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Charlotte’s Sonntagslieblinge (95)

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Karsten Wurth on unsplash.com

Wir sind in den Schweizer Bergen angekommen! Nun erwartet uns eine Woche Heidi-Heimat im Rundum-Sorglos-Paket. Ein wunderbares Hotel mit allem was das Herz begehrt. Ein sehr schönes Zimmer für uns vier, in dem Richard und ich auch abends noch unseren Rückzugsbereich haben, wenn unsere Kinder selig schlafen. Eine Woche lang kann ich dem täglichen Haushalt adé sagen. Keine Wäsche, kein Putzen, kein Aufräumen, kein Einkaufen, kein Kochen, … Welch Luxus! Auch ich setze mich morgens an einen gedeckten Frühstückstisch, das Zimmer wird aufgeräumt, die Kinder sind glücklich über pausenloses Schwimmen. Von unserem Balkon aus blicke ich in die Weiden auf den Bergen und schaue den gemütlich grasenden Kühen zu. Wir werden in den kommenden Tagen viel schwimmen, die ein oder andere Wanderung machen, den Ziegenabtrieb uns ansehen, Kristalle sammeln, viel und gut essen, noch mehr schlafen und lesen. Was für eine wunderbare Woche erwartet uns, und ich hoffe sehr, dass sie hält, was sie verspricht. Dennoch bin ich auch für diese drei Sonntagslieblinge der vergangenen Woche dankbar:

  1. Nadeschda kann lesen. Und zwar so richtig, wenn sie will. An guten Tagen flutscht es einfach. Und das ist wunderbar! Genauso kann sie schreiben, was sie hört. Wenn ich ihr die Worte deutlich vorsage, erkennt sie die Buchstaben und schreibt sie richtig. Ich bin ein großes Stück erleichtert.
  2. Seitdem ich in der Nachmittagsbetreuung gearbeit habe, war Rechtschreibung für mich ein Damoklesschwert, von dem ich hoffte, dass es mein Sohn Beiseite legt. Das hat er! Wir üben in den Ferien das Aufsatz schreiben. – Nachdem seine Klassenlehrerin seine abwechslungsreichen Aufsätze des letzen Schuljahres gelobt hat. Hahaha…;-) Ich habe mich über das Lob gefreut, denn meistens habe ich ihm die Sätze diktiert…. – Auch wenn die abwechslungsreiche Sprache und Wortwahl noch auf sich warten lässt, so bin ich doch beeindruckt, dass er nahezu alles richtig schreibt, ohne dass ich interveniere.
  3. Trotz Ferien, oder vielleicht auch gerade deswegen, komme ich endlich wieder viel zum Lesen. Das tut gut. Besonders genieße ich es, morgens, wenn fast alle noch schlafen, in den frühen Morgenstunden in der Stille des Hauses mich endlich lang auf mich wartenden Büchern hinzugeben. Im Moment kämpfe ich mich allerdings ein wenig durch „Mutterland“ hindurch. Ich bin mir noch nicht sicher, ob es der Schreibstil ist oder das Thema an sich, was das Buch für mich zur schweren Kost werden lässt.

Habt einen sonnigen Sonntag und einen wohlbehaltenen Start in die neue Woche!

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (58)

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Foto von Karsten Würth auf unsplash.com

Nun sind wir wieder heile und wohlbehalten aus den Bergen zurück. Schön war es, erholsam und auch ein wenig arbeitsam für mich. Doch es war fruchtbar, die kreative Energie der Berge auch zum Arbeiten nutzen zu können. Und dennoch blieb Maxim, Nadeschda und mir auch viel gemeinsame Zeit zum Spielen, Wandern, Schwimmen, Reiten und so vieles mehr. Jetzt stehen wir jetzt in den Startlöchern für die nächste Runde Schule, die uns mit der Martins- und Vorweihnachtszeit sicherlich wieder auf Trapp halten wird. Irgendwie kommt es mir ein wenig vor, wie die Ruhe vor dem Sturm. Doch vielleicht wird ja auch alles ganz ruhig und besinnlich… Um so dankbarer bin ich für diese drei Sonntagslieblinge der vergangenen Woche:

  1. An einem Abend in den Bergen haben Maxi und Nadeschda „Restaurant“ gespielt. Sie haben ganz alleine für meine Lieblingsfreundin, ihre zwei kleinen Söhne und mich den Abendbrottisch gedeckt und dann nach unseren Bestellungen das Abendbrot zubereitet. Herrlich! – Nur für das Abräumen brauchten sie dann doch zusätzliches Personal, dass sie unter uns Müttern akquirierten.
  2. An einem Nachmittag hatte mir meine Lieblingsfreundin in einer Wellness-Oase eine Rückenmassage organisiert. Ich kam mir ja ganz verwegen vor, dass ich dort für zwei Stunden ganz alleine war und mich nur verwöhnen lassen durfte.
  3. Die Kinder und ich waren in den vergangenen zwei Tagen unglaublich fleißig und kreativ. Insgesamt vierzig Schatzkistchen haben wir für den „Tag der offenen Tür“ an unserer Schule gebastelt. Es hatte so ein wenig etwas von Wichtelwerkstatt. Einfach schön!

Habt auch Ihr einen geruhsamen Sonntag und einen erfolgreichen Start in die neue Woche!

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (57)

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Photo by Sergej Akulich on unsplash.com

Die erste Ferienwoche liegt bereits schon wieder hinter uns. Die Zeit rast. So kommt es mir zumindest vor. Vielleicht auch weil ich mich in den letzten drei, vier Wochen eher wieder wie eine Getriebene fühle, die dem Berg an zu erledigen Dingen nicht mehr Herr wird. Wenn dann auch noch mein Betreuungssystem versagt, wird es erst recht schwierig und ich beginne, vieles in meinem Leben einmal wieder in Frage zu stellen. Irgendwann in dieser vergangenen Woche habe ich für einen Moment einmal wieder gedacht, ich lasse das jetzt alles sein, die Arbeit, die Ausbildung und was auch immer noch für ehrenamtliche Aktivitäten. Ich fokussiere mich jetzt nur noch auf das Muttersein, bin allein und in vollem Umfang für meine Kinder da. Und wenn die mich gerade mal nicht brauchen, dann mache ich Sport – um für meine Kinder fit zu sein -, dann ruhe ich mich aus – um meinen Kindern mit noch mehr Gelassenheit zu begegnen -, dann lese ich vielleicht einmal wieder ein gutes Buch – von denen es so viele gibt und ich nur einen Bruchteil lese. Mal sehen. Seit Donnerstag sind wir wieder in unserem Lieblingshaus in den Bergen. Ja, ich genieße die Ruhe hier und habe einen Teil der To Do Liste auch Zuhause gelassen. Das Wetter ist herrlich und lädt zu Wanderungen und viel gemeinsamer Zeit draußen ein. Während Maxim und Nadeschda gerade auf dem nachbarlichen Reiterhof sind, denke ich an meine heutigen drei Sonntagslieblinge:

  1. Trotz fehlender Betreuung habe ich mein Praktikum, das nach den Ferien beginnt, doch noch ganz gut vorbereiten können. In der Not lerne auch ich den Mut zur Lücke und denke: „Irgendwie wird es dann schon gehen.“
  2. Jetzt bin ich dankbar für unseren Tapetenwechsel hier in den Bergen. Maxim und Nadeschda tut es gut, wieder täglich reiten gehen zu können, viel draußen zu sein und sich ausgiebig zu bewegen. Es ist schön, den Alltagstrott ein wenig hinter sich zu lassen und etliche Stunden am Tag nur die Zeit mit den Kindern zu genießen.
  3. Auch in den Ferien üben wir jeden Tag. Auch hier in unserem Lieblingshaus in den Bergen. Nur die Trompete durfte Zuhause bleiben. Doch entgegen so vielen Situationen in den vergangenen Wochen in unserem Alltag, verbringen wir hier überraschend harmonische Übzeiten, die zuweilen gar nicht mehr als solche wirken. Maxim entwickelt sich zu einem großartigen Vorleseonkel und Nadeschda ist zum ersten Mal so fasziniert von den Bergen, dass sie sie freiwillig malt und mit ganz vielen Zwergen bewohnt.

Habt auch Ihr einen wunderbaren Sonntag! Ich mache mich nun auf in den Pferdestall. Kommt gut und wohlbehalten in die neue Woche!

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (47)

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Danke an Pixabay

Gestern Nacht sind wir wohlbehalten aus der Schweiz zurückgekehrt. Wir waren nachmittags noch auf einer Geburtstagsfeier in Zürich eingeladen. Doch anstatt noch einmal eine Nacht in einem Hotel zu übernachten, entschlossen wir uns, direkt nach Hause zu fahren. Ja, im eigenen Bett schläft es sich nun doch am besten. Ein wunderbare Urlaubswoche liegt hinter uns mit sehr viel Zeit als Familie, die uns allen sehr gut getan hat. Graubünden ist wunderschön und lud zu vielen Aktivitäten ein: größere Spaziergänge, kleine Wanderungen zu Almen, wo der Bergbauer frische Milch und Käse anbot, Schwimmen in der Therme, ein Ausflug in das mondäne Sankt Moritz…. und so vieles mehr. Und alles hatte ein wenig etwas von „Heidi“, was natürlich auch unsere Urlaubslektüre war. Einfach eine herrliche Urlaubswoche. Nun wartet auf uns noch eine letzte Woche Ferien, die ganz im Zeichen der Vorbereitungen für den Schulstart stehen wird. Doch vor dem Beginn dieses neuen Abschnitts sind dies meine Sonntagslieblinge:

  1. Dankbar bin ich für all die Möglichkeiten, die uns unser Leben bietet. Wir hatten einen traumhaften Urlaub in einer wunderschönen Umgebung. Wir konnten die Zeit zu viert genießen. Es war purer Luxus, sich in dem Familienhotel um nichts außer um unsere tägliche gemeinsame Zeit kümmern zu müssen. Wunderbar!
  2. In Graubünden hat Nadeschda gleich zwei Wackelzähne verloren. Nun ist sie da, die 1. Klass-Garage. Und Nadeschda ist so bereit für die 1. Klasse. Es wird nun allerhöchste Zeit für mein großes Mädchen, mit ihrer großen Schulkarriere zu beginnen.
  3. Maxim wird zum Rechenprofi. Trotz Ferien haben wir viel geübt, nicht nur Plus und Minus, sondern auch die Reihen des Kleinen 1×1. Auch die die er noch nicht in der Schule hatte. Auf einmal hat es bei ihm Klick gemacht. Nun kann er alle Reihen vorwärts und rückwärts. Und auch das Teilen hat er nun verstanden. So ist auch er gut gerüstet für die 3. Klasse.

Habt noch einen ruhigen Sonntag Abend und einen wohlbehaltenen Start in die neue Woche!

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (46)

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Mit freundlicher Unterstützung von Pixabay

Der Regen in dieser vergangenen Woche bescherte uns eine intensive Pause von unseren Ferienaktivitäten. Viel genossen wir die Zeit zuhause. Vor allem Maxim tat das, was man bei Regenwetter tatsächlich am besten macht: Er lag halbe Tage im Bett und las. Nun er musste zudem sein Schlafdefizit vom Zeltwochenende nachholen. Mittlerweile sind wir schon bei unserem zweiten Reiseziel in diesen Ferien angekommen. Die Landschaft Graubündens um uns herum ist beeindruckend, der Ausblick von unserem Balkon einfach unglaublich und das Hotel ist einfach sehr familienfreundlich und reizend. Wir werden uns hier wohlfühlen und unsere Tage genießen. In dieser zuversichtlichen Urlaubsstimmung sind dies meine heutigen drei Sonntagslieblinge:

  1. Mein Mann, der zum ersten Mal nach all den Urlauben mit Kindern beim Beladen des Autos ganz ruhig blieb und keinen Tobsuchtsanfall bekam. Vielleicht lag es auch daran, dass er zuvor seine Nerven geschont hatte. Denn er hatte Maxim überredet, dass er Richard’s Koffer packt. Das tat Maxim tatsächlich auch, allerdings mit meiner Hilfe…
  2. Meine Kinder, die in dieser vergangenen Woche den besten Apfelkuchen gebacken haben, während ich mich ein wenig um die Urlaubsvorbereitungen kümmern konnte. Und dies ganz alleine. Beim nachmittäglichen Spielbesuch bei einer Freundin mit ihren Kindern waren Maxim und Nadeschda die Helden. Der mitgebrachte Kuchen wurde bis auf den letzten Krümel verzehrt.
  3. Und letztendlich bin ich heute so unglaublich stolz auf mich und meine innere Gelassenheit und Ruhe. Auf dem Weg nach Graubünden besuchten wir liebe Freunde im Schwarzwald und gingen mit ihnen einen Tag Paddeln. Wie immer war das eine harte Probe für Richard’s und meine Beziehung. Bis wir zusammen einen vernünftigen Rhythmus fanden, der das Boot auch in die richtige Richtung brachte, dauerte es eine ganze Weile. Nicht umsonst hatten unsere Freunde auch die lange Paddeltour von sechs Stunden gebucht. „Damit Ihr die Fahrt auch etwas mehr genießen könnt, wenn Ihr dann mal in den Tritt gekommen seid.“ hieß es schmunzelnd. Nun, im Gegensatz zu den vorangegangenen Malen bekam ich keine hysterischen Anfälle, sondern bleib ganz ruhig, konzentrierte mich auf das Lenken und hatte dann irgendwann auch den Dreh raus.

Habt noch einen wunderbaren Sonntag, am vorletzten Tag des Juli, genießt Eure Zeit und habt einen wunderbaren Start in die neue Woche!

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Ich packe meinen Koffer… – die Urlaubsblogparade

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Mit freundlicher Unterstützung von Pixabay

Schon immer bin ich gerne und viel gereist. Bereits während des Studiums zog es mich immer wieder in die Ferne, gerne auch länger, um dort zu studieren oder zu arbeiten und um vielleicht im Ausland irgendwo Wurzeln zu schlagen. Doch dann hat es mich nach einer gewissen Weile immer wieder nach Hause gezogen. Auch Richard und ich haben ohne unsere Kinder die halbe Welt bereist, der amerikanische Kontinent im Norden wie im Süden war dabei unser Hauptreiseziel. Genauso gerne liebten wir Städtereisen in Europa. Mal schnell für ein paar Tage irgendwo hin, Wien, London, Madrid, Venedig. Ich war zudem gesegnet mit einem Job, bevor Maxim und Nadeschda zu uns kamen, in dem ich immer mal wieder reisen durfte. Immer mal wieder raus aus dem Alltagstrott im Büro und ab in eine europäische Metropole. Das war schön und beruhigte meine Hummeln im Hintern. Viel hat sich verändert mit unseren Kinder. Nicht nur unser Alltag, auch das Reisen. Aber die Hummeln im Hintern sind geblieben. Und schon früh nach Maxims und Nadeschdas Ankunft nutzte ich die Freiheiten des Kindergartens und ging mit den Kindern auf Reisen. Natürlich keine großen Urlaubsreisen, aber häufige Besuche bei Freunden irgendwo in Deutschland. Seitdem nun beide Kinder in der Schule sind, geht das nicht mehr ganz so häufig. Zudem brauchen wir auch einfach mehr die Erholung Zuhause zwischendurch. Um so mehr freue ich mich jetzt auf unsere Urlaube in diesen Sommerferien.

In Vorfreude auf unsere diesjährigen Urlaube – ich fahre mit Maxim und Nadeschda gleich zweimal in diesem Ferien weg – nehme ich gerne an Sylvi’s Blogparade „Ich packe meinen Koffer…“ auf momsfavoritesandmore teil.

Was muss unbedingt mit in den Koffer?

Das kommt drauf an, in welchen Koffer. In meinen muss definitiv mein Laptop und mindestens drei spannende Bücher sowie mein Notizbuch. In die Koffer meiner Kinder ein dickes spannendes Buch zum Vorlesen, ein Sack voll Kuscheltiere – die dann am Urlaubsort mit Missachtung gestraft werden -, Malsachen und ein paar Handverlesene Matchbox Autos. Am wichtigsten sind allerdings die Kuschelkissen der Kinder.

Ein Urlaubsbegleiter, den Ihr anderen Eltern absolut empfehlen könnt?
  • Eine feste Reiseapotheke mit allem, was man für den Notfall mit Kindern braucht: Hustensaft, Nasentropfen, Salbe gegen Prellungen, Verbandsmaterial, etwas gegen Durchfall und bei Magendarmverstimmungen, Fiebersaft, Insektenspray, Creme gegen Insektenstiche, Creme gegen Sonnenbrand, ein Antibiotikum für alle Fälle.
  • Die Kuschelkissen von Maxim und Nadeschda. Damit fühlen sie sich überall zuhause und schlafen somit problemlos, egal wo.
Wie packt Ihr? 

Ich muss gestehen, ich bin ein Packprofi. Das war ich schon vor den Kindern und jetzt mit ihnen bin ich es erst recht (wieder). Ich brauche keine Listen mehr, die aktivieren sich von selbst in meinem Kopf, wenn es dann am Tag vor der Abreise ans Packen geht. Meist bin ich nach eineinhalb Stunden fertig, egal wo wir hinfahren, ob an den Strand, in die Berge, für drei Wochen mit dem Flugzeug in die USA oder für drei Tage auf einen Bauernhof in eine nahegelegenes Gebirge. Ich muss dazu aber gestehen, dass a) Maxim und Nadeschda ihr Spielzeug fast immer schon selbst packen und b) ich Teile des Equipment schon immer vorgepackt im Schrank habe. Unsere Kulturbeutel sind immer schon befüllt, die Reiseapotheke ist immer aufgefrischt, die Schwimmsachen sind in einer eigenen Tasche, die Strandspielsachen ebenso. Das erleichtert und beschleunigt den Packprozess ungemein.

Für Richard hingegen, der wieder seine Sachen selbst packen muss – nachdem ich in Elternzeit zuhause war, hatte ich ein paar Mal den Anflug, für ihn mitzupacken, doch dann war es nicht immer ganz richtig und so stellte ich diesen Service wieder ein – , ist das Packen der reinste Horror, egal wie lange er verreist. Er tut dies auch immer in der allerletzten Minute, zögert den Moment bis zum allerletzten heraus. Was es nicht unbedingt besser macht.

Hat sich Eure Art zu reisen verändert, seitdem Ihr Kinder habt?

Ja, wenn auch auf eine bemerkenswerte Weise. Denn weder schrecken wir vor langen Fernreisen zurück, noch vor langen Autofahrten. Denn wir haben Maxim und Nadeschda von Anfang daran gewöhnt und sie sind ganz tolle Reisekinder. Allerdings bleiben wir nun ausschließlich an einem Ort und wir kehren auch gerne immer wieder an denselben Ort zurück. Erst in den letzten zwei Jahren haben wir begonnen, einmal im Jahr uns ein neues Reiseziel auszusuchen. Doch Städtereisen lassen wir bisher immer noch sein.

Wohin geht es in diesem Jahr?
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Danke an Pixabay

Nachdem wir unsere große Fernreise in meine zweite Heimat bereits in den Osterferien gemacht haben, bleiben wir diesmal im deutschsprachigen Raum. Zuerst geht es für Maxim, Nadeschda und mich wieder in unser Lieblingshaus in den bayrischen Bergen. Unseren Familienurlaub verbringen wir dann in Graubünden. Nach drei Wochen Strandurlaub im vergangenen Jahr, möchten wir in diesem Jahr einmal den Kontrast in den Bergen ausprobieren. Statt Ferienhaus gehen wir in ein Familienhotel. Eine Premiere für uns, verbunden mit der idealistischen Vorstellung, dass es auch für mich Urlaub von Kochen und Wäschewaschen ist…

Fahrt Ihr jedes Jahr woanders hin? Oder habt Ihr einen Ort, an dem Ihr immer wieder gerne seid? Warum fahrt Ihr da hin? Was wird dort für Kinder geboten?
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Danke an Pixabay

Im Grunde haben wir drei Orte an die wir immer wieder gerne zurückkehren: Da ist zum einen meinen zweite Heimat in den USA. Es ist immer wieder ein Stück weit ein nach Hause kommen, wenn wir dort sind. Der private Strand am See und das große Haus, aber auch ein großer Wasserpark sind einfach perfekt für Maxim und Nadeschda, neben der wunderbaren amerikanischen Oma, die uns alle umsorgt. Dann ist da mein Lieblingshaus in den Bergen, mit dem Reiterhof in unmittelbarer Nachbarschaft, mit schönen Wanderwegen, die Kindgerecht sind, mit einem Märchenpark in der Umgebung und einem Indoor-Spielplatz bei schlechtem Wetter. Und schließlich ist es noch unser Skiort in den Schweizer Alpen, in den Richard und ich schon ohne Kinder gefahren sind. Autofrei und mit einem unendlich großen Skigebiet und Rodelpisten für unsere nicht Skifahrende Tochter. So schön es auch ist, immer wieder etwas Neues im Urlaub auszuprobieren. Aber an bekannte Orte zurückzukehren lässt einen sofort da sein und in den Urlaub hineingleiten, ohne eine lange Orientierungsphase.

Habt Ihr ein Lieblingssouvenir aus Eurem letzten Urlaub?

Schöne Souvenirs waren in den letzten Jahren immer Muscheln, Steine, Scherben etc., die die Kinder am Strand gesammelt hatten. Mit denen haben wir dann Zuhause Strandgutbilder gemacht und sie als Urlaubserinnerung aufgehängt. Langsam entsteht daraus eine richtige Bildergalerie.

Wie packt Ihr Eure Koffer? Wo und wie verbringt Ihr Eure Ferien. Erzählt davon und macht mit bei Sylvie’s Blogparade. Ich freue mich drauf und wünsche Euch allen eine tolle und unvergessliche Ferienzeit.

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (30)

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Mit vielen Dank an unsplash.com

Eine wunderbare Woche bei meiner amerikanischen Ersatzmutter liegt hinter uns. Zeit, auch für mich, mich zu erholen. Es ist immer ein Stück weit, wie ein wirkliches Nachhause kommen. Wunderbar und so wohltuend! Inspiriert von Miriam von Perfektwir  sind dies meine drei Sonntagslieblinge:

  1. In vollen Zügen genießen wir die Fürsorge meiner amerikanischen Mutter. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, die wir hier sind. Meine Kinder erleben eine wunderbare Oma, die mit Maxim auf dem Rasenmäher über das Grundstück fegt, und die mit Nadeschda so wunderbare glutenfreie Kuchen backt.
  2. Ich bin dankbar für die Momente, die Richard und ich abends unten am See auf „unserer“ Bank gesessen haben und in den Sonnenuntergang geschaut haben.
  3. Ich habe tatsachlich schon zwei Bücher gelesen, seitdem wir hier sind. Eines allein auf dem Flug. Ich habe mal das pädagogische Muttersein zur Seite gelegt und meinen Sohn ungebremst Kinderfilme gucken lassen – was ohnehin schwierig zu verhindern ist, wenn der Bildschirm ihm quasi  ins Gesicht schreit „Schallte mich an!“ – und habe mich in Matt Ruffs „Mirage“ vertieft. „Das Nest“ gab mir in den letzten Tagen schöne Impulse für eigene neue Geschichten.

Habt einen erholsamen Sonntag und einen wohlbehaltenen Start in die neue Woche!