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Charlotte’s Sonntagslieblinge (98)

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Danke an Pixabay.com

Ein wenig früher als gedacht sind wir aus den Bergen aus meinem Lieblingshaus zurückgekehrt. Aber so sehr ich das Haus und die Kühe liebe, so anstrengend kann es auch werden, wenn uns dann doch Dauerregen heimholt. Ja, der Regen war so wichtig, und eigentlich wünschte ich, dass wir ihn hier Zuhause auch einmal hätten. Doch lässt der im Moment immer noch auf sich warten. Langsam wird das schon ein wenig unheimlich. Ich kann mich kaum erinnern, dass wir sooooo lange ohne Regen waren. Meine Regentonnen zum Blumengießen haben sich schon gänzlich aus meinem Bewusstsein katapultiert, da ich sie in diesem Sommer noch gar nicht benutzt habe, da in ihnen gähnende Leere herrscht. Nun denn. Hinzukam, dass Nadeschda schreckliches und schmerzhaftes Heimweh bekam. Somit brachen wir vorzeitig nach Hause auf und haben nun hier eine wunderbare Restwoche verbracht. Beide Kinder hatten Freunde zum Spielen und Schwimmen da, ich habe weiter meinen Plan verfolgen können, und am Berg der lang unerledigten Dinge arbeiten können, und egal wie man es dreht, es tat einfach gut, in der häuslichen Routine zu sein. Doch an diesem Sonntag bin ich vor allem für diese drei Sonntagslieblinge dankbar:

  1. Wir waren auf dem russischen Konsulat und haben endlich die russischen Pässe für Maxim und Nadeschda erneuert. Lang wabberte dieses Thema in unserer Familie, musste nun aber mit konkreten Reiseplänen nach Russland angegangen werden. Trivial war das Vorhaben nicht. Doch Dank der Unterstützung einer Agentur, die sich auf Visa- und Passangelegenheiten für Russland spezialisiert hat, ging dann alles recht reibungslos. Maxim fand das sehr spannend. Nadeschda fügte sich mehr in ihr Schicksal. Sie will ja auch nicht nach Russland reisen. Und einen russischen Pass braucht sie ja nicht: “ Der ist doch nur für die Babys, die da her kommen, Mama!“
  2. Gestern Abend durften Richard und ich seit langem einmal wieder „Kevin allein zuhause“ spielen. Unsere Kinder übernachteten bei Freunden und wir hatten den Abend für uns zwei allein. Das war auch einmal wieder wichtig.
  3. Heute morgen bin ich nun ganz allein zuhause und genieße die Zeit für mich. Richard fährt eine Rallye und Maxim und Nadeschda sind noch mit unseren Freunden an einem Badesee, bevor sie gleich wahrscheinlich total erschöpft von Übernachtungsparty und Schwimmspass in der Sonne heimkehren.

Doch umso mehr freue ich mich jetzt auf und über meine Kinder, wenn sie gleich nach Hause kommen. Mehr als eine Nacht ohne sie ist schon schwer für mich zu ertragen. Habt noch einen geruhsamen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche!