragen aus „1.00 Fragen an Dich selbst“, der wunderbaren Blogparade von Johanna von Pinkepank. Es hat wieder Spaß gemacht, über die Antworten nachzudenken. Und es ist bemerkenswert, wie schnell ich manche Fragen beantworten kann und wie mich dann andere doch wieder zum Nachdenken bringen.

41. Trennst du deinen Müll? Ja, natürlich.

42. Warst du gut in der Schule? Ja, ich war eine ausgemachte Streberin. Nur in Chemie und Physik war ich eine ausgesprochene Niete. Die zwei Fächer haben mir meine einzige fünf in meiner Schulkarriere eingebrockt. Ich war froh als ich sie abwählen konnte.

43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche? Sechs Minuten.

44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt? Nein.

45. Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf? Zwischen halb sechs und sechs Uhr morgens.

46. Feierst du immer deinen Geburtstag? Mit meiner Familie ja, das lassen sich die Kinder nicht nehmen. Aber ohne große Party mit Freunden. Das tue ich schon seit bald fünfzehn Jahren nicht mehr. Ich finde die Idee absurd, mir an meinem Geburtstag viel Arbeit zu machen. Denn am Ende wäre es ja so, dass ich rumrenne und mich um die Gäste kümmere und selbst nicht wirklich etwas von der Feier habe.

47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook? Ich gucke da vielleicht einmal in der Woche rein. Also das wären dann etwa 0,15 Mal pro Tag?

48. Welchen Raum in deiner Wohnung magst du am liebsten? Das Kinderzimmer meiner Tochter, wenn es aufgeräumt ist. Da haben wir schon einen (meinen?) kleinen Kleinemädchentraum verwirklicht.

49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt? Den Kater unserer Freunde auf dem Weg in unseren Skiurlaub.

50. Was kannst du richtig gut? Organisieren.

51. Wen hast du zum ersten Mal geküsst? Ich glaub, es war ein Junge in der Tanzschule…Ich kann mich nicht mehr so wirklich erinnern.

52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen? „Die Buddenbrooks“ von Thomas Mann

53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus? Champagnerfarbene Seide mit einer langen Schleppe.

54. Fürchtest du dich im Dunkeln? Manchmal.

55. Welchen Schmuck trägst du täglich? Perlenohrringe und meinen Ehering.

56. Mögen Kinder dich? Irgendwie schon. Wenn ich mit Nadeschda’s Klasse in den Wald gehen, streiten sich ihre Klassenkameraden immer darum, wer bei mir an der Hand gehen darf.

57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino? Seitdem Maxim und Nadeschda da sind, eigentlich alle. Ich halte es für Geldverschwendung, einen Babysitter zu engagieren, um ins Kino zu gehen. Lieber nutze ich diese wenigen Gelegenheiten, um mit Richard etwas zu unternehmen, wo wir reden können. Die einzigen Filme, die man meiner Meinung nach im Kino schauen muss, sind die James Bond Filme und Filme von Quentin Terentino. Letztere sind auf dem Fernseher zu harmlos. 😉

58. Wie mild bist du in deinem Urteil? Das kommt drauf an. Und führt hier ein wenig zu weit… aber eine spannende Frage, über die es gilt, mehr nachzudenken.

59. Schläfst du in der Regel gut? Seitdem meine Kinder nach Jahren meistens durchschlafen, ja. Es sei denn, Nadeschda übt den Seestern bei uns im Bett.

60. Was ist deine neueste Entdeckung? Der Bildband „St Petersburg – Kontraste“ von Daniel Biskup mit traumhaft schönen Fotografien aus dieser so spannenden Stadt.

#1 und #2 meiner Antworten findet Ihr hier.

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1.000 Fragen an Dich selbst #1 und #2

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Photo by Joanna Kosinska on unsplash.com

Johanna von Pinkepank hat mit „1.000 Fragen an Dich selbst“ eine spannende Blogparade initiert. In der Zeitschrift Flow fand sie ein Beiheft mit der Inspiration dafür. Es geht um Zeit für sich selbst, Zeit mit sich selbst und Zeit herauszufinden: Wer bin ich? Was mache ich? Was will ich? Was möchte ich sein? Da für mich in diesem Jahr nun die Frage ansteht, wie es denn weitergeht, wenn ich meine Ausbildung beendet habe, und ich diese Blogparade – wie so viele andere von Euch – als eine wunderbare Gelegenheit sehe, mindestens einmal in der Woche zumindest über die 20 Fragen in Kontakt mit mir selbst zu kommen, mache ich gerne mit. Ich bin gespannt, wo mich diese kleine Schreibreise hinführt.

Da ich wegen unserer Ferien etwas später einsteige, folgen hier nun die Antworten auf die ersten 40 Fragen:

1.Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan?  Tatsächlich in dieser Woche. Seit Montag arbeite ich mit 10-12 jährigen in der Schule meiner Kinder und habe für sie die Nachmittagsbetreuung mit Hausaufgaben etc. übernommen.

2. Mit wem verstehst du dich am besten?  Meistens mit meinem Mann. Aber immer mehr auch vor allem mit meiner Tochter. Richard und Maxim hecken irgendetwas aus und Nadeschda und ich verdrehen einfach nur die Augen.

3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Haushalt. Das ist so frustrierend, dass die Wäsche niemals endet. Und auch putzen finde ich bedingt spannend, auch wenn es schön ist, wenn hinterher alles sauber ist. Aber manchmal wünschte ich auch, ich könnte alle Fünfe gerade sein lassen.

4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Ehrlich, über keinen. Ich finde Witze relativ unnötig…

5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Nein.

6. Woraus besteht dein Frühstück? Kaffee und Müsli mit Banane und Kokosjogurt.

7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meinen Kinder heute Morgen beim Verabschieden in die Schule.

8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Nach bald acht Jahren Therapie hoffentlich in kaum einem einzigen mehr.

9. Was machst du morgens als erstes? Kaffee kochen.

10. Kannst du gut vorlesen? Ich glaube schon. Bisher gab es keine Beschwerden.

11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?  Das weiss ich gar nicht mehr. Leider sind meine Kindheitserinnerungen nicht mehr so präsent. Ich erinnere mich, dass ich mich irgendwann mal als kleines Kind total erschreckt habe, als es an Nikolaus an der Terrassentür klopfte. Das war dann der Nikolaus, der seinen Sack da gelassen hatte. Das habe ich auch fest geglaubt. Bis heute weiss ich nicht, wer es wirklich war. Also bleibt es der Nikolaus, auch in der Erinnerung. Und Weihnachtsmann und Christkind? Ich glaube, dass ich da ziemlich schnell den Zauber verloren habe, denn mein Vater ist NIE mit in die Kirche gegangen. Da war doch was faul…

12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Einen schönen Sekretär mit vielen kleine Schublädchen und Fächern. Einen, an dem ich schön sitzen und schreiben kann. Ich habe aber bisher keinen gefunden, der mir wirklich gefällt.

13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Ich arbeite an mir, all die Eigenschaften zu entwickeln, die ich gerne hätte. Und das läuft meistens recht gut. Mehr Geduld zu haben, das lehren mich meine Kinder jede Tag. Doch manchmal wäre ich gern forscher, mutiger, oder frecher…

14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Ich halte ja Fernsehen für eine absolute Zeitverschwendung. Doch ich muss gestehen, gerade, wenn wir in den USA sind, dann bin ich ein relativer Fernsehjunkie. Für meine Verhältnisse. Am liebsten war mir „Dallas“, die Neuauflage. Leider ist sie wegen zu geringer Einschaltquoten eingestellt worden.

15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Vor über 25 Jahren in Disneyland in Paris. Vergnügungsparks sind nicht wirklich mein Ding.

16. Wie alt möchtest du gerne werden? So alt wie das Schicksal es mir erlaubt zu werden.

17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? An Richard’s und meinen Urlaub vor etlichen Jahren in Südamerika. Mit dem Rucksack durch diesen wunderbaren Kontinent. Aber dennoch waren wir so fest in unseren Jobs, dass Geld keine Rolle spielte. Das entspannte ungemein.

18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Habe ich zum Glück seit bald zwanzig Jahren nicht mehr gehabt. Ich kann mich nicht wirklich erinnern….

19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Nein. Mit unserer Hochzeit habe ich meinen alten furchtbaren Nachnamen aufgegeben. Und ich liebe meinen Vornamen. Zumal ich über die Jahre gelernt habe, dass ich nach einer sehr wunderbaren Großmutter bekannt wurde.

20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Das tue ich immer einmal wieder. Gerade im vergangenen Herbst packten mich die Zweifel, ob das alles so richtig ist, was ich in meinem Leben tue und ob ich meine Kinder ausreichend auf ihrem Weg ins Leben begleite.

21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken? Nein, nicht mehr.

22. Welche Tageszeit magst du am liebsten? Den Morgen, wenn alle aus dem Haus sind, der Haushalt gemacht ist und ich mich in der Stille an meinen Schreibtisch setzen kann. Genauso mag ich die Nachmittage, wenn die Kinder und ich unser Tagwerk vollbracht haben und noch ein wenig Zeit bis zum Abendessen ist. Nach einem „Mama, mir ist so langweilig. Ich weiss nicht, was ich machen soll.“ entstehen meist die schönsten Spiele oder Impulse etwas zu basteln, zu malen, zu stricken oder ähnliches.

23. Kannst du gut kochen? Dafür, dass ich gar nicht gekocht habe, bis Maxim und Nadeschda zu uns kamen, mittlerweile recht gut.

24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten? Besonders mag ich den Frühling. In ihm steckt immer so viel Energie und Euphorie für Neuanfänge.

25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht? Daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Gar nichts zu tun, fällt mir ungemein schwer.

26. Warst du ein glückliches Kind? Nein. Meine Kindheit war alles andere als glücklich. Meine „Mütter“ haben mir bis auf eine nicht wirklich das Leben leicht gemacht.

27. Kaufst du oft Blumen? Ja, fast jede Woche einen frischen Strauß. Das ist meine Art, mich für mein Tagewerk zu belohnen.

28. Welchen Traum hast du? Mein zweites Buch weiterzuschreiben und zu veröffentlichen.

29. In wievielen Wohnungen hast du schon gewohnt? Als Kind bin ich viel umgezogen und auch im Studium habe ich ein ziemliches Vagabundenleben im In- und Ausland gelebt. Erst mit Richard bin ich sesshaft geworden. Kaum zu glauben, dass ich nun bald zwanzig Jahre unter derselben Adresse lebe.

30. Welches Laster hast du? Verrate ich nicht…;-)

31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen? „Sie kam aus Mariupol“ von Nadine Wodin. Eine sehr bewegende Erzählung über eine Wurzelsuche in der Ukraine und dem heutigen Russland.

32. Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst? Irgendwann war ich es leid, meine Locken immer zu bändigen. Insofern lasse ich sie nun tun, was sie wollen. Das macht mich entspannter. Und auf der anderen Seite kann man an ihnen manchmal meinen Gemütszustand ablesen. Denn zuweilen stehen dann vorne ein oder zwei Zornlocken ab.

33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig? Nein. Wenn meine Kinder bei mir sind, habe ich sogar den Hang dazu, es manchmal zu vergessen.

34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto? Genug.

35. In welchen Laden gehst du gern? Am liebsten in Künstlerbedarfs- und Bastelgeschäfte.

36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe? Meistens Tee oder Apfelschorle, wenn ich selbst Autofahren muss. Wenn nicht, gerne Prosecco.

37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen? Ja, denn der nächste Morgen kommt bestimmt. Und der Tag wird dann umso anstrengender, wenn der Schlaf fehlt.

38. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit? Das bin ich schon und schreibe.

39. Willst du immer gewinnen? Ja, meistens. Deshalb hasse ich auch Gesellschaftsspiele. Es sei denn, ich gewinne. Nur bei meinen Kindern kann ich zurückstecken. Aber gegen andere Erwachsene….niemals.

40. Gehst du in die Kirche? Ja. Zwar nicht mehr so oft, wie früher einmal, aber dennoch in regelmäßigen Abständen. Für mich hat es etwas Meditatives. Und wenn die Predigt gut ist, gibt sie mir auch manchmal neue Impulse.

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (42)

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Ja, die letzte Schulwoche liegt hinter uns. Wir haben es geschafft und freuen uns auf sechs wunderbare Sommerferienwochen. Am Ende war es dann noch einmal anstrengend. Doch jetzt freue ich mich auf die nächsten Wochen, die eine bunte Mischung aus Reisen, Zirkuscamp und Zeit Zuhause sein werden. Ich freue mich darauf, auch wenn ich zwischendrin doch ein wenig arbeiten und eine Seminararbeit für meine Ausbildung schreiben muss. Doch die Zeit ohne Schule wird uns gut tun: Innehalten, Kraft tanken, die Zeit als Familie genießen. Mit einem Blick auf die vergangene Woche sind dies meine Sonntagslieblinge:

  1. Am letzten Schultag kam ein Lehrer meiner Kinder auf mich zu und sagte zu mir: „Frau Weiss, ich muss Ihnen noch einmal die Hand geben und Ihnen gratulieren. Gratulieren zu diesen wunderbaren Kindern. Meine Bewunderung für Ihren Mut diese auf- und anzunehmen. Maxim und Nadeschda haben sich so positiv entwickelt und strahlen so viel Substanz und innere Kraft aus. Das ist allein Ihre Leistung und die Ihres Mannes.“
  2. Stolz bin ich auf meine beiden Kinder, wie sie das vergangene Schuljahr gemeistert haben, wie sie oft gekämpft haben, manchmal entmutigt waren und doch nie aufgegeben haben.
  3. Nun habe ich es doch tatsächlich durchgehalten und gehe seit einem Monat dreimal in der Woche morgens laufen. Ich bin stolz auf mich und ich genieße den freien Kopf, den mir die Zeit in der Natur beschert. Endlich wieder Raum für neue Impulse und Inspirationen.

Habt noch einen wunderbaren Sonntag und einen wohlbehaltenen Start in die neue Woche!

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (25)

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Mit Unterstützung von pixabay

Gesund und wohlbehalten sind wir Mitte dieser Woche aus den Bergen zurückgekehrt. Schön war es! Ein Tapetenwechsel bringt doch immer wieder frischen Wind. Nun hat uns der Alltag wieder. Doch der neue Monat hat auch etwas von „Neuanfang“. Alle Altlasten sind vorerst abgearbeitet. Mit neuer Energie habe ich mich nun auf meine Ausbildung gestürzt. Insofern sind inspiriert von Miriam von Perfektwir  dies meine drei Sonntagslieblinge:

  1. Ich bin dankbar für die Zeit, die ich nun habe, mich ernsthaft mit meiner Ausbildung zu beschäftigen. Ein Viertel der Ausbildungszeit ist schon rum, und in den vergangenen Wochen hatte ich mir immer schon gesagt, wenn ich das ernst nehmen will, dann muss ich mal anfangen, mehr zu tun als nur mit meiner Anwesenheit in der Akademie zu glänzen. Das tue ich nun, zweimal in der Woche für ein paar Stunden. Das tut gut.
  2. Dankbar bin ich meiner Familie, die mir überhaupt ermöglicht, diese Ausbildung zu machen. Maxim und Nadeschda nehmen es tapfer in Kauf, dass sie regelmäßig einmal in der Woche von unserer Kinderfrau versorgt werden. Richard gelingt es tapfer und konsequent an einem Nachmittag in der Woche früher nach Hause zu kommen, um sich um Maxim und Nadeschda zu kümmern. Und auch an den Seminarwochenenden übernimmt er voll und ganz seine Vaterrolle.
  3. Fantastisch ist der frische Input in meinem Leben. Nicht nur der faktische Inhalt, sondern vor allem die Lernerfahrungen für meine Persönlichkeit, die sich mir nun bieten. Das ist wirklich ein Geschenk!

Habt alle eine wunderbaren Sonntag und einen wohlbehaltenen Start in die neue Woche!

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (18)

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Danke an Pixabay!

Der Schulalltag hat uns wieder. Wir haben die Rückkehr in die Schule gut gemeistert. Alle miteinander. Denn auch ich musste nach fünf Wochen Abwesenheit wieder die Schulbank drücken. Zurück in unserer so völlig durchstrukturierten Routine, das geht gut. Und es tut gut, dass wir nicht mehr so viele Termine haben, wie im Herbst und in der Vorweihnachtszeit. Ja, es ist wichtig, sich immer wieder die schönen und heilsamen Momente, und auch die kleinen Fortschritte im Alltag bewusst zu machen. Deshalb blicke ich inspiriert von  Mirjam von Perfektwir auf meine eigenen, ganz persönlichen Lieblinge dieser Woche. Hier sind meine drei Sonntagslieblinge dieser ersten Alltagswoche im neuen Jahr:

  1. Beim russischen Lichterfest haben wir die Ferien ausklingen lassen, mit lieben Freunden, die unsere Adoptionsgeschichte teilen, in einem russischen Restaurant. Das war ein wunderbarer Abend mit viel spannendem kulturellem, kulinarischem Input und Inspiration.
  2. Mühen und Suchen zahlen sich aus: Wir gewöhnen gerade eine neue Kinderfrau ein. Nach langem Hin und Her habe ich doch eine gefunden. Welch Wohltat, abends in eine aufgeräumte Küche zu kommen. Und der Trockner läuft auch. Aber vor allem von meinen Kindern zu hören: „Mama, das war echt cool mit der Sylvia.“ Welch Erleichterung!
  3. Schreiben in meinem neuen Büro ist einfach wunderbar! Die Inspiration fließt. Nun freue ich mich auf einen Moment, in dem ich meinen Palettensessel noch bauen kann, um endlich auch zu lesen, wie ich es mir gewünscht habe.

Möge Eure Rückkehr in den Alltag eine gute gewesen sein! Und auf dass das neue Jahr so begonnen hat, wie Ihr es Euch alle erhofft! Habt einen wunderbaren Wochenstart!

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (17)

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Danke an pixabay

Die erste Woche in diesem neuen Jahr ist vorüber. Morgen beginnt die Schule wieder. Die Kinder und ich waren „fleißig“in dieser letzten Ferienwoche, haben viel gewerkelt, mein Büro weiter eingerichtet und die Kinderzimmer mit den neuen Spielsachen, die das Christkind gebracht hat, bereichert. Anderes Spielzeug musste dafür weichen. Frischer Wind tut gut. Meine to do-Liste wird kleiner und dennoch blieb Raum für viel Spielen und in den Tag Hineinleben. Das Leben kann so wunderbar sein, wenn man sich in einem stillen Moment all der schönen Dinge und Ereignisse bewusst wird, die kleinen Fortschritte sieht. Deshalb blicke ich inspiriert von  Mirjam von Perfektwir auf meine eigenen, ganz persönlichen Lieblinge dieser Woche. Hier sind meine drei Sonntagslieblinge der ersten Woche des noch so jungen Jahres:

  1. Ich bin dankbar für all die Zeit, die ich in den vergangenen Tagen mit meinen Kindern verbringen konnte. Gerade auch, weil wir so stinknormalen, ruhigen Alltag zusammen verbringen durften. Es war eine weise Entscheidung, in diesen Ferien Zuhause zu bleiben und nicht noch einmal zu verreisen.
  2. Wir haben in dieser Woche viel Vorgelesen. Wunderbare neue Bücher, die das Christkind gebracht hat. Und auch ich selbst habe endlich wieder, inspiriert durch Katja’s Buchrezensionen auf ihrem Blog home is where the boys are, begonnen zu lesen. Wie wunderbar! Es ist immer wieder ein Eintauchen in eine andere Welt, die einen aber manchmal auch an das eigene Leben erinnert.
  3. Glücklich bin ich über meinen neuen Kühlschrank. Ja, auch ich habe einen Spleen und der heißt „Orange“. Richard und ich sind einen kinderfreien Abend zwischen den Jahren durch unterschiedlichste Geschäfte getigert, auf der Suche nach einem orangenen Kühlschrank. Natürlich erfolglos. Wir haben ihn dann, bei Pasta und Prosecco beim Italiener sitzend online bestellt. Gestern wurde er geliefert und er ist ein Traum!

Möge das neue Jahr für Euch alle gut begonnen haben! Ich wünsche mir im Moment, dass unseres so sich weiterentwickelt, wie die erste Woche begonnen hat. Habt einen wunderbaren Wochenstart!