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Anstrengungsverweigerung – Eine alte Freundin kehrt mit ungewohnter Wucht zurück

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Photo by André Hunter on unsplash.com

In den vergangenen Monaten lief es eigentlich recht gut in der Schule für beide Kinder. Ja, Nadeschda tat sich an einigen Stellen noch schwer. Aber mit unserer regelmäßigen Übroutine kam sie allmählich in einen guten Fluss. Nur hier und da flammt die Wut gelegentlich einmal wieder auf, die aber eine andere Motivation hat. Auch Maxim macht sich gut in der Schule. So gut, dass seine Klassenlehrerin erst vor ein paar Wochen mir in einem Gespräch mehr oder weniger vermittelte, ich könnte und sollte mich doch jetzt endlich mal ein wenig entspannen…Ich wusste da schon, warum ich es nicht tat – mich entspannen – sondern an unserer täglichen Übroutine nach wie vor weiter festhielt. Denn sie kam schneller zurück als erwartet, meine alte Freundin, die Anstrengungsverweigerung, die meinen Sohn und mich zu neuen Grenzerfahrungen eingeladen hat. Mehrmals die Woche…

Froh gestimmt kommen wir aus der Schule mittags nach Hause. Wie gewohnt folgen wir unserer täglichen Routine. Maxim und Nadeschda ruhen sich ein wenig aus, bevor es an die Hausaufgaben und das Üben geht. Freudig zeigt mir Maxim, was er aufhat. Er soll unter anderem ein Rätsel aufschreiben. So nimmt er sich gleich eines meiner Rätselbücher und schmökert. Doch als wir uns dann hinsetzen, um seine Hausaufgaben zu machen, beginnt die Stimmung zu kippen. Beim Kopfrechnen ist Maxim noch voll dabei. Beim Rätsel Aufschreiben regt sich erster Widerstand. „Nein, die Zeile lasse ich weg, die ist falsch, die gehört nicht dazu. Das Rätsel geht auch viel kürzer.“ Oder: „Ja, ich weiß ja gar nicht, wo ich das Rätsel aufschreiben soll. Da hat sie gar nichts zu gesagt.“ Für mich wäre es logisch, dass er sein Rätsel genauso in sein Heft schreibt, wie die anderen auch. „Nee, das dürfen wir nicht.“ Ich: „Hat sie Euch ein extra Blatt gegeben?“ (Denn, wenn Texte nicht ins Heft geschrieben werden sollen, gibt es in der Regel in der Schule ein Extra-Blatt.) „Nee hat sie auch nicht. Dann schreibe ich es eben nicht auf.“ Maxim versucht noch ein paar Mal zu diskutieren. Ich hole ihm ein Blatt und er schreibt das Rätsel ab. Dann soll er noch ein Bild malen zu einem Text vom Schlittenfahren. Missmutig greift er zu seinem Heft, öffnet es an der entsprechenden Stelle und beginnt zu malen. Einen Hügel mit Schnee, einen Schlitten. Ich sehe, dass er unsicher ist. „Vielleicht nimmst Du erst einmal einen Bleistift, um Dir die Sachen vorzuzeichnen. Dann kannst Du auch leichter etwas ändern. „Nö.“ entgegnete mein Sohn und malt weiter mit den Buntstiften. „Ich kann keinen Schlitten malen.“ Wutschnaubend greift er zu seinem Radiergummi und versucht den Schlitten wegzuradieren. Das gelingt nur mäßig, denn die Buntstifte sind nicht so leicht wegzuradieren. Maxim übt immer heftigeren Druck auf die Seite aus, bis diese erst verkrumpelt und dann reisst. Als ich ihm sage, dass wir das Loch nun reparieren müssen, folgen weitere „Nös“, immer lauter werdend. Um seine Aussage noch zu untermauern, beginnt er noch in dem Loch im Papier herumzustochern. Jegliche Hilfsangebote von mir lehnt Maxim ab. Die Zeit vergeht. Irgendwann kritzelt er nun noch in seinem Heft herum. Und dann verliere ich doch die Geduld und werde etwas lauter. Im Rückblick scheint es mir fast so, als hätte Maxim nur darauf gewartet. Denn nun fängt er selbst an herumzubrüllen, zu weinen und zu schreien. Er wird sich die nun folgenden eineinhalb Stunden nicht beruhigen. Meine Versuche, ihm zu helfen oder ihn aus dem Teufelskreis herauszuholen, in dem wir erst einmal Trompete spielen, lehnt er vehement ab. In seiner Verzweiflung komme ich nicht mehr an ihn heran. Er will diese Schlitten nicht malen. Koste es was es wolle. Wieder einmal ist es für ihn ein Kampf ums Überleben.

Erst nach zwei Stunden lenkt er ein, nachdem ich die ganze Zeit bei ihm gesessen habe und hin und wieder immer wieder beharrlich wiederholt habe, dass er am Ende des Tages diese zwei Schlitten alleine in sein Heft gemalt haben wird. Erst dann willigt er ein, den Arbeitstisch für eine Moment zu verlassen, und zunächst Trompete speilen zu üben. Darüber beruhigt er sich. Und erst danach nimmt er mein Hilfsangebot an, den Schlitten, den ich ihm auf einem Blatt vorgemalt habe, noch einmal erst auf dem Blatt und dann in seinem Heft abzumalen. Zehn Minuten später hat er sein Schneebild mit zwei rodelnden Kindern alleine fertig gemalt.

Immer wieder wiederholten sich solche Szenerien vor den Ferien. In den Ferien hatte sich nun Maxim’s Gemütszustand etwas entspannt, auch wenn wir nach wie vor an unserem täglichen Üben festgehalten haben. Doch das ist noch keine Garantie, dass jetzt der Start nach den Ferien glimpflich verläuft. Eine Grund zur Entspannung gibt es nicht und schon gar nicht, die Schule laufen zu lassen.

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (46)

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Mit freundlicher Unterstützung von Pixabay

Der Regen in dieser vergangenen Woche bescherte uns eine intensive Pause von unseren Ferienaktivitäten. Viel genossen wir die Zeit zuhause. Vor allem Maxim tat das, was man bei Regenwetter tatsächlich am besten macht: Er lag halbe Tage im Bett und las. Nun er musste zudem sein Schlafdefizit vom Zeltwochenende nachholen. Mittlerweile sind wir schon bei unserem zweiten Reiseziel in diesen Ferien angekommen. Die Landschaft Graubündens um uns herum ist beeindruckend, der Ausblick von unserem Balkon einfach unglaublich und das Hotel ist einfach sehr familienfreundlich und reizend. Wir werden uns hier wohlfühlen und unsere Tage genießen. In dieser zuversichtlichen Urlaubsstimmung sind dies meine heutigen drei Sonntagslieblinge:

  1. Mein Mann, der zum ersten Mal nach all den Urlauben mit Kindern beim Beladen des Autos ganz ruhig blieb und keinen Tobsuchtsanfall bekam. Vielleicht lag es auch daran, dass er zuvor seine Nerven geschont hatte. Denn er hatte Maxim überredet, dass er Richard’s Koffer packt. Das tat Maxim tatsächlich auch, allerdings mit meiner Hilfe…
  2. Meine Kinder, die in dieser vergangenen Woche den besten Apfelkuchen gebacken haben, während ich mich ein wenig um die Urlaubsvorbereitungen kümmern konnte. Und dies ganz alleine. Beim nachmittäglichen Spielbesuch bei einer Freundin mit ihren Kindern waren Maxim und Nadeschda die Helden. Der mitgebrachte Kuchen wurde bis auf den letzten Krümel verzehrt.
  3. Und letztendlich bin ich heute so unglaublich stolz auf mich und meine innere Gelassenheit und Ruhe. Auf dem Weg nach Graubünden besuchten wir liebe Freunde im Schwarzwald und gingen mit ihnen einen Tag Paddeln. Wie immer war das eine harte Probe für Richard’s und meine Beziehung. Bis wir zusammen einen vernünftigen Rhythmus fanden, der das Boot auch in die richtige Richtung brachte, dauerte es eine ganze Weile. Nicht umsonst hatten unsere Freunde auch die lange Paddeltour von sechs Stunden gebucht. „Damit Ihr die Fahrt auch etwas mehr genießen könnt, wenn Ihr dann mal in den Tritt gekommen seid.“ hieß es schmunzelnd. Nun, im Gegensatz zu den vorangegangenen Malen bekam ich keine hysterischen Anfälle, sondern bleib ganz ruhig, konzentrierte mich auf das Lenken und hatte dann irgendwann auch den Dreh raus.

Habt noch einen wunderbaren Sonntag, am vorletzten Tag des Juli, genießt Eure Zeit und habt einen wunderbaren Start in die neue Woche!

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48 Stunden im Leben einer Adoptivmutter

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Mit freundlicher Unterstützung von Pixabay

Vorab

„48 Stunden im Leben einer Berufstätigen Mutter“ hat mich zu diesem Beitrag inspiriert. Danke an „Die verlorenen Schuhe“ für diesen Impuls!

Tag 1

5:45h:  Mein Wecker klingelt. Schlaftrunken stehe ich auf. Die Nacht war wieder kurz. Ich war zu spät im Bett, lange Telefonate in Vorbereitung auf die Elternbeiratssitzung heute Abend an der Schule. Mein kurzer nächtlicher Schlaf wurde immer wieder von Kinderfüßen in meinem Gesicht unterbrochen. Wenn Richard nicht da ist, schlafen die Kinder meistens bei mir im Bett, da sie ihren Vater zu sehr vermissen. Müde schleppe ich mich in die Küche, mache mir den ersten Kaffee, bereite die Brotdosen für den Tag vor und räume die Restanten des Vorabends auf. Danach duschen und anziehen. Richard ist auf Dienstreise und ich fahre die Kinder in die Schule.

6:30h Kinder wecken. Es braucht wie jeden Morgen viel Überredungskunst, Maxim und Nadeschda aus den Betten zu bekommen. Die Spielverabredung am Nachmittag hilft.

Bis 7:15h: Kinder anziehen bzw. sie sich anziehen lassen, Zähneputzen, Frühstücken, letzte Sachen für die Schule packen und ab ins Auto zur Schule.

7:45h. Ankunft in der Schule. Maxim geht alleine in seine Klasse, Nadeschda bringe ich in die Vorklasse. Kurzes Warten auf die Lehrerin, kurzer Plausch mit anderen wartenden Eltern, kurzer Informationsaustausch mit der Lehrerin: „Und denken Sie daran, dass ich Nadeschda heute früher abhole. Wir haben einen Ohrenarzttermin.“

8:30h Wieder Zuhause. Aufräumen, Waschmaschine anschmeißen, ein paar Überweisungen machen, Handwerker anrufen, etc.

9:30h Ich sitze endlich in meinem Büro und schreibe einen Auftragstext.

11:00h Ich klappe meinen Rechner zu, esse kurz etwas, trinke einen Kaffee und mache mich wieder auf den Weg zur Schule, um Nadeschda abzuholen.

11:30h Eine wütende Nadeschda beschwert sich bei mir im Auto über ihre Klassenkameraden und mich, die sie zu früh von der Schule abgeholt hat. Sie will nicht zum Ohrenarzt gehen.

12:00h Ankunft beim Ohrenarzt. Gottseidank müssen wir nicht lange warten. Nach Untersuchung und Hörtest ist alles okay. Erleichterung. Nach Jahren scheinen wir dieses Problem gelöst zu haben.

14:00h Wieder zurück an der Schule holen wir Maxim ab. Der ist wenig begeistert, doch die Spielverabredung zieht immer noch.

14:30h Zuhause angekommen, beginnen Maxim und ich sofort mit den Hausaufgaben. Wir sind ja verabredet. Bei Aufgabe 3 im Rechnen werde ich schief von der Seite angeraunzt, bei Aufgabe 4 wird wüst im Heft rumgekritzelt und bei Aufgabe 5 fliegen Heft, Bleistift und Radiergummi durchs Zimmer. Mir ist klar, dass das jetzt dauert, und dass wir zu unserer Verabredung zu spät kommen.

15:30h Maxim hat sich von seinem Tobsuchtsanfall beruhigt. Wir können die restlichen drei Aufgaben machen. Und dann mit deutlicher Verspätung zu unserer Verabredung fahren.

16:15h Wir kommen mit einer Stunde Verspätung bei unserer Verabredung an. Die Freundin und die Kinder freuen sich trotzdem und spielen schön, während wir Mütter im Garten in der Frühlingssonne sitzen und plauschen. Zum ersten Mal an diesem Tag kann ich durchatmen.

18:30h Wieder Zuhause duschen die Kinder schnell, ich koche derweil das Abendessen, immer wieder unterbrochen von Hilferufen des gerade duschenden Kindes. Richard kommt ausnahmsweise früh von seiner Dienstreise nach Hause. Denn ich habe ja einen Abendtermin an der Schule.

19:30h Beginn der Elternbeiratssitzung. Nachdem ich noch kurz beim Abendessen dabei saß, wir die wichtigsten Neuigkeiten der letzten zwei Tage ausgetauscht haben, bin ich mit wehenden Fahnen zur Schule gefahren. Ich ergattere gerade so noch den letzten Parkplatz. Irgendwie hatte ich verdrängt, dass noch drei weitere Veranstaltungen an der Schule an diesem Abend stattfinden. Dennoch sitze ich pünktlich auf meinem Stuhl.

23:30h Nach einer aufreibenden Sitzung – es ging um den Haushaltsplan der Schule – und den nacharbeitenden Parkplatzgesprächen bin ich wieder Zuhause. Nach einem kurzen Gespräch mit Richard falle ich hundemüde ins Bett.

Tag 2

6:00h Wieder reisst mich der Wecker aus dem Tiefschlaf. Heute Nacht hatte ich zwar keine Kinderfüße im Gesicht, dafür rief Nadeschda zweimal nach mir. Immer wenn ich abends nicht da bin, wird sie nachts wach und ruft nach mir, als müsste sie sich vergewissern, dass ich tatsächlich zurückgekommen bin. Wie erschlagen schleppe ich mich in die Küche. Sechs Stunden Schlaf und die auch noch mit Unterbrechung sind einfach zu wenig. Nach meinem ersten Kaffee packe ich die Brotdosen und neue Wechselklamotten für Maxim.

6:30h Ich wecke die Kinder, die erst einmal viel kuscheln müssen. Nach dem Abend Abwesenheit besteht Nachholbedarf. Danach eiliges Anziehen, Zähneputzen, Frühstücken.

7:15h Nachdem Richard mit den Kindern das Haus Richtung Schule verlassen hat, würde ich mich am liebsten noch einmal hinlegen. Aber vor mir liegt ein voller Vormittag. Also, zweiter Kaffee, duschen, anziehen, aufräumen, drei Maschinen Wäsche, die gestern so zwischendurch liefen, zusammenlegen, wegräumen, Kühlschrank nochmal checken, ob für das Abendessen alles da ist. „Ach, Mist, es fehlt der Grillkäse.“ Also zum Supermarkt, Grillkäse kaufen. Das war so mit den Kindern abgesprochen. Und da ich heute Abend in der Akademie bin und die Kinderfrau da ist, darf es keine Überraschungen geben.

9:00h Ich sitze in meinem Büro, arbeite schnell ein paar Textänderungen in unterschiedliche Aufträge ein, stelle einen Blogpost ein, um mich dann meiner Portfolioarbeit für die Akademie zu widmen. Heute Abend ist Zwischenbesprechung. Da muss ich etwas vorweisen.

12:00 Wieder Zuhause, schnell noch den Kartoffelsalat für heute Abend vorbereiten. Dann auf zur Schule. Maxim hat Kunsttherapie und der Termin liegt leider so, dass die Kinder an diesem Tag nicht in der Schule essen können.

13:30h Gerade so mal wieder pünktlich kommen wir bei der Therapeutin an. Ich bringe Maxim in den Raum und bereite ihn für die Therapiestunde vor. Zum Glück geht er gerne hin und freut sich jedes Mal auf die Stunde. Nadeschda und ich warten derweil im Wartezimmer. Nachdem ich ihr vorgelesen habe, überkommt mich die Müdigkeit. Ich würde mich am liebsten auf den Spielteppich legen und kurz die Augen schließen. Aber Nadeschda will mit mir die Eisenbahn aufbauen. Das tun wir dann auch und ich schiebe die Müdigkeit weg.

15:00h Zuhause zurück trinke ich erst einmal einen doppelten Espresso. Ich weiss in dem Moment nicht, wie ich heute Abend noch vier Stunden Akademie überstehen soll. Aber gut. Zum Jammern bleibt keine Zeit. Wir haben eine Stunde Zeit, um Maxims Hausaufgaben zu machen und Lesen zu üben. Nadeschda spielt friedlich in ihrem Zimmer. Zum Glück sind die Hausaufgaben nur klein und schnell gemacht. Auch das Lesen klappt immer besser. Maxim hat danach sogar noch eine Viertelstunde Zeit sich auszuruhen, bevor wir auch schon wieder losmüssen.

16:00h Abfahrt zum Zirkus. Maxim hat Zirkustraining. Danach Weiterfahrt zur Musikschule, wo Nadeschda Unterricht hat. Ich verabschiede sie schnell, danach mache ich mich auf den Weg zur Akademie. Die Kinderfrau holt später Maxim und Nadeschda ab, übt Zuhause noch mit Maxim Trompete und bringt die Kinder dann später ins Bett. Hoffentlich schafft sie es heute pünktlich. Im Auto zweifele ich noch, ob das alles so eine gute Idee ist. Vielleicht sollte ich das mit der Ausbildung doch besser sein lassen, Nadeschda in einen anderen Musikschulkurs anmelden und versuchen, Maxim in einer anderen Zirkustrainingsgruppe unterzubringen. Dieser Tag ist einfach zu dicht. Doch ab morgen haben wir wieder entspannte Nachmittage ohne Programm.

22:00h Dank viel Cola habe ich die Akademiestunden gut überstanden und komme hellwach Zuhause an. Zum Glück hat heute das Abholen und das Abendprogramm mit der Kinderfrau gut geklappt. Beide Kinder schlafen friedlich in ihren Betten. Ich bin beruhigt und entlasse zufrieden die Kinderfrau in ihren Feierabend. Richard ist noch auf einem Kundenabendessen. Ich könnte die Gelegenheit nutzen und sofort ins Bett gehen. Aber nun bin ich wach. Ich räume auf, lege Wäsche zusammen, lese und schreibe noch ein paar E-Mails.

23:30h Richard kommt nach Hause. Wir sprechen noch kurz, dann gehen wir schlafen. Auch diese Nacht wird wieder zu kurz sein. Nadeschda wird mich bereits um 1:00h rufen, dann noch einmal um 3:00h. Maxim muss um 5:00 auf die Toilette (es ist der Kinderfrau nicht beizubringen, dass die Kinder vor dem Schlafen noch einmal auf die Toiletten gehen sollten….) und hat Durst. Eine Stunde später klingelt wieder mein Wecker.