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Charlotte’s Sonntagslieblinge (157)

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Photo by Annie Spratt on unsplash.com

Auch die Sonntagslieblinge werden im Moment seltener. Das liegt mit an unserem „neuen“ oder anderen Leben, in dem ich nun doch nahezu Vollzeit arbeite und damit oft auch am Wochenende einfach Ruhe brauche, oder vielmehr – und das ist neu in meinem Leben – es auch einmal genieße, NICHTS zu tun. Da habe ich noch nicht einmal Lust zu lesen, was ich eigentlich in diesem Jahr wieder viel mehr getan habe als in den Jahren zuvor. Da ist es immer beim Vorsatz und den mühseligen Anfängen eines Buches geblieben, das dann erst Monate später beendete wurde. Mittlerweile lese ich wieder viel, und das ist schön und tut gut. Doch inzwischen gibt es auch die Momente, in denen ich es genieße, einfach nichts zu tun, einfach nur da zu sitzen und den Moment zu genießen. Dass die Sonntagslieblinge in den vergangenen drei Wochen ausgefallen sind, lag zum einen an einem Überraschungswochenende, das Richard für mich organisiert hatte, und dann am vergangenen Wochenende das Schicksal all meine Pläne und Vorhaben für die Ferien, in denen wir uns nun befinden, über den Haufen geschmissen hat. Denn pünktlich am Freitag Mittag mit Schulende überfiel mich die Grippe. Am Samstag Mittag kapitulierte ich endgültig und legte mich ins Bett. Da blieb ich dann auch zwei Tage und stand erst am Montag wieder auf. Nichts ging mehr. Und auch keine der Wundermedikamente, die mich in den vorangegangenen Jahren vorübergehend funktionsfähig gemacht hatten – auch wenn sie den Krankheitsprozess durchaus verlängerten – wirkte. Es war einfach nichts zu machen. So ergab ich mich in mein Schicksal und war nur dankbar , dass Richard und mein Bruder da waren, um sich um Maxim und Nadeschda zu kümmern. Mein ursprünglicher Plan, mit den Kindern pünktlich zu Ferienbeginn in unser Lieblingshaus in den Bergen zu fahren, war dann natürlich auch hin. Auch wenn es mir bald etwas besser ging, so dass ich wenigstens wieder meine „Mutterfunktionen“ wahrnehmen konnte, so traute ich mir doch nicht den weiten Weg mit dem Auto zu. So bleiben wir daheim. Ein weiser Entschluss, wie sich ein paar Tage später, als wir dann doch wenigsten den Weg nach München zur Lieblingsfreundin antraten, herausstellte. Denn die Fahrt allein nach München war die längste, die wir jemals dorthin gebraucht haben. Unglaublich. Nun die Zeit dort entschädigte für vieles. Und im Nachgang kann man über manches lachen. Inzwischen sind wir wieder wohlbehalten Zuhause und ich blicke mit einem schmunzelnden Auge diesmal auf diese drei Sonntagslieblinge:

  1. Ich bin froh, dass wir nun alle wieder gesund sind – auch Nadeschda hatte es dann erwischt, allerdings zum Glück nicht so heftig wie mich – und nun die zweite Ferienwoche nun hoffentlich wie geplant verbringen können.
  2. In München waren wir zum allerersten Mal auf dem Oktoberfest. Es hat Spaß gemacht, auch wenn ich bei einigen Fahrgeschäften wirklich meinen eigenen inneren Schweinehund überwinden musste. Und ein wenig musste ich schmunzeln als selbst mein furchtloser Sohn in einer Achterbahn sagte: „Mama, das sah von Außen so harmlos aus. Aber jetzt hier drin ist es einfach nur furchtbar.“ Ein wenig war ich froh, dass ich nicht der einzige Angsthase in der Familie bin. Zumindest was Fahrgeschäfte angeht.
  3. Während wir auf Reisen waren, wurde meine Küche erneuert. Nun darf ich mich über einen neuen Herd, Spüle und Dunstabzugshaube freuen. Nur das mit dem Ausmisten der Schränke hat nicht ganz so funktioniert wie geplant. Aber nun liegt ja noch ein ruhiger Sonntag vor uns, an dem ich etwas Muße haben, im Haus ein paar Baustellen der Unordnung zu beseitigen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen wunderbaren Sonntag und einen gesunden und wohlbehaltenen Start in die neue Woche.

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (150)

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Photo by Marc Spiske on unsplash.com

Heile und wohlbehalten sind wir aus unserem USA-Urlaub zurückgekehrt. Noch leiden wir etwas unter der Zeitumstellung und die Rückkehr in einen „normalen“ Alltag fällt noch schwer. Hinzukam natürlich die Hitze, die uns hier heiß erwischte und die jegliche Aktivitäten extrem verlangsamte. Doch damit hat es nun zum Glück erst einmal vorerst ein Ende, und ich hoffe, dass sich nun in den kommenden Tagen etwas Normalität und Routine wieder einstellt. – Es ist schon ungewöhnlich, dass meine Kinder im Moment bis neun Uhr morgens oder länger schlafen und abends sich nicht immer so schnell ein Ende finden lässt. – Um so mehr bin ich an diesem Sonntag Morgen, an dem noch alle anderen Familienmitglieder friedlich schlafen, für diese drei Sonntagslieblinge dankbar:

  1. Für einen großartigen Urlaub mit vielen schönen Erlebnissen, für mich ein Kennenlernen und Entdecken eines neuen Teils meiner zweiten Heimat – denn so weit im Nordosten der USA war ich noch nicht gewesen. Es war schön und spannend zugleich, wie anders Maine wieder ist. Vor allem, wenn man sich weg der wenigen touristischen Zentren begibt. Da wird es dann sehr ursprünglich und fokussiert auf das Wesentliche. Umweltschutz zum Beispiel ist auch dort schon angekommen. Da gibt es auf einmal in jedem kleinen Dorf einen Supermarkt, in dem man seine Plastikflaschen wieder auffüllen kann mit Waschmittel, Seife, etc., wo man seine eigenen Boxen mitbringt, um Müsli, Mehl oder Zucker abzufüllen. Das hat mich zuversichtlich gemacht. Denn an allen anderen Orten wurde mir fast schlecht im Anblick und des Zwanges so viel Plastik zu verwenden. Wie oft dachte ich dann mit Wehmut an das Plastik-Projekt meines Sohnes in der Schule.
  2. Ich bin dankbar für die Zeit mit meiner „Mom“ – meiner amerikanischen Gastmutter. Auch wenn wir nicht viele tiefgehende Gespräche hatten, so tat es einfach gut, um sie herum zu sein, Zeit mit ihr zu verbringen. Großartig ist im Moment, dass sie in diesem Urlaub ihr Smartphone für sich entdeckt hat, und wir uns nun täglich Kurznachrichten schicken. Das bringt sie irgendwie noch einmal wieder näher. Mehr in den Alltag. Ebenso bemerkenswert ist die Begebenheit, dass Maxim irgendwann in diesem Urlaub fragte: „Mama, warum rufst Du sie immer „Mom“?“ Ich antwortete ihm, dass sie für mich wie eine Mutter ist und ihm noch einmal unsere Geschichte erklärte. Woraufhin mein Sohn begonnen hat, mich nun hin und wieder „Mom“ zu rufen.
  3. In einem kleinen, aber um so wundervolleren Buchladen in Maine habe ich „Achtung Baby“ von Sara Zaske entdeckt und gekauft. Der Untertitel verrät, um was es geht: „An American mom on the German art of raising self-reliant children“. Mmmh, ich bin gespannt. Ich habe es auf dem Rückflug angefangen zu lesen, und werde Euch sicherlich berichten. Denn der Blick von Außen ist aus meinen Augen äußerst spannend. Ich war überrascht und gleichzeitig dankbar für dieses Buch in Anbetracht all der Helikopter-Eltern-Diskussionen in unserem Land.

Habt einen erholsamen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche!

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (148)

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Photo by Keith Luke on unsplash.com

Wow, unsere erste Urlaubswoche ging wie im Fluge vorbei. Wir sind wieder einmal in meiner zweiten Heimat, doch diesmal im hohen Norden der USA. Manchmal mutet es an einigen Plätzen an wie das Ende der Welt. Es erinnert mich ein wenig an die Einsamkeit, die Richard und ich einmal vor Jahren in Kanada erlebt haben. Dafür, dass unser Haus ein Stück des Weges weg vom Strand liegt, haben wir es doch gut getroffen. Meist wechseln wir Ausflüge ans Meer und ins Landesinnere ab. Zumindest in den ersten Tagen…. So bin ich an diesem Sonntag Morgen dankbar für diese drei Sonntagslieblinge:

  1. Auch wenn wir diesmal an einem für uns und die Kinder fremden Ort sind, so haben sie sich doch diesmal überraschend schnell an die neue Umgebung gewöhnt. Ja, mit jedem Jahr und mit jedem Urlaub geht es leichter für Maxim und Nadeschda, sich auf neue Umgebungen einzulassen und Veränderungen zu ertragen. Das sind die Momente, in denen ich mir wieder bewusst bin: „Ja, es wird leichter mit der Zeit, und langsam, langsam setzt etwas wie Heilung und innere Stabilität bei meinen Kindern ein.“
  2. Ich lese viel, und gleichzeitig macht die Landschaft hier und die neuen Eindrücke meine Kopf frei für neue Gedanken, Ideen und Impulse. Das tut gut. Themen, die ich lange in mir bewegte, scheinen jetzt eine Lösung zu finden. Und so fühle ich mich vor allem gestärkt für meine neue Aufgabe an der Schule.
  3. Auf dem Weg hierher waren wir für zwei Tage in einem wunderbaren Hotel an der Küste, das anmutete wie das „Hotel New Hampshire“ aus John Irvings gleichnamigen Roman. Das war großartig und sehr, sehr schön. Bisher hatte ich, bis auf eine einzige Reise, den Nordosten der USA eigentlich nur im Winter erlebt. Nun genießen wir die sommerlichen Brisen, den warmen Sand und farbenfrohe Landschaften.

Habt einen wunderbaren Sonntag, genießt die Ferien, wenn Ihr schon dürft, und habt einen wohlbehaltenen Start in die neue Woche.

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (147)

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Photo by Aleksandr Eremin on unsplash.com

Die erste Ferienwoche liegt hinter uns. Nachdem sie überraschend harmonisch begann, und Maxim und Nadeschda (fast) ungewöhnlich friedlich und harmonisch bei Stimmung waren, zog dann doch wieder – hoffentlich nur vorübergehend – die Wut bei uns ein. Es war ja eigentlich abzusehen. Die Ferien bedeuten zwar auf der einen Seite eine große Verschnaufpause, doch auf der anderen Seite heißen sie nicht nur akut im Sinne von „Jetzt ist mal alles ein wenig anders“ Veränderung, auch wenn wir versuchen Routine und Struktur aufrechtzuerhalten, sondern genauso spüren die Kinder, und hier vor allem Nadeschda, dass auch nach den Ferien uns neue Veränderungen erwarten werden.  Ein neues Schuljahr, neue Dinge zu lernen in der Schule, und vielleicht auch, dass ich dann mit einer nahezu vollen Stelle an der Schule anfange zu arbeiten. Wohlmöglich ist letzteres noch ein wenig weit weg für die Kinder. Wahrscheinlich ist es in dieser Woche eher die Aufregung um unseren bevorstehenden Urlaub gewesen. Und die Ungewissheit, wie dort alles dann so wird. Neben der Tatsache, dass tatsächlich einfach die Umstellung in den Ferienmodus nicht so reibungslos von statten geht. So wachte Nadeschda in dieser Woche morgens auf und war der festen Überzeugung, dass sie in die Schule gehen muss… Um so mehr bin ich also für diese drei Sonntagslieblinge heute morgen dankbar:

  1. Struktur und Routine zahlen sich wirklich aus. Und manchmal muss man dann auch die vermeintlich „alte“ Struktur des Schulalltags aufrechterhalten: Dienstags war immer unser „Übfrei-Tag“, da er voll war mit nachmittäglichen Terminen – Musikunterricht und Therapien -. Nun hatten wir auch an diesem Dienstag nachmittags Termine, aber dazwischen wäre Zeit gewesen, um zu üben. Doch bei der Ankündigung der Übezeit argumentierten beide Kinder so überzeugend, dass ja Dienstag wäre und später noch – wie immer – die Therapietermine – und da gäbe es ja eigentlich keine Übezeit. In Gedanken an Rhythmus, Rituale und Gewohnheiten habe ich dann dem Wunsch der Kinder nachgegeben. Wir haben nicht geübt und für die Schule gearbeitet, sondern sie haben im Garten gespielt und ich habe ihnen bei einer Tasse Kaffee dabei zugesehen….Manchmal tut es auch gut, den Dingen seinen Lauf zu lassen.
  2. Nachdem am Montag erst einmal Alltagsorganisation über mich hereinbrach, habe ich mich an den anderen Tagen entschieden, nicht mein Buch weiter zu schreiben, sondern mich dem emotional dringlicheren Thema der Unterrichtsvorbereitung zu widmen. Ich werde in unseren Urlaub noch ein paar Bücher für mein eigenes Buch mitnehmen und es danach mit frischem Kopf zu Ende schreiben. Und die Unterrichtsvorbereitung nun bis zu den Herbstferien quasi vorerst abgeschlossen zu haben, ist ein beruhigendes Gefühl.
  3. Auch für unseren Urlaub sind nahezu alle Vorbereitungen getroffen. Ich muss jetzt nur noch die rausgelegten Kleidungsstücke und Dinge, die wir sonst noch so mitnehmen müssen, in die Koffer packen und dann darf es morgen losgehen. Auch dafür bin ich dankbar, dass wir wieder einmal einen unglaublichen Urlaub in den USA verbringen dürfen, in einem Jahr, in dem sich mein erster Aufbruch in die USA zum 30. Mal jährt.

Habt einen wunderbaren Sonntag und einen gelungenen Start in die neue Woche!

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (135)

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Photo by Marco Ceschi on unsplash.com

Endlich sind sie da, die lang herbeigesehnten Ferien, die wir uns alle redlich verdient haben. Zwei Wochen durchatmen, ausschlafen, Ruhe tanken, Zeit Zuhause und auf Reisen genießen, lesen, spielen, Freunde sehen, und mal schauen, was sich noch so ergibt. Morgen fliegen Maxim und ich nun erst einmal für ein paar Tage nach Moskau. Wir sind gut vorbereitet. Und mindestens genauso gespannt auf all das, was uns dort erwarten wird, was die Eindrücke und Impulse dieser Stadt mit uns beiden machen werden. Doch vorerst bin ich heute dankbar für diese drei Sonntagslieblinge:

  1. Ich habe es tatsächlich geschafft, meine lange To Do Liste, die sich in den letzten Wochen aufgebauscht hatte, endlich vollständig abzuarbeiten. Einzig mein Fotobuch ist nicht fertig geworden. Aber vielleicht wird das ja noch in den dann verbleibenden Ferien.
  2. Beim Aufräumen und Ablage machen habe ich tatsächlich noch ein paar alte Arztrechnungen gefunden, die ich vergessen hatte, im vergangenen Jahr bei der Krankenkasse einzureichen. Die Rückzahlung bzw. kleine Finanzspritze wird meinem Konto gut tun. Und die Arbeit der Ablage hat sich auch noch bezahlt gemacht…
  3. Vor allem aber bin ich wieder einmal so unendlich dankbar für meine beiden Kinder, die mir das Schicksal geschenkt hat. Es ist schon unglaublich, was ich alles mit und von ihnen lernen darf. Neulich saß ich in einem ruhigen Moment in unserem Garten, also ich vom Laufen in den Feldern zurückkam und dachte bei mir: „Wie sich mein Leben doch in dem bald vergangenen Jahrzehnt, seitdem Maxim und Nadeschda bei uns sind, verändert hat. Nicht nur, dass ich Mutter geworden bin, und wir eine Familie. Mit ihnen habe ich mich auf einen völlig neuen Weg in meinem Leben begeben, auf dem ich inzwischen so viel bewegt habe. Ich habe eine zweite „Karriere“ als Lehrerin begonnen, habe ein Buch geschrieben und das zweite begonnen zu schreiben, ich belebe diesen Blog nun bald seit vier Jahren. Ich lerne Russland kennen und lieben, beschäftige mich mit den seelischen Nöten und Bedürfnissen von Kindern… das ist alles ganz schön viel, und ganz schön großartig.“

Habt einen erholsamen Sonntag, lasst die neue Woche gut beginnen und genießt die Ferien!

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1000 Fragen an dich selbst – #8

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Photo by thought catalog on unsplash.com

Trotz aller Betreuungsarbeit halte ich zum Wochenbeginn für einen Moment Inne und widme mich den nächsten Fragen aus „1.000 Fragen an Dich selbst“. Hier sind also nächsten 20 Antworten der wunderbaren Blogparade von Johanna von Pinkepank. Zum Wochenbeginn geht es heute um übersinnliche Kräfte, die ein oder andere Peinlichkeit und andere Selbsterkenntnisse. Doch lest selbst!

141. In welche Länder möchtest du noch reisen? Ich bin schon so viel gereist, da steht nicht mehr all zu viel auf meiner Liste. Mein Projekt ist im Moment, wenn ich das nächste Lebensjahrzehnt erreiche, mit Maxim und Nadeschda mit der transsibirischen Eisenbahn durch Russland zu reisen.

142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gerne? Zaubern.

143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken? Als ich in meiner Ausbildung zum ersten Mal Flöte spielen sollte.

144. Welches Lied macht dir immer gute Laune? Mmmh, ich kann mir so schlecht Musiktitel merken.

145. Wie flexibel bist du? Auf der einen Seite überhaupt nicht. Meine Kinder brauchen ganz viel Struktur und Routine. Da bleibt wenig Raum für Flexibilität. Und auf der anderen Seite bin ich dann doch sehr flexibel in dem, wie ich unseren Alltag mit den immer wieder neuen Herausforderungen so organisiere, dass die Struktur erhalten bleibt.

146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gerne magst? Nein.

147. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst? Wenn Maxim und Nadeschda mit dabei sind, schaue ich, dass sie keinen Unfug machen. Wenn ich alleine bin, lese ich.

148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos? Auf Fotos.

149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport? Ich habe zum Glück kein Problem mit meiner Figur. Doch ich würde mich für mehr Sport entscheiden, da die Bewegung meinem Körper gut tut.

150. Führst du oft Selbstgespräche? Ja, wenn ich alleine bin und über neue Texte nachdenke.

151. Wofür wärst du gern berühmt? Für mein Schreiben.

152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden? Im Laufe meines Lebens habe ich gelernt, damit umzugehen. Es macht mich vielleicht noch kurzfristig wütend. Aber dann macht es mich auch wieder frei, meine Dinge durchzuziehen, manchmal auch ohne Rücksicht auf Verluste.

153. Wen würdest du gern besser kennenlernen? Das hatten wir doch schon mal….

154. Duftest du immer gut? Ja, ich achte peinlich darauf. Denn ich kann Schweißgeruch nicht ausstehen.

155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr? Ich würde gerne wieder mehr lesen. Früher vor den Kindern habe ich teilweise über 50 Bücher im Jahr gelesen. Das schaffe ich heute nicht mehr. Ich muss natürlich einige Fachliteratur lesen. Dabei kommt die Unterhaltungsliteratur oft zu kurz. Doch in diesem Jahr bin ich ganz gut dabei, und lese mittlerweile schon das vierte Buch.

156. Googelst du dich selbst? Nein.

157. Welches historische Ereignis hättest du gerne mit eigenen Augen gesehen? Hannibal’s Marsch über die Alpen.

158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen? Ja. Mit meinen engsten Freundinnen habe ich tatsächlich in Studienzeiten auch zusammengelebt.

159. Sprichst du mit Gegenständen? Nein, höchstens mit Pflanzen.

160. Was ist dein größtes Defizit? Zuviel Verantwortung zu übernehmen und mich selbst damit manchmal zu übernehmen und zu wenig Rücksicht auf mich selbst zu nehmen.

Mehr Antworten zu den „1.000 Fragen an Dich selbst“ findet Ihr zum Beispiel hier oder hier.

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Ich packe meinen Koffer… – die Urlaubsblogparade

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Mit freundlicher Unterstützung von Pixabay

Schon immer bin ich gerne und viel gereist. Bereits während des Studiums zog es mich immer wieder in die Ferne, gerne auch länger, um dort zu studieren oder zu arbeiten und um vielleicht im Ausland irgendwo Wurzeln zu schlagen. Doch dann hat es mich nach einer gewissen Weile immer wieder nach Hause gezogen. Auch Richard und ich haben ohne unsere Kinder die halbe Welt bereist, der amerikanische Kontinent im Norden wie im Süden war dabei unser Hauptreiseziel. Genauso gerne liebten wir Städtereisen in Europa. Mal schnell für ein paar Tage irgendwo hin, Wien, London, Madrid, Venedig. Ich war zudem gesegnet mit einem Job, bevor Maxim und Nadeschda zu uns kamen, in dem ich immer mal wieder reisen durfte. Immer mal wieder raus aus dem Alltagstrott im Büro und ab in eine europäische Metropole. Das war schön und beruhigte meine Hummeln im Hintern. Viel hat sich verändert mit unseren Kinder. Nicht nur unser Alltag, auch das Reisen. Aber die Hummeln im Hintern sind geblieben. Und schon früh nach Maxims und Nadeschdas Ankunft nutzte ich die Freiheiten des Kindergartens und ging mit den Kindern auf Reisen. Natürlich keine großen Urlaubsreisen, aber häufige Besuche bei Freunden irgendwo in Deutschland. Seitdem nun beide Kinder in der Schule sind, geht das nicht mehr ganz so häufig. Zudem brauchen wir auch einfach mehr die Erholung Zuhause zwischendurch. Um so mehr freue ich mich jetzt auf unsere Urlaube in diesen Sommerferien.

In Vorfreude auf unsere diesjährigen Urlaube – ich fahre mit Maxim und Nadeschda gleich zweimal in diesem Ferien weg – nehme ich gerne an Sylvi’s Blogparade „Ich packe meinen Koffer…“ auf momsfavoritesandmore teil.

Was muss unbedingt mit in den Koffer?

Das kommt drauf an, in welchen Koffer. In meinen muss definitiv mein Laptop und mindestens drei spannende Bücher sowie mein Notizbuch. In die Koffer meiner Kinder ein dickes spannendes Buch zum Vorlesen, ein Sack voll Kuscheltiere – die dann am Urlaubsort mit Missachtung gestraft werden -, Malsachen und ein paar Handverlesene Matchbox Autos. Am wichtigsten sind allerdings die Kuschelkissen der Kinder.

Ein Urlaubsbegleiter, den Ihr anderen Eltern absolut empfehlen könnt?
  • Eine feste Reiseapotheke mit allem, was man für den Notfall mit Kindern braucht: Hustensaft, Nasentropfen, Salbe gegen Prellungen, Verbandsmaterial, etwas gegen Durchfall und bei Magendarmverstimmungen, Fiebersaft, Insektenspray, Creme gegen Insektenstiche, Creme gegen Sonnenbrand, ein Antibiotikum für alle Fälle.
  • Die Kuschelkissen von Maxim und Nadeschda. Damit fühlen sie sich überall zuhause und schlafen somit problemlos, egal wo.
Wie packt Ihr? 

Ich muss gestehen, ich bin ein Packprofi. Das war ich schon vor den Kindern und jetzt mit ihnen bin ich es erst recht (wieder). Ich brauche keine Listen mehr, die aktivieren sich von selbst in meinem Kopf, wenn es dann am Tag vor der Abreise ans Packen geht. Meist bin ich nach eineinhalb Stunden fertig, egal wo wir hinfahren, ob an den Strand, in die Berge, für drei Wochen mit dem Flugzeug in die USA oder für drei Tage auf einen Bauernhof in eine nahegelegenes Gebirge. Ich muss dazu aber gestehen, dass a) Maxim und Nadeschda ihr Spielzeug fast immer schon selbst packen und b) ich Teile des Equipment schon immer vorgepackt im Schrank habe. Unsere Kulturbeutel sind immer schon befüllt, die Reiseapotheke ist immer aufgefrischt, die Schwimmsachen sind in einer eigenen Tasche, die Strandspielsachen ebenso. Das erleichtert und beschleunigt den Packprozess ungemein.

Für Richard hingegen, der wieder seine Sachen selbst packen muss – nachdem ich in Elternzeit zuhause war, hatte ich ein paar Mal den Anflug, für ihn mitzupacken, doch dann war es nicht immer ganz richtig und so stellte ich diesen Service wieder ein – , ist das Packen der reinste Horror, egal wie lange er verreist. Er tut dies auch immer in der allerletzten Minute, zögert den Moment bis zum allerletzten heraus. Was es nicht unbedingt besser macht.

Hat sich Eure Art zu reisen verändert, seitdem Ihr Kinder habt?

Ja, wenn auch auf eine bemerkenswerte Weise. Denn weder schrecken wir vor langen Fernreisen zurück, noch vor langen Autofahrten. Denn wir haben Maxim und Nadeschda von Anfang daran gewöhnt und sie sind ganz tolle Reisekinder. Allerdings bleiben wir nun ausschließlich an einem Ort und wir kehren auch gerne immer wieder an denselben Ort zurück. Erst in den letzten zwei Jahren haben wir begonnen, einmal im Jahr uns ein neues Reiseziel auszusuchen. Doch Städtereisen lassen wir bisher immer noch sein.

Wohin geht es in diesem Jahr?
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Danke an Pixabay

Nachdem wir unsere große Fernreise in meine zweite Heimat bereits in den Osterferien gemacht haben, bleiben wir diesmal im deutschsprachigen Raum. Zuerst geht es für Maxim, Nadeschda und mich wieder in unser Lieblingshaus in den bayrischen Bergen. Unseren Familienurlaub verbringen wir dann in Graubünden. Nach drei Wochen Strandurlaub im vergangenen Jahr, möchten wir in diesem Jahr einmal den Kontrast in den Bergen ausprobieren. Statt Ferienhaus gehen wir in ein Familienhotel. Eine Premiere für uns, verbunden mit der idealistischen Vorstellung, dass es auch für mich Urlaub von Kochen und Wäschewaschen ist…

Fahrt Ihr jedes Jahr woanders hin? Oder habt Ihr einen Ort, an dem Ihr immer wieder gerne seid? Warum fahrt Ihr da hin? Was wird dort für Kinder geboten?
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Danke an Pixabay

Im Grunde haben wir drei Orte an die wir immer wieder gerne zurückkehren: Da ist zum einen meinen zweite Heimat in den USA. Es ist immer wieder ein Stück weit ein nach Hause kommen, wenn wir dort sind. Der private Strand am See und das große Haus, aber auch ein großer Wasserpark sind einfach perfekt für Maxim und Nadeschda, neben der wunderbaren amerikanischen Oma, die uns alle umsorgt. Dann ist da mein Lieblingshaus in den Bergen, mit dem Reiterhof in unmittelbarer Nachbarschaft, mit schönen Wanderwegen, die Kindgerecht sind, mit einem Märchenpark in der Umgebung und einem Indoor-Spielplatz bei schlechtem Wetter. Und schließlich ist es noch unser Skiort in den Schweizer Alpen, in den Richard und ich schon ohne Kinder gefahren sind. Autofrei und mit einem unendlich großen Skigebiet und Rodelpisten für unsere nicht Skifahrende Tochter. So schön es auch ist, immer wieder etwas Neues im Urlaub auszuprobieren. Aber an bekannte Orte zurückzukehren lässt einen sofort da sein und in den Urlaub hineingleiten, ohne eine lange Orientierungsphase.

Habt Ihr ein Lieblingssouvenir aus Eurem letzten Urlaub?

Schöne Souvenirs waren in den letzten Jahren immer Muscheln, Steine, Scherben etc., die die Kinder am Strand gesammelt hatten. Mit denen haben wir dann Zuhause Strandgutbilder gemacht und sie als Urlaubserinnerung aufgehängt. Langsam entsteht daraus eine richtige Bildergalerie.

Wie packt Ihr Eure Koffer? Wo und wie verbringt Ihr Eure Ferien. Erzählt davon und macht mit bei Sylvie’s Blogparade. Ich freue mich drauf und wünsche Euch allen eine tolle und unvergessliche Ferienzeit.