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Charlotte’s Sonntagslieblinge (111)

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Photo by Guille Pozzi on unsplash.com

Nadeschda und ich hatten eine kuschelige Woche zuhause, zumindest an den Nachmittagen und Abenden. Maxim war zum ersten Mal auf Klassenfahrt und Richard auf Geschäftsreise. Obwohl ich vor allem Maxim vermisst habe – so lange war er noch nie von Zuhause weg! –  war es eine Woche des Durchatmens. Und so bin ich heute für diese drei Sonntagslieblinge dankbar:

  1. Mein tapferer Sohn hat seine erste große Klassenfahrt im Grunde genommen bravurös gemeistert. Am Ende hatte ich mir mehr Sorgen gemacht, ob er die Konflikte, mit denen er in der Klassengemeinschaft konfrontiert ist, gut bewältigen kann. Aber die Fähigkeit zur Selbstfürsorge, die Maxim wohl doch inzwischen lernt, hat ihn gut durch die fünf Tage gebracht. Auch erneute Kopfschmerzen blieben aus, was mich sehr beruhigt hat.
  2. Nadeschda und ich haben unsere Zeit zu zweit genossen. Auch wenn ihr manchmal langweilig war, ohne ihren großen Bruder. Wir haben viel gelesen, haben Kürbisse ausgehöhlt und geschnitzt, waren im Wald und haben noch einmal Blätter, Eicheln und Moss gesammelt.
  3. Ich bin stolz auf mich und laufe weiter. Auch wenn es morgens nun manchmal wirklich Überwindung kostet, rauszugehen.

Habt einen wunderbaren Sonntag im Kreise Eurer Lieben und startet wohlbehalten in die neue Woche.

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (80)

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Photo by Jordan Whitt on unsplash.com

Ferien! Endlich Ferien! Mein Gott, was für Wochen liegen hinter uns, seit den Weihnachtsferien und eigentlich kommt doch das neue Jahr jetzt erst mit Ostern so richtig in Fahrt. Aber hier war es einmal wieder anders. Bleibt zu hoffen, dass das Tempo der Ereignisse nun etwas nachlassen wird. Aber wer weiß! Nach einer geschäftigen, aber für mich erfolgreichen Woche freue ich mich nun auf die Ferien, die wir zum ersten Mal seit langem – mit der Ausnahme von zwei Tagen – Zuhause verbringen werden, über diese drei Sonntagslieblinge:

  1. Endlich haben wir am Wochenende das Haus österlich geschmückt und dekoriert. Sehr schön! Und trotz aller Belastung mit meiner Mutter und meiner Ausbildung, bin ich meinem Ziel, dieses Haus bis Ostern in Ordnung zu haben, in greifbarer Nähe. Das Dachgeschoß hat endlich wieder eine Funktion und ist keine Abstellkammer mehr, ich habe meine Ablage mit Monate altem Papierkram endlich gemacht, Nadeschdas Zimmer ist umgeräumt und ausgemistet. Wir waren fleißig und das tat gut!
  2. Ich habe tatsächlich mich durchgebissen und meine Seminararbeit in dieser Woche fertig geschrieben und sie am Donnerstag an meine Mentorin geschickt. Die darf sie jetzt bis Ostern lesen und dann lege ich den finalen Schliff an. Kaum kann ich es glauben, dass ich das noch irgendwie geschafft habe.
  3. Mein Rücken quälte mich so sehr, dass ich trotz der arktischen Temperaturen wieder jeden zweiten Tag laufen gegangen bin. Jetzt geht es dem Rücken und vor allem meiner Seele besser. Es tat so gut, morgens erst einmal den Kopf freizulaufen.

Habt eine großartigen Sonntag und einen wundervollen Start in die Osterwoche!

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Meine Vorsätze für das Neue Jahr???

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Photo by Annie Spratt on unsplash.com

Lange bin ich in Gedanken schwanger gegangen mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr und meine guten Vorsätze für das neue Jahr. Es hat mich umgetrieben, tagelang.

Dann las ich bei Katja von homeiswheretheboysare vor ein paar Tagen einen großartigen Satz: „Das Ego mag vielleicht einen Vorsatz brauchen. Dein Selbst braucht es nicht.“ Und in dem Moment schmiss ich meinen Plan über Bord.

Ich brauche keine Vorsätze, die mich unter Druck setzen und mein ohnehin volles Leben noch mehr belasten und mich am Ende nur mit einem Gefühl der Unzufriedenheit zurücklassen. Das habe ich im vergangenen Jahr erlebt. All das, was ich mit vorgenommen hatte, konnte ich nicht so realisieren. Gerade einmal drei oder vier Bücher habe ich gelesen außer der vielen Fachliteratur. Über den Sport und das Laufen wollen wir gar nicht erst reden. Und all die anderen Dinge, die ich gern gemacht hätte. Dafür kamen andere Herausforderungen, die wir bewältigt haben. Auf die ich stolz sein könnte, würde ich es zulassen, anstatt an die Dinge denken, die ich nicht geschafft habe.

So habe ich mich nun entschlossen, Katja‘s Satz einmal für mich umzusetzen. So gibt es keinen Rückblick und auch keinen Ausblick. Ich weiß, was mein Selbst braucht. Darauf will ich in diesem neuen Jahr einfach ein wenig mehr achten. Und genau das tun, so oft sich die Chance ergibt.

Habt ein erfülltes Neues Jahr! Mit oder ohne gute Vorsätze!

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (42)

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Danke an unsplash.com

Ja, die letzte Schulwoche liegt hinter uns. Wir haben es geschafft und freuen uns auf sechs wunderbare Sommerferienwochen. Am Ende war es dann noch einmal anstrengend. Doch jetzt freue ich mich auf die nächsten Wochen, die eine bunte Mischung aus Reisen, Zirkuscamp und Zeit Zuhause sein werden. Ich freue mich darauf, auch wenn ich zwischendrin doch ein wenig arbeiten und eine Seminararbeit für meine Ausbildung schreiben muss. Doch die Zeit ohne Schule wird uns gut tun: Innehalten, Kraft tanken, die Zeit als Familie genießen. Mit einem Blick auf die vergangene Woche sind dies meine Sonntagslieblinge:

  1. Am letzten Schultag kam ein Lehrer meiner Kinder auf mich zu und sagte zu mir: „Frau Weiss, ich muss Ihnen noch einmal die Hand geben und Ihnen gratulieren. Gratulieren zu diesen wunderbaren Kindern. Meine Bewunderung für Ihren Mut diese auf- und anzunehmen. Maxim und Nadeschda haben sich so positiv entwickelt und strahlen so viel Substanz und innere Kraft aus. Das ist allein Ihre Leistung und die Ihres Mannes.“
  2. Stolz bin ich auf meine beiden Kinder, wie sie das vergangene Schuljahr gemeistert haben, wie sie oft gekämpft haben, manchmal entmutigt waren und doch nie aufgegeben haben.
  3. Nun habe ich es doch tatsächlich durchgehalten und gehe seit einem Monat dreimal in der Woche morgens laufen. Ich bin stolz auf mich und ich genieße den freien Kopf, den mir die Zeit in der Natur beschert. Endlich wieder Raum für neue Impulse und Inspirationen.

Habt noch einen wunderbaren Sonntag und einen wohlbehaltenen Start in die neue Woche!

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (27)

Eine neue arbeitssame Woche liegt hinter uns. Ich habe viel für meine Ausbildung gearbeitet und komme langsam in ein Stadium, dass ich mich sicherer fühle in dem, was ich da tue. Zudem bieten meine Kinder mir ein wunderbares „Übungsfeld“. Vor allem aber freut mich, dass mein Buch sich wirklich gut verkauft und ich auch, wie ich ja schon hier geschrieben habe, wunderbare Mütter und Frauen erreiche, die nicht unmittelbar von einer Adoption „betroffen“ sind. Darüber hinaus sind in dieser Woche dies inspiriert von Miriam von Perfektwir meine drei Sonntagslieblinge:

  1. Ich bin stolz auf mich. Denn ENDLICH habe ich wieder angefangen, an drei Morgen in der Woche laufen zu gehen. Endlich habe ich meinen inneren Schweinehund überwunden. Ja, ich hatte immer mal wieder Anläufe unternommen, doch dann sind sie immer wieder zu schnell eingeschlafen, aus den unterschiedlichsten Gründen. Nun muss ich aber diesmal dranbleiben. Und hoffe, dass mir das auch in den bald nahenden Osterferien gelingt.
  2. Maxim ist manchmal so vernünftig. In seiner Klasse gibt es Schwierigkeiten mit einer Lehrerin, bzw. einige Kinder treiben die arme Frau so in den Wahnsinn, dass sie manchmal nur noch rumbrüllt und das ein oder andere Mal sich auch in der Wortwahl vergreift. Auch Maxim gehörte bis vor ein paar Wochen zu den „Quatschmachern“. Doch nach einem „ernsten Wort“ Zuhause, bei dem ich ihm auch erklärt habe, was er davon hat, wenn er im Unterricht mitmacht, ist er im Unterricht sehr kooperativ und findet es nun sogar doof, dass es andere Kinder gibt, die andauernd den Unterricht stören. Ich hätte nicht gedacht, dass ein kindliches Vermitteln von „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.“ schon bei meinem Sohn (zumindest im Moment) ankommt.
  3. Nadeschda hat uns heute morgen mit ihren ersten selbstgebackenen Pfannkuchen überrascht. Oh, wie lecker!

Habt einen freudigen Sonntag und einen guten Start in die nächste Woche!

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (23)

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Ben White, unsplash.com

Nach einer für mich sehr ereignisreichen und vollen Woche blicke ich zufrieden, wie jeden Sonntag, auf die schönen und erfreuenden Momente der vergangenen Tage, die meiner Buchveröffentlichung in nichts nachstehen. Inspiriert von  Mirjam von Perfektwir sind hier meine drei Sonntagslieblinge:

  1. Maxim hatte in der letzten Zeit etwas Schwierigkeiten mit seiner Aufmerksamkeit im Englischunterricht. Doch nach einem klärenden Gespräch und einer für ihn sehr motivierenden Aufführung mit seiner Englischlehrerin in der Schule habe ich nun einen begeistert Englisch sprechenden Sohn Zuhause. Sein Bühnenauftritt trieb mir wieder einmal die Tränen in die Augen. Wenn ich zurückdenke, wie schwer er sich mit dem Deutsch Sprechen und überhaupt mit dem Sprechen getan hatte, so erfüllt es mich jedes Mal wieder von neuem mit tiefer Dankbarkeit, ihn laut und deutlich auf einer Bühne sprechen zu hören. Und das auch noch in einer wieder für ihn neuen Sprache.
  2. Nadeschda hat mit vier Mädchen aus ihrer Klasse einen bezaubernden Kindergeburtstag gefeiert. Ich bewundere immer wieder ihre Weisheit, mit der sie zielsicher nur ausgewählte Kinder (und weniger als sie gedurft hätte) eingeladen hat, damit sie sich selbst nicht überfordert, sondern ihren Geburtstag noch genießen kann.
  3. Endlich, endlich habe ich wieder begonnen, jeden zweiten Tag laufen zu gehen. Das tut nicht nur meinem Rücken gut, sondern es macht auch den Kopf so herrlich frei.

Habt alle einen wunderbaren Sonntag und einen guten Start in eine verrückte Faschingswoche!