0

1000 Fragen an mich selbst #15 – ein letztes Mal…

rawpixel-com-463439

Photo by rawpixel-com on unsplash.com

Vielleicht für ein letztes Mal werde ich an dieser so wunderbaren Blogparade von Johanna von Pinkepank teilnehmen. Das Innehalten tut gut, doch fehlt mir dafür im Moment die Zeit. Schon in der vergangenen Woche habe ich es nicht geschafft, mich „pünktlich“ meinen Antworten zu widmen. Hinterherzuhängen bereitet mir kein gutes Gefühl. Und ich sollte mir keine zusätzlichen schlechten Gefühle bereiten bei Dingen, die mir eigentlich Spass machen sollten. Zudem bewegen mich andere Themen für meinen Blog, und auch dafür fehlt mir die Zeit. So muss ich Prioritäten setzen. Schließlich kommt auch ein wenig hinzu, dass manchmal die Fragen doch sehr persönlich sind. Gut für eine innere Reflexion, aber nicht geeignet, sie in das weltweite Orbit des Internets zu schicken. Vielleicht mache ich weiter mit, im Stillen für mich. Doch das weiß ich noch nicht. Somit hier erst einmal meine vorerst letzten Antworten zu den 20 Fragen, die dann die ersten 300 Antworten auf „1000 Fragen an mich selbst“ voll machen.

281:  Malst du oft den Teufel an die Wand? Mein Mann sagt ja, ich glaube eher nein.

282: Was schiebst du zu häufig auf? Sport machen und laufen gehen.

283: Sind Tiere genau so wichtig wie Menschen? Auf der einen Seite schon, es sind genauso würdevolle Lebewesen, die es gilt zu achten. Doch müsste ich mich in einer Krisensituation entscheiden, wäre der Mensch mir wichtiger.

284: Bist du dir deiner selbst bewusst? Ja, manchmal sogar zu sehr.

285: Was war ein unvergesslicher Tag für dich? Der Tag, an dem ich Mutter wurde, und wir Maxim und Nadeschda aus dem Kinderheim in Russland abgeholt haben.

286: Was wagst du dir nicht einzugestehen? Wenn ich mir selbst eingesehen würde, von dem ich nicht wüsste, was es sein könnte, so würde ich es bestimmt hier nicht teilen.

287: Bei welcher Filmszene musst du weinen? Meist sind es Filmszenen, die mich persönlich berühren, weil sie mich an Begebenheiten in meinem eigenen Leben erinnern. So gab es einige Szenen im Film „Wunschkinder“ , in denen mir die Tränen kamen, da die Geschichte so sehr der unseren ähnelt. Aber auch erst vor kurzem, als wir mit Maxim und Nadeschda in „Jim Knopf“ waren, habe ich eine Träne verdrückt, als sie Jim Knopf aus dem Paket auspacken.

288: Welche gute Idee hattest du zuletzt? Nach meiner Ausbildung nicht gleich eine volle neue Stelle anzunehmen, sondern vielleicht auch die Zeit zu nutzen, ein neues Buch zu schreiben. Ob die Idee tatsächlich gut ist, wird sich zeigen.

289: Welche Geschichte würdest du gerne mit der ganzen Welt teilen? Mmmh, da muss ich erst einmal drüber nachdenken….

290: Verzeihst du anderen Menschen leicht? Das hatten wir doch schon mal…(Frage 69)

291: Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr? Jogginghosen bügeln.

292: Was hoffst du, nie mehr zu erleben? Auch die Frage kommt mir irgendwie bekannt vor. Ich habe jetzt aber keine Lust 280 Antworten noch einmal zu durchsuchen. 😉 Im Moment würde ich sagen, dass ich weder die Fürsorge für eine bösartige Mutter noch den Erbstreit mit meiner Stiefmutter noch einmal erleben möchte.

293: Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“? Ja, inzwischen schon. Manchmal ist es besser, weniger zu wissen. Das liegt aber auch daran, dass ich im schulischen Umfeld zum Beispiel eher zu viel weiß und mitbekomme. Da würde ich manches gerne nicht wissen.

294: Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer? Das kommt darauf an. Sicherlich ist mir die Meinung meines Mannes und enger Freunde und Freundinnen wichtig. Oft ist es eine Bestätigung meiner eigene inneren Stimme, die in bestimmten Situationen vielleicht noch etwas unsicher ist. Doch bei allen anderen entfernteren Aussenstehenden ist mir die Meinung eher unwichtig.

295: Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer? Nur für die Zukunft wage ich zu träumen, was in der Vergangenheit war, kann ich eh nicht mehr ändern.

296: Nimmst du eine Konfrontation leicht an? Nein, ich gehe ihnen lieber aus dem Weg, oder finde für mich alleine eine Lösung.

297: In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter? Ich hoffe, in allen.

298: Wo bist du am liebsten? Gerade im Moment mit meinen Kindern in unserem Garten. Doch mein liebster Ort ist die Bank am See am Haus meiner Ersatzmutter in den USA.

299: Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet? Das kommt darauf an…

300: Was ist dein Lieblingsdessert? Käse. Und am liebsten Schweizer Käse. Die können das meiner Meinung nach besser als die Franzosen…

0

1000 Fragen an mich selbst #14

rawpixel-com-463439

Photo by rawpixel-com on unsplash.com

Die Ferien sind vorbei, der Alltag steht wieder vor der Türe. Doch bevor ich mich wieder meiner Portfolioarbeit widme, die ich bis zur kommenden Woche abgeschlossen haben muss, gibt es zum Wochenbeginn die nächste Runde der „1.000 Fragen an Dich selbst“, der spannenden Blogparade von Johanna von Pinkepank. Heute geht es viel um Fehler, die eigenen und die der anderen, Gemütszustände, Autoritäten, Zusammenarbeit im Team und noch so das ein oder andere. Doch lest selbst.

261. Über welche Themen unterhältst du dich am liebsten? Kinder und Erziehung. Gute Bücher. Und manchmal auch die Beziehung.

262. Kannst du leicht Fehler eingestehen? Geht so.

263. Was möchtest du nie mehr tun? Mich um den Scherbenhaufen meiner Eltern kümmern. Oder grundsätzlich die Fehler anderer, die aufgrund von niederen Motivationen entstanden sind und in letzter Konsequenz einfach dumm waren, ausbügeln.

264. Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise? Am liebsten gelassen, doch in den letzten Wochen leider eher sehr angespannt.

265. Sagst du immer die Wahrheit? Ja. Ich sage vielleicht nicht immer alles, aber das, was ich sage, entspricht der Wahrheit.

266. Was bedeutet Musik für dich? Das ist spannend. Früher lief hier zuhause oft Musik. Seitdem die Kinder da sind, hören wir nur noch selten Musik – zu viel Ablenkung und zu viele Reize. Doch wenn ich wütend bin oder genau im Gegenteil, dann halte ich es inzwischen mit Herbert Grönemeyer „Sie mag Musik, nur wenn sie laut ist…“

267. Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht? Nein, noch nie. Meine waren immer echt. Ich bin eine sehr schlechte Schauspielerin.

268. Arbeitest du gern im Team oder lieber allein? Eigentlich alleine. Nicht umsonst konnte und kann ich das selbstständige Texten alleine so gut aushalten. Da kann ich mein eigenes  Tempo bestimmen. Doch manchmal schätze ich auch den Austausch im Team. Bei meiner Seminararbeit hätte ich mir manchmal den Austausch gewünscht, doch der kam nicht zustande, und so habe ich dann lieber die Energie in die eigenständige Arbeit gesteckt.

269. Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht? Das ist dann doch zu privat.

270. Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selbst nicht? Diese Frage verstehe ich nicht…Ich bin gespannt, was die anderen antworten werden….

271. Denkst du intensiv genug über das Leben nach? Oh ja, manchmal vielleicht sogar zu viel.

272. Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher? Ja, es gibt so Menschen, die Knöpfchen bei mir drücken. Die Knöpfchen der Gefühle der Unzulänglichkeit. Meine Stiefmutter war so ein Mensch. Egal wie, ich fühlte mich immer unsicher und ein wenig wie das hässliche Entlein. Doch irgendwann habe ich mich daraus befreit. Mittlerweile tritt dieser Zustand immer seltener auf. Vielleicht hat das etwas mit meinen Lebenserfahrungen zu tun und bewusst meinen eigenen Weg zu gehen.

273. Bist du autoritätsgläubig? Das kommt darauf an. Wenn jemand ein gutes Vorbild ist, und ich ihn für sein Wissen, seine Erfahrung, seinen Charakter und seine Lebensführung bewundern kann, dann wohlmöglich schon – mit einer gewissen kritischen Distanz. Aber nur weil jemand Glück hatte und deshalb einen Posten oder eine Funktion bekleidet, ist er oder sie noch lange keine Autorität für mich, und erst recht keine, an die ich glauben würde.

274. Bist du gern allein? Ja. Immer schon.

275. Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt? Früher meine Malerei. In den letzten Jahren mein Schreiben und meine Ausbildung.

276. Welchen guten Zweck förderst du? Nicht konkret einen Verein, auch wenn ich mich in der Kirchengemeinde, bei einer Jugendorganisation und letztendlich in der Schule meiner Kinder engagiere. Letztlich liegt mir aber vor allem das Wohl bedürftiger Kinder am Herzen. Und hier unterstütze ich lokal mit Spenden jeglicher Art.

277. Wie sieht dein Traumhaus aus? Ich wohne eigentlich drin …. – Doch wenn ich nochmal anfangen müsste (und dürfte) mit unbegrenzten finanziellen Mitteln, dann wäre es eine Villa aus der Gründerzeit, außen mit einem riesigen verwunschenen Garten, innen kernsaniert, mit alten Dielenböden, großen Fenstern, die Bäder in Weiß, grau und türkis. Und einer offenen Küche zu Wohn- und Esszimmer in komplett orange….

278. Machst du leicht Versprechungen? Ich sage zu schnell „ja“, und zu langsam „nein“. Aber ich mache keine falschen Versprechungen.

279. Wie weit gehst du für Geld? Nur so weit, dass Aufwand und Nutzen in einem gesunden Verhältnis stehen.

280. Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist? Ich bin hartnäckig, aber bisher noch nie zu meinem eigenen Nachteil. Meine Mitarbeiter früher haben mich gehasst für meinen Satz: „Geht doch.“, wenn dann doch etwas funktioniert hat, was vorher aussichtslos schien. Aber ein „Geht nicht.“ war bei mir immer ein „Gibt es nicht.“ Und natürlich ging es dann doch irgendwann. Ob das Eigensinn ist, weiß ich nicht. Und wenn ja, dann war er nie zu meinem Nachteil.

1

1000 Fragen an mich selbst #13

maarten-deckers-227405-unsplash

Photo by Maarten Deckers on unsplash.com

Pünktlich nach Ostern, halte ich an meiner Routine fest: Hier kommen wieder zum Wochenbeginn die nächsten 20 Antworten auf „1000 Fragen an mich selbst“, der manchmal doch auch herausfordernden Blogparade von Johanna von Pinkepank. Aber wie sie neulich schrieb, ein wenig kommt langsam in Bewegung. Und wenn es erst einmal in einem ersten Schritt das Trennen von Altlasten ist, die wie auch immer gelagert sind. In meinem Falle spannt sich hier der Bogen von Ablage machen und Kinderklamotten ausmisten bis hin zu einem erneuten Überdenken meiner Fürsorgerolle gegenüber meiner Mutter. In den heutigen Fragen geht es einmal wieder um Arbeit, Berufungen, Fähigkeiten,Vergangenes und Zukünftiges.

241. Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen? Ja, meine Kinder sicher und wohlbehalten in ihr eigenes Leben zu begleiten.

242. Bist du nach etwas süchtig? Nein, nicht wirklich.

243. Wessen Tod hat dich am meisten berührt? Der meiner Schwiegermutter und der meines Ersatz-Vaters in den USA.

244. Wie würde der Titel deiner Autobiografie lauten? Lustig, dazu gab es vor etlicher Zeit mal eine Blogparade „If you were a book, who would read you?“ Doch einen konkrete Titel habe ich noch nicht. Der entwickelt sich dann mit der Geschichte.

245. In welchem Maße entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest? Ich habe es fast geschafft.

246. Wann muss man eine Beziehung beenden? Rechtzeitig bevor nur noch negative Gefühle und tiefste Verletzungen übrig bleiben.

247. Wie wichtig ist dir deine Arbeit? Ziemlich wichtig. Doch meine Kinder gehen bei allem voran.

248. Was würdest du gern gut beherrschen? Ich würde gerne Russisch sprechen können. Ich hatte ein wenig einmal beherrscht, doch in den vergangenen Jahren wieder vergessen. Nun steht so langsam an, dass wir in den kommenden Jahren sicherlich in das Herkunftsland meiner Kinder reisen werden. Spätestens, wenn ich mein Projekt der Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn realisiere, brauche ich gute Russisch-Kenntnisse. Es wird wohl Zeit, dass ich damit einmal anfange…

249. Glaubst du, dass Geld glücklich macht? Nein. In meiner Herkunftsfamilie drehte sich alles nur um Geld, und es hat die Charaktere meiner beiden Eltern verdorben.

250. Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden? Ja, jeden Tag von Neuem.

251. In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut? In keiner so wirklich. Aber ich treibe Sport, weil ich mich beweglich und fit halten will, um möglichst lange noch für meine Kinder so da zu sein wie heute.

252. Heuchelst du häufig Interesse? Nein, nie.

253. Kannst du gut Geschichten erzählen? Geht so, mein Mann ist da besser.

254. Wem gönnst du nur das Allerbeste? Meinen Kindern.

255. Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst? Nichts.

256. Kannst du dich gut ablenken? Ja, mit viel Arbeit kann ich mich gut ablenken. Da gehe ich dann in meinen Orga-Modus und blende alles andere aus.

257. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten? Jeans und Rollkragen-Pullover.

258. Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde? Dass meine bösartige Mutter mal als Pflegefall auf der Matte steht.

259. Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören? Ja, einmal im Monat schon…

260. Wer nervt dich gelegentlich? Die Krankenkasse meiner Mutter, die so langsam arbeitet und so umständlich ist.

0

1000 Fragen an mich selbst #12

milada-vigerova-158221-unsplash

Photo by Milada Vigerova on unsplash.com

Die Ferien sind da. Ostern steht vor der Tür. Und dennoch Zeit, einen Moment innezuhalten und mich den nächsten Fragen zu „1000 Fragen an mich selbst“, der spannenden Blogparade von Johanna von Pinkepank zu widmen. Diesmal waren ein paar harte Brocken dabei: Glück, Ängste, in die Zukunft schauen, die letzten Minuten im Leben… Da musste ich an der ein oder anderen Stelle schlucken. Doch wie immer hat es Spass gemacht und neue Impulse an deren oder anderen Stelle gesetzt. Doch lest selbst…..

221. Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick? Nicht wirklich denke ich, aber dennoch glaube ich, dass es irgendetwas gibt, so einen ersten Impuls, in dem man denkt: “Mmmhh, diese Person möchte ich näher kennenlernen.“ Und dann entwickelt sich etwas, oder eben auch nicht.

222. Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause? Nein, viel zu wenig.

223. Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen? Ja, und es hätte mir vielleicht ungeahnte Möglichkeiten in meinem Leben eröffnet. Mein Leben wäre ein anderes geworden. Es war ein Mann, der am anderen Ende der Welt lebte. Doch ich habe gekniffen. Vielleicht war es gut so. Denn anstatt dieser flüchtigen Liebe hinterherzureisen, bin ich hier geblieben und habe meinen Mann kennengelernt.

224. Steckst du Menschen in Schubladen? Nein.

225. Welches Geräusch magst du? Das Vogelgezwitscher in den frühen Morgenstunden.

226. Wann warst du am glücklichsten? An dem Tag, an dem ich Mutter wurde.

227. Mit wem bist du gern zusammen? Mit meinen Kindern und meinem Mann.

228. Willst du immer alles erklären? Ja, vor allem bei meinen Kindern. Doch lerne ich, dass es in manchen oder auch vielen Situation gar nicht darum geht etwas zu verstehen, sondern einfach einmal die Emotionen rauszulassen, ohne irgendwelche Erklärungen.

229. Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden? Als ich am Freitag Abend den Beginn der „Odyssee“ im griechischen Original vorlesen sollte.

230. Was war deine größte Jugendsünde? Auf einem Fährschiff nach England mit 15 zum ersten Mal heimlich zu rauchen.

231. Was willst du einfach nicht einsehen? Wie man sich so gehen lassen kann, wie meine Mutter es gerade im Moment tut. Leiden, um des Leidens willen und zu faul zu sein, das Leiden abzustellen. Das will ich einfach nicht nachvollziehen.

232. Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig? Meine Ersatzmutter in den USA erzählt jedes Mal, wenn wir dort sind, immer gerne wieder, wie sehr ich als Jugendliche Gartenarbeit gehasst habe und mich immer wieder beschwert habe: „You make me do slave-work.“

233. Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben? Jeden Tag, der schön und erfüllt war. Davon gibt es im Moment nicht so viele. Ich hoffe, aber, dass sie nun bald mit dem Frühling wiederkehren.

234. Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld? Weder noch, wenn ich so darüber nachdenke. Denn weder mehr Geld noch mehr Zeit würden meine aktuellen Belastungen lösen. Ich glaube auch, dass die Zeit die ich habe im Grunde ausreichend ist, nur müsste ich lernen und mich durchsetzen, um sie in Teilen anders zu nutzen.

235. Würdest du gern in die Zukunft schauen können? Ja, mit Blick auf meine Kinder schon. Es würde mich beruhigen, zu wissen sehen, dass alles gut wird. Doch auf der anderen Seite stellt sich die Frage, was passiert, wenn die Zukunft mir kein gutes bIld zeigt? Ach, vielleicht ist es besser nicht zu wissen, was die Zukunft für einen parat hält.

236. Kannst du gut deine Grenzen definieren? Nein, dies ist meine wunde Stelle.

237. Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten? Nein, nicht wirklich.

238. Hast du einen Tick? Mein Mann würde sagen, ich hab einen Putzfimmel und muss bei jedem Staubkorn schon zum Staubsauger greifen. Ich halte es für mein ganz natürliches Bedürfnis, meine Umgebung um mich herum einfach schön zu haben.

239. Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme? Weder noch. Für mich ist es eine Haltung.

240. Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen? Mit meinen Kindern und meinem Mann.

Mehr meiner Antworten auf “ 1.000 Fragen an mich selbst“ findet Ihr hier, hier und hier zum Beispiel….

2

1.000 Fragen an dich selbst – #9

sneaky-elbow-310084

Photo by Sneaky Elbow on unsplash.com – der Lieblingshund, wenn es nach meiner Tochter geht….

Zum Wochenbeginn geht es nun in eine neue Runde: Hier folgen die nächsten 20 Fragen zu „1.000 Fragen an Dich selbst“, der wunderbaren Blogparade von Johanna von  Pinkepank. Heute geht es um Katzen, Hunde, Ratschläge und Kritik, aber auch um Musik und Filme.

161. Bist du eher ein Hundetyp oder ein Katzentyp? Ehrlich gesagt, bin ich hin und her gerissen und vielleicht keiner von beiden. Richard und ich hatten früher einen Hund. In den USA lebte ich mit Katzen. Gerade ist das Thema Haustiere bei uns hoch aktuell. Eigentlich fände ich einen Hund besser, doch dann ist es endgültig aus mit meiner eigenen Autonomie. Deshalb würden mir Katzen besser gefallen. Die tragen das eigene Autonomiebestreben in sich, was wohl besser zu meiner Persönlichkeit passt. Aber der Rest der Familie ist dann doch ein eindeutiger Hundetyp.

162. Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest? Mit meinem Lächeln.

163. Isst du eher, weil du Hunger hast oder Appetit? Mit Ausnahme von weißer Schweizer Schokolade esse ich meistens nur, weil ich Hunger habe.

164. Tanzt du manchmal vor dem Spiegel? Nein, nicht mehr.

165. In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen? Sicherlich in vielerlei Hinsicht. Am meisten sticht mir im Moment ins Auge, dass ich unglaublich schnell im Organisieren bin und mit einer sehr hohen Schlagzahl Dinge wegarbeite. Oft bin ich da zu schnell für mein Umfeld, das mit dem Tempo meist überfordert ist.

166. Welchen Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen? Das ist ein Genre, mit dem ich mich noch nicht beschäftigt habe.

167. Bleibst du auf Partys bis zum Schluss? Nein. Mein Schlaf ist mir dann doch heilig. Und schon ohne Kinder waren die Parties nicht so spannend, als dass es sich „gelohnt hätte“ bis zum Schluss zu bleiben. Vielleicht waren es auch einfach die falschen Parties…

168. Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört? Oh man, kann das mit den Musikfragen mal aufhören?? Gefühlt habe ich diese Frage schon auf die ein oder andere Art x-mal beantwortet. Vielleicht nervt es mich auch, weil ich mir schlichtweg keine Musiktitel merken kann.

169. Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor? Ja.

170. Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint? Am vergangenen Montag, als ich Richard nach einem Autounfall anrief. Zum Glück nur Blechschaden, aber dennoch so ziemlich das letzte was ich im Moment brauche.

171. Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag? Mit mir selbst und mit meinen Kindern.

172. Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast? Da fällt mir tatsächlich keiner ein.

173. Was fällt dir ein, wenn du an den Sommer denkst? Unser nächster Urlaub in der Schweiz.

174. Wie duftet dein Lieblingsparfüm? Nach herben Blumen und grünem Tee.

175. Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen? „Du bist wie Dein Vater.“

176. Wie findest du dein Aussehen? Ganz okay, doch im Moment zu müde. Und Sport täte nicht nur meinem Körper sondern auch meinem Aussehen gut. Ist alles ein wenig zu schlaff…

177. Gehst du mit dir selbst freundlich um? Nein, im Moment wohl gerade nicht, wie man an der vorangegangenen Antwort sieht.

178. Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen? Nein auf keinen Fall. Das macht alles nur noch schlimmer.

179. Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen? „Der kleine Lord“. Diesen Film am Tag vor Heiligabend zu schauen, gehört zu unserem Weihnachtsritual. Alle Jahre wieder….

180. Füllst du gerne Tests aus? Nein, denn meistens ist das Ergebnis eh im Voraus klar und bringt mich keinen Zentimeter weiter.

4

1.000 Fragen an dich selbst – #7

thought-catalog-214785

Photo by thought catalog on unsplash.com

Willkommen neue Woche und ein frischer Montag! Hier sind die nächsten 20 der „1.000 Fragen an Dich selbst“, der wunderbaren Blogparade von Johanna von Pinkepank. Zum Wochenbeginn geht es um unverarbeiteten Schmerz, Prioritäten, Berühmtheiten und Traumberufe. Wieder war es spannend, sich mit den Fragen auseinanderzusetzen. Manchmal zweifele ich, was das mit Selbstfindung zu tun hat, und an anderen Stellen tauche ich ab in lange unberührte Gründe meiner Vergangenheit. Aber lest selbst….

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe? Wenn die Liebe für meine Kinder steht, dann nein. Wenn Maxim und Nadeschda mich brauchen, bin ich da egal wie. Sie sind meine oberste Priorität. Wenn Liebe aber auch Selbstfürsorge heißt, um die es ja hier bei diesen Fragen und dieser „Entdeckungsreise“ geht, dann ja. Dann kommt erst die Arbeit und dann ich selbst. Ich kann dann auch schwer oder gar nicht alle viere grade sein lassen. Geschweige denn kann ich um Hilfe bitten (siehe Frage 134). In all den Jahren mit Maxim und Nadeschda ist es ein einziges mal vorgekommen, dass ich Richard im Büro angerufen habe und gesagt habe: „Du musst nach Hause kommen, ich kann nicht mehr.“

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar? Für nicht wirklich viel. Oder vielleicht doch irgendwie für das schlechte Vorbild, das sie waren. Sich im Leben weiterzuentwickeln, um genauso nicht zu werden, ist auch ein Antrieb.

123. Sagst du immer, was du denkst? Nein, eher zu selten.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust? Nein, nie.

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden? Dank jahrelanger therapeutischer Begleitung bin ich da eigentlich ganz gut aufgestellt, denke ich.

126. Was kaufst du für deine letzten 10 Euro? Wahrscheinlich etwas zum Essen für meine Kinder. Ich bin sehr dankbar, dass ich mir um unser finanzielles Wohlergehen keine Sorgen machen muss und nicht jeden Euro umdrehen muss.

127. Verliebst du dich schnell? Nein. Zum letzten Mal vor bald zwanzig Jahren und auch da hat es lange gedauert, bis ich wirklich verliebt war.

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst? Am besten an gar nichts.

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag? Der Donnerstag. Bis dahin sind die Kinder und ich organisch in unseren Groove gekommen und es ist der Tag in der Woche, an dem wir selten etwas vorhaben und keine Verpflichtungen uns erwarten. Schade ist es, dass dann schon wieder der Freitag folgt, an dem dann alles wieder anders ist.

130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen? Ein Buch zu schreiben.

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen? Molly Ringwald. Als Teenagerin habe ich sie und ihre Filme geliebt und sie war mir zumindest in ihren Rollen irgendwie ein Vorbild. Ich habe immer gedacht: „So wäre ich auch gerne.“ „Pretty in Pink“ war einfach großartig und ich habe mir dann auch so Locken machen lassen, wie Molly sie hatte. Es hat noch ein paar Jahre gedauert und dann kamen die Locken von selbst. Und heute sehe ich tatsächlich fast aus wie Molly. Nur eben ein paar Jahrzehnte älter….

132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt? Nee, so unrealistisch bin ich nicht.

133. Was ist dein Traumberuf? Schriftstellerin

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten? Nein, überhaupt nicht. Ich tue es viel zu selten. Obwohl ich gerade im Moment auch einmal wieder in einer Situation wäre, wo ich  Hilfe brauchen könnte.

135. Was kannst du nicht wegwerfen? Ich könnte jetzt schreiben Geld, Schmuck, Fotos, oder ähnliches. Doch grundsätzlich bin ich ziemlich gut im Wegwerfen und aussortieren. Ich finde ausmisten und wegschmeißen eigentlich so grandios befreiend!! Ich bin so froh, dass wir keinen Keller haben und nur eine 10qm Dachkammer. Das zwingt zum Wegschmeißen. Richard wollte vor einigen Jahren mit uns in ein größeres Haus ziehen. Am Ende war seine Hauptmotivation, mehr Stauraum zu haben. Ich habe ihn davon überzeugt, dass das Schwachsinn ist. Wir müssen nicht viel Geld bezahlen, um Müll zu horten….

136. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich? Keine wirklich. Zuerst hatte ich an meinen Blog gedacht, doch auch in den schaue ich in bestimmten Phasen nicht jeden Tag rein.

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis? Ja. Es sind die Erfahrungen, die man machen darf, und die Erlebnisse, die man hat. Das kann einem keiner nehmen un dort kosten sie kein Geld.

138. Hast du schonmal etwas gestohlen? Nein.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast? Das kommt drauf an, wer zu Besuch kommt. Manche Freuden von uns ernähren sich vegan. Da ist es dann die vegan Küche. Manche Freuden von uns teilen mit uns die Liebe zu Russland, da ist es dann die russische Küche. Und wenn es seitens des Gastes keine Essenvorlieben gibt, dann ist es auch einfach das,w drauf ich gerade an dem Tag Lust drauf habe.

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute lang gratis einkaufen? Beim Bulgari Juwelier in Manhattan – wenn es den Laden noch gibt. Ich würde mir einfach ratzfatz irgendein gigantisches Collier aussuchen, was ich dann sicher nie trage, da es für mich viel zu schwer und zu wuchtig ist. Da ich aber Bulgari’s Düfte schon seit Jahrzehnten liebe und irgendwann einmal staunend vor eben diesem Laden stand, fand ich das in Anbetracht der Kürze der Zeit am Effektivsten.

1

1000 Fragen an dich selbst – #6

rawpixel-com-463439

photo by rawpixel-com on unsplash.com

Bevor Maxim, Nadeschda und ich uns gleich in den Faschingstrubel stürzen und seit langem einmal wieder auf einen Faschingsumzug gehen, gibt es hier die nächsten 20 der „1.000 Fragen an Dich selbst“, der wunderbaren Blogparade von Johanna von Pinkepank. Diesmal geht es um Charaktereigenschaften, Lieblingsfarben, Abgeschlossenes und Nicht-Abgeschlossenes im Leben. Doch lest selbst….

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu? Mmmh, da müsste ich erste einmal nachlesen, welche Charaktereigenschaften meinem Sternbild zugeordnet werden.

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank? Schwarz und Orange.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus? Ja, meistens. Ich mache eher zu viel als zu wenig.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig? Zur Zeit gar keine. Das wäre eher eine Frage für meinen Mann. Der ist ein absoluter Serienjunkie.

105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben? Das kann ich gar nicht sagen, da ich zu früh das Kindsein ablegen musste.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten? Nein.

107. Wer kennt dich am besten? Mein Mann.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am langweiligsten? Bügeln. Das ist für mich Höchststrafe. Vielleicht liegt es daran, dass ich als Kind immer die Taschentücher meines Vaters und die Servietten bügeln musste, wenn unsere Haushälterin im Urlaub war. Da sie Griechin war, und im Sommer sechs Wochen in Griechenland, bestanden meine Sommer aus Bügeln…Deshalb war es Bedingung, als Richard und ich zusammenzogen, dass er sich selbst um seine Hemden kümmert. Meine Kinder und ich haben nahezu nur Bügelfreie Klamotten.

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht? Ja. Aber immer weniger. Ich habe über die Jahre gelernt, möglichst nichts mehr von anderen zu erwarten. Dann kann ich nur positiv überrascht werden.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus? Freier Tag, was ist das? Das ist im Moment schwer zu beantworten. Ich genieße Tage, an denen wir keine Termine haben, einfach Zuhause sind, dort Dinge erledigen, spielen, lesen, basteln, …

111. Bist du stolz auf dich? In manchen Momenten schon.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du? Ich glaube, Talente sind nie nutzlos.

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast? Vielleicht die Beziehung zu meinen Eltern. Nicht umsonst geistert in meinem Kopf eine Buchidee, in der die Beziehung zu meinem Vater eine Rolle spielt. Und in der Situation mit meiner Mutter stellt sich ebenso noch einmal die Frage nach meiner Beziehung und Haltung zu ihr.

114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol? Weil es mir schmeckt.

115. Welche Sachen machen dich froh? Meine Kinder. Es wurde aber nach „Sachen“ gefragt. Das wären dann Blumen, Bücher und bunte Bilder.

116. Hast du heute schonmal nach den Wolken im Himmel geschaut? Ja, sind aber gerade keine da.

117. Welches Wort sagst du zu häufig? „So…“ – sollte man eigentlich nicht so oft sagen, und ich versuche es mir abzugewöhnen. Deshalb fällt mir wahrscheinlich auch auf, dass ich dieses Wort so oft benutze.

118. Stehst du gern im Mittelpunkt? Nein.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen? Sport und Lesen. Und gerade in den letzten Wochen mehr Zeit für meine Kinder.

120. Sind Menschen von Natur aus gut? Manche ja, manche nein. Man sagt ja immer, dass alle Menschen mit reinem Herzen auf die Welt kommen und dass sie erst im Leben zu dem gemacht werden, was sie dann sind. Mir begegnen dennoch immer wieder Kinder, die irgendwie einen Schatten auf ihrer Seele tragen, der sie „böse“ sein lässt. Manchmal glaube ich, dass sie schon mit einem „Päckchen“ aus ihrem vorangegangenen Leben auf die Erde gekommen sind.

Mehr meiner Antworten zu „1. 000 Fragen an Dich selbst“ kannst Du zum Beispiel hier lesen oder auch hier.