Ich packe meinen Koffer… – die Urlaubsblogparade

gitzi-1987107_1920

Mit freundlicher Unterstützung von Pixabay

Schon immer bin ich gerne und viel gereist. Bereits während des Studiums zog es mich immer wieder in die Ferne, gerne auch länger, um dort zu studieren oder zu arbeiten und um vielleicht im Ausland irgendwo Wurzeln zu schlagen. Doch dann hat es mich nach einer gewissen Weile immer wieder nach Hause gezogen. Auch Richard und ich haben ohne unsere Kinder die halbe Welt bereist, der amerikanische Kontinent im Norden wie im Süden war dabei unser Hauptreiseziel. Genauso gerne liebten wir Städtereisen in Europa. Mal schnell für ein paar Tage irgendwo hin, Wien, London, Madrid, Venedig. Ich war zudem gesegnet mit einem Job, bevor Maxim und Nadeschda zu uns kamen, in dem ich immer mal wieder reisen durfte. Immer mal wieder raus aus dem Alltagstrott im Büro und ab in eine europäische Metropole. Das war schön und beruhigte meine Hummeln im Hintern. Viel hat sich verändert mit unseren Kinder. Nicht nur unser Alltag, auch das Reisen. Aber die Hummeln im Hintern sind geblieben. Und schon früh nach Maxims und Nadeschdas Ankunft nutzte ich die Freiheiten des Kindergartens und ging mit den Kindern auf Reisen. Natürlich keine großen Urlaubsreisen, aber häufige Besuche bei Freunden irgendwo in Deutschland. Seitdem nun beide Kinder in der Schule sind, geht das nicht mehr ganz so häufig. Zudem brauchen wir auch einfach mehr die Erholung Zuhause zwischendurch. Um so mehr freue ich mich jetzt auf unsere Urlaube in diesen Sommerferien.

In Vorfreude auf unsere diesjährigen Urlaube – ich fahre mit Maxim und Nadeschda gleich zweimal in diesem Ferien weg – nehme ich gerne an Sylvi’s Blogparade „Ich packe meinen Koffer…“ auf momsfavoritesandmore teil.

Was muss unbedingt mit in den Koffer?

Das kommt drauf an, in welchen Koffer. In meinen muss definitiv mein Laptop und mindestens drei spannende Bücher sowie mein Notizbuch. In die Koffer meiner Kinder ein dickes spannendes Buch zum Vorlesen, ein Sack voll Kuscheltiere – die dann am Urlaubsort mit Missachtung gestraft werden -, Malsachen und ein paar Handverlesene Matchbox Autos. Am wichtigsten sind allerdings die Kuschelkissen der Kinder.

Ein Urlaubsbegleiter, den Ihr anderen Eltern absolut empfehlen könnt?
  • Eine feste Reiseapotheke mit allem, was man für den Notfall mit Kindern braucht: Hustensaft, Nasentropfen, Salbe gegen Prellungen, Verbandsmaterial, etwas gegen Durchfall und bei Magendarmverstimmungen, Fiebersaft, Insektenspray, Creme gegen Insektenstiche, Creme gegen Sonnenbrand, ein Antibiotikum für alle Fälle.
  • Die Kuschelkissen von Maxim und Nadeschda. Damit fühlen sie sich überall zuhause und schlafen somit problemlos, egal wo.
Wie packt Ihr? 

Ich muss gestehen, ich bin ein Packprofi. Das war ich schon vor den Kindern und jetzt mit ihnen bin ich es erst recht (wieder). Ich brauche keine Listen mehr, die aktivieren sich von selbst in meinem Kopf, wenn es dann am Tag vor der Abreise ans Packen geht. Meist bin ich nach eineinhalb Stunden fertig, egal wo wir hinfahren, ob an den Strand, in die Berge, für drei Wochen mit dem Flugzeug in die USA oder für drei Tage auf einen Bauernhof in eine nahegelegenes Gebirge. Ich muss dazu aber gestehen, dass a) Maxim und Nadeschda ihr Spielzeug fast immer schon selbst packen und b) ich Teile des Equipment schon immer vorgepackt im Schrank habe. Unsere Kulturbeutel sind immer schon befüllt, die Reiseapotheke ist immer aufgefrischt, die Schwimmsachen sind in einer eigenen Tasche, die Strandspielsachen ebenso. Das erleichtert und beschleunigt den Packprozess ungemein.

Für Richard hingegen, der wieder seine Sachen selbst packen muss – nachdem ich in Elternzeit zuhause war, hatte ich ein paar Mal den Anflug, für ihn mitzupacken, doch dann war es nicht immer ganz richtig und so stellte ich diesen Service wieder ein – , ist das Packen der reinste Horror, egal wie lange er verreist. Er tut dies auch immer in der allerletzten Minute, zögert den Moment bis zum allerletzten heraus. Was es nicht unbedingt besser macht.

Hat sich Eure Art zu reisen verändert, seitdem Ihr Kinder habt?

Ja, wenn auch auf eine bemerkenswerte Weise. Denn weder schrecken wir vor langen Fernreisen zurück, noch vor langen Autofahrten. Denn wir haben Maxim und Nadeschda von Anfang daran gewöhnt und sie sind ganz tolle Reisekinder. Allerdings bleiben wir nun ausschließlich an einem Ort und wir kehren auch gerne immer wieder an denselben Ort zurück. Erst in den letzten zwei Jahren haben wir begonnen, einmal im Jahr uns ein neues Reiseziel auszusuchen. Doch Städtereisen lassen wir bisher immer noch sein.

Wohin geht es in diesem Jahr?
flims-1603642_1920

Danke an Pixabay

Nachdem wir unsere große Fernreise in meine zweite Heimat bereits in den Osterferien gemacht haben, bleiben wir diesmal im deutschsprachigen Raum. Zuerst geht es für Maxim, Nadeschda und mich wieder in unser Lieblingshaus in den bayrischen Bergen. Unseren Familienurlaub verbringen wir dann in Graubünden. Nach drei Wochen Strandurlaub im vergangenen Jahr, möchten wir in diesem Jahr einmal den Kontrast in den Bergen ausprobieren. Statt Ferienhaus gehen wir in ein Familienhotel. Eine Premiere für uns, verbunden mit der idealistischen Vorstellung, dass es auch für mich Urlaub von Kochen und Wäschewaschen ist…

Fahrt Ihr jedes Jahr woanders hin? Oder habt Ihr einen Ort, an dem Ihr immer wieder gerne seid? Warum fahrt Ihr da hin? Was wird dort für Kinder geboten?
lake-1398088_1920

Danke an Pixabay

Im Grunde haben wir drei Orte an die wir immer wieder gerne zurückkehren: Da ist zum einen meinen zweite Heimat in den USA. Es ist immer wieder ein Stück weit ein nach Hause kommen, wenn wir dort sind. Der private Strand am See und das große Haus, aber auch ein großer Wasserpark sind einfach perfekt für Maxim und Nadeschda, neben der wunderbaren amerikanischen Oma, die uns alle umsorgt. Dann ist da mein Lieblingshaus in den Bergen, mit dem Reiterhof in unmittelbarer Nachbarschaft, mit schönen Wanderwegen, die Kindgerecht sind, mit einem Märchenpark in der Umgebung und einem Indoor-Spielplatz bei schlechtem Wetter. Und schließlich ist es noch unser Skiort in den Schweizer Alpen, in den Richard und ich schon ohne Kinder gefahren sind. Autofrei und mit einem unendlich großen Skigebiet und Rodelpisten für unsere nicht Skifahrende Tochter. So schön es auch ist, immer wieder etwas Neues im Urlaub auszuprobieren. Aber an bekannte Orte zurückzukehren lässt einen sofort da sein und in den Urlaub hineingleiten, ohne eine lange Orientierungsphase.

Habt Ihr ein Lieblingssouvenir aus Eurem letzten Urlaub?

Schöne Souvenirs waren in den letzten Jahren immer Muscheln, Steine, Scherben etc., die die Kinder am Strand gesammelt hatten. Mit denen haben wir dann Zuhause Strandgutbilder gemacht und sie als Urlaubserinnerung aufgehängt. Langsam entsteht daraus eine richtige Bildergalerie.

Wie packt Ihr Eure Koffer? Wo und wie verbringt Ihr Eure Ferien. Erzählt davon und macht mit bei Sylvie’s Blogparade. Ich freue mich drauf und wünsche Euch allen eine tolle und unvergessliche Ferienzeit.

3 Gedanken zu “Ich packe meinen Koffer… – die Urlaubsblogparade

  1. 1 Was muss unbedingt mit in den Koffer?

    Für die Kinder: Spiele, Bücher zum Vorlesen uns selbstlesen sowie bunte Stifte, Wasserfarben und genügend Papier. Außerdem ihre Roller, damit sie die nahe gelegene Gegend erkunden können und genügend Badekleidung, da kein See zu kalt sein kann, um nicht dort hineinzuhüpfen.

    Für uns Eltern unbedingt ein paar Bücher. In den letzten Jahren kommen wir mit wachsender Selbständigkeit unserer Kinder immer häufiger zum Lesen. Außerdem ein Laptop und eine Staffel unserer Lieblingsserien. Meist gönnen wir uns abends, eingekuschelt ins Bett, bei einem Glas Wein eine kurze Folge und schlafen dabei oft ein. Außerdem ein Notizbuch, in dem wir all die kleinen und großen Urlaubs-Abenteuer niederschreiben, damit sie nicht in Vergessenheit geraten.

    2 Ein Urlaubsbegleiter, den Ihr anderen Eltern absolut empfehlen könnt?

    Unbedingt einen Fotoapparat: Auch wenn mein Mann regelmäßig wahnsinnig wird, wenn ich knipse, freuen wir uns alle hinterher über die schönen Erinnerungen. Wir gestalten daraus Fotobücher und unsere Kinder ziehen sie immer wieder aus dem Schrank und erinnern sich, was sie damals in den Urlauben erlebt haben.

    „Anti-Brumm“, um nicht abends von den Mücken aufgefressen zu werden.

    3 Wie packt Ihr?

    Seit unsere Kinder bei uns sind, sind wir stolzer Besitzer eines Wohnwagens. Ohne Kinder wären wir nie auf die Idee gekommen, uns so etwas anzuschaffen. Der Laderaum ist begrenzt, was auch seine Vorteile hat. Der Platz reicht jedoch, um alles unterzubekommen, was wir brauchen. Wir reisen ohne Koffer und Taschen und verstauen ein paar Tage vorher ganz in Ruhe alles Wichtige in den Schränken. In den Kofferraum unseres Autos kommen dann nur ein paar Lebensmittel und Getränke für die ersten Tage. Auch mit Kindern sind wir im Vergleich zu anderen Eltern sehr minimalistisch unterwegs. Es entspannt uns, nicht den ganzen Hausstand mitschleppen zu müssen und wir haben bislang noch nie etwas vermisst.

    4 Hat sich Eure Art zu reisen verändert, seitdem Ihr Kinder habt?

    Ja, sie hat sich sehr verändert. Früher sind wir mit je einem 10-kg schweren Rucksack auf dem Rücken in die entferntesten Länder gereist. Wir hatten nur den Hin- und Rückflug gebucht und haben uns im Urlaub ohne großes Ziel dorthin treiben lassen, wo es uns gefiel. Kein Reiseziel war zu weit weg oder zu exotisch. Als die Kinderplanung anstand, haben wir fest vorgehabt, unsere Reisen wie bisher fortzuführen und die Kinder einfach mitzunehmen. Das haben wir so nicht umgesetzt. Mittlerweile fahren wir spießermäßig mit Kindern und Hund mit dem Wohnwagen nach Deutschland und das angrenzende Ausland. Wir kommen an und der Urlaub beginnt. Wohnwagenurlaub ist unserer Meinung nach perfekt für Kinder. Irgendwann werden wir auch natürlich alle in den Urlaub fliegen, allerdings soll es dann – schon allein aufgrund der nicht zu unterschätzenden Kosten bei drei Kindern – ein Ziel sein, dass auch wirklich für alle schön ist.

    5 Wohin geht es in diesem Jahr?

    Eigentlich hatten wir vorgehabt, diesen Sommer für drei Wochen nach Südengland zu fliegen und in den Herbstferien einen Urlaub im Centerparc zu machen. Dann hat sich unerwartet Nachwuchs angekündigt, worüber wir uns sehr freuen. Daher haben wir unsere Pläne über den Haufen geworfen. Jetzt geht es für 3 Wochen mit dem Wohnwagen an einen schönen See in der Nähe von Hamburg und anschließend an die Ostsee.

    6 Fahrt Ihr jedes Jahr woanders hin? Oder habt Ihr einen Ort, an dem Ihr immer wieder gerne seid? Warum fahrt Ihr da hin? Was wird dort für Kinder geboten?

    Wir fahren so gut wie nie zweimal an ein und denselben Ort. Unserer Meinung nach gibt es so viele schöne Ecken zu entdecken. Wir sind neugierig und es hat seinen Reiz ständig etwas Neues kennenzulernen.

    Für unsere Kinder ist es das Größte, wenn wir auf einem Campingplatz mit Sandstrand, Wasser und einem Spielplatz sind. Sie lieben es mit uns im Dunkeln bei Kerzenlicht vor dem Wohnwagen zu sitzen und in den Sternenhimmel zu schauen, den Geräuschen zu lauschen oder einfach mal nach Lust und Laune herumzugammeln und in den Badesee zu hüpfen. Ein paar Ausflüge, z.B. auf eine Alm wandern oder einen Tierpark besuchen, machen den Urlaub perfekt.

    Sie haben – noch nicht – das Verlangen, von morgens bis abends das perfekte Entertainment geboten zu bekommen.

    7 Habt Ihr ein Lieblingssouvenir aus Eurem letzten Urlaub?

    Seit wir unseren Wohnwagen haben, kaufen wir auf jedem Campingplatz, wo wir sind, eine Ansichtskarte. Auf dieser schreiben wir auf, von wann bis wann wir dort waren und was wir erlebt haben. Mit der Zeit füllt sich die Box Stück für Stück. Diese Kiste ist immer wieder gut, um in Erinnerungen zu schwelgen.

    Ein weiteres Souvenir sind die Fotos, die wir an jedem Ort machen.

    Gefällt 1 Person

    • Das hört sich nach wunderbaren Urlauben und Urlaubsplänen an!! 😉 Auch wenn sie so ganz anders sind als unsere! Aber es lässt sich in Deinen Worten nachfühlen, wie sehr Ihr diese Urlaube, vor allem die nun im Wohnwagen mit Kindern (und Hund) genießt. Lieben Dank für diese schönen Schilderungen!!! – Toll finde ich die Idee mit dem Souvenir, der Postkarte, auf der Ihr alle schönsten Erinnerungen notiert! Das ist nachahmenswert, auch wenn man wie wir kein happy Camper ist…;-)

      Gefällt mir

  2. Pingback: Charlotte’s Sonntagslieblinge (46) | Charlotte's Adoptionsblog ©

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s