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Wie fühlt sich ein Kind mit einer desorganisierten Bindungsstörung…

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Mit freundlicher Unterstützung von Pixabay

Wieder lese ich viel über Leistungsverweigerung und Bindungsstörungen. Das hat zum einem etwas mit meiner Ausbildung zu tun. Zum anderen hallt aber auch der „Angriff auf das Urvertrauen“  immer noch nach.

Vor ein paar Tagen hat erneut Sherrie Eldridge einen knackigen Post zu ihrer eigenen Bindungsstörung veröffentlicht:

The Game Changer for My Attachment Disorder

Stellt Euch einfach nur vor, Ihr werdet Mitten in der Nacht von einem Rauchmelder geweckt. Wie geht es Euch dann? … Genau. Und so fühlen sich Adoptivkinder jeden Tag. Jeden Tag! Jede Stunde, die sie wach sind, und auch jede Stunde, wenn sie schlafen. Sie leben, so Sherrie Eldridge, mit einem permanent warnenden Rauchmelder in ihrem Kopf.

Ich fand dieses Bild so treffend und es erklärt so vieles. Auch im Leben meiner Kinder…

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Vom „Überlebensmuster“ der Adoptivkindern…

Oft werden Adoptiveltern feststellen, dass Leistungsdruck in welcher Form auch immer gerade bei Adoptivkindern fatale Reaktionen hervorruft. Warum das so sein kann, und warum gerade für diese Kinder ein Leistungsdruck in unserem gesellschaftlichen „Regelsystem“ einen Teufelskreislauf in Gang setzt, thematisiere ich in meiner aktuellen Kolumne: Vom „Überlebensmuster“ der Adoptivkinder – Oder warum Leistungsdruck sich nicht mit Adoptivkindern verträgt