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Charlotte’s Sonntagslieblinge (131)

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Photo by Evan Wise on unsplash.com

Eigentlich wollte ich nicht schon wieder mit den Worten beginnen: „Erneut liegt eine volle und dichte Woche hinter uns…“ Aber irgendwie ist es so im Moment. Erst recht, wenn ich noch mehr arbeiten muss, als ich geplant hatte, da ich von erkrankten Kolleginnen Stunden übernehmen muss. So bleibt dann doch einiges auf der Strecke. Ich hoffe, das wird sich bald wieder ändern. Dennoch war es eine gute Woche, in der ich zumindest auch für mich ein paar Dinge erledigt habe: lang vor mir hergeschobene Arzttermine, um mich um meine eigene Gesundheit und mein Wohlbefinden zu kümmern, der Besuch auf dem russischen Konsulat, um lang aufgeschobene Formalitäten zu klären, Ausmisten von unliebsamen Ecken im Haus, die ich sonst hätte wegen Überfüllung schließen müssen und das ein oder andere mehr. So bin ich an diesem Sonntag dankbar für diese drei Sonntagslieblinge:

  1. Nach langen Odysseen bei unterschiedlichsten Ärzten wegen Maxim’s Kopfschmerzen waren wir in dieser Woche noch einmal bei zwei Kontrollen. Auch diese haben uns nicht wirklich weiter gebracht, außer, dass wir nun definitiv wissen, dass die Kopfschmerzen keine organischen Ursachen haben. Als der Kinderneurologe uns abschließend „nur“ Yogakurse für Kinder empfahl, musste ich doch ein wenig müde lächeln und beschloss nun endgültig, meinen bzw. unseren eigenen Weg weiter zu gehen. Für mich hat sich in den vergangenen Wochen bestätigt, dass Maxim’s Kopfschmerzen ihre Ursache in starker, zu starker Anspannung haben, die er einfach in für ihn belastenden Situationen sehr schnell erreicht. Für mich bleibt daher das einzige probate Mittel, meinen Sohn (auch therapeutisch) darin zu bestärken, zu lernen mit Stress und Anspannung anders umzugehen. Es bleibt einfach dabei, wir müssen mit unseren Kindern unseren eigenen Weg gehen. Und ich bin froh, dass ich an anderen Stellen immer wieder neue Impulse finde, die mich darin bestärken.
  2. Nadeschda lebt einmal wieder verstärkt ihre Anstrengungsvermeidung aus. Das tägliche Üben ist zuweilen eine große Herausforderung. Doch dann gibt es immer wieder diese kleinen Momente und Augenblicke, wo sie sich aus der Anstrengungsverweigerung befreien kann und tatsächlich auch Lernerfolge hat, und vor allem wo sie selbst sie sieht und wahrnimmt. Wie hat sie sich doch diebisch gefreut, dass sie nun endlich die 5er und die 6er Reihe des kleinen 1×1 kann! Ich hoffe, dass sie diese Momente bestärken, weiter zu kämpfen…
  3. Mit all den kranken Menschen um mich herum, bin ich heute dankbar, dass ich bis auf eine leichte Nasennebenhöhlenentzündung bisher verschont worden bin von härteren Infekten oder Krankheiten in diesem Jahr. Als ich dann noch die Beiträge von Sunnybee zu „Krank mit Kind?“ und Claire von mamastreikt zu „Unterhalt: Würde dann vom Amt kommen…“ gelesen habe, bekam „Gesundheit“ für mich noch einmal eine andere Dimension. Zum einen würde sicherlich mein Mann im Ernstfall einspringen, auch wenn dies in unserer Familienzeit bisher nur ein- oder zweimal vorkam, da ich sonst auch eher zu der Kategorie Mutter gehöre, die Infekte und Erkrankungen wegdrückt. Ich stehe also nicht ganz alleine da. Dafür kann ich durchaus dankbar sein. Zum anderen bin ich nicht nur dankbar, von größeren Erkrankungen in diesem Jahr bisher verschont zu sein, sondern auch grundsätzlich von größeren und kleineren Katastrophen. Möge das so weiter gehen…

Habt einen erholsamen Sonntag, einen guten Start in die neue Woche, und bleibt (oder werdet wieder) gesund!

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (128)

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Photo by Brooke Larke on unsplash.com

Eine dichte Woche liegt erneut hinter uns. Dafür war und ist das Wochenende um so erholsamer. Jetzt, wo allmählich mein Arbeitspensum an der Schule stetig zunimmt, merke ich schon, dass mir an einigen Stellen die Zeit Zuhause fehlt. Oder ich eben auch meine Zeit Zuhause nutzen muss, um Dinge für die Schule vorzubereiten oder zu erledigen. Dann muss eben anderes liegen bleiben. Um so kostbarer wird für mich die Zeit nachmittags mit Maxim und Nadeschda. Und auch wenn die Zeit manchmal dicht gedrängt ist, so suchen wir drei uns doch auch unsere schönen Momente. So bin ich an diesem Sonntagmorgen für diese drei Dinge dankbar:

  1. Am Donnerstag hatten die Kinder jedes auf seine Art einen sehr harten Tag an der Schule. Beide waren übel gelaunt und nicht gut beieinander. Nach dem Hort und Maxim’s Physiotherapie waren wir im Buchladen, um zwei Geschenke abzuholen. Doch beide Kinder durften sich natürlich noch selbst ein Buch aussuchen. Danach brauchten wir dringend „Zucker“. Eigentlich wollten wir zu einem Bäcker gehen. Doch als wir aus der Buchhandlung traten, an diesem fast frühlingshaften Nachmittag, wanderten meine Blicke zur gegenüberliegenden Eisdiele. „Wie wäre es mit Eis?“ fragte ich meine Kinder. „Eis??? Wo???“ Ich: „Na,da!“ „Oh ja Mama!“ war die begeisterte Kinderantwort… Das erste Eis in diesem Jahr!!!!
  2. Am Freitag nachmittag hatten wir einen langen Termin beim Optiker, nach einem ohnehin langen Tag. Nach über einer Stunde Ladenmuff brauchten wir alle drei frische Luft. Eigentlich wollte ich zu einer kleinen Kaffeerösterei laufen, die ich in der Nähe kannte, um ein Geschenk zu besorgen. Nur leider hatte die aus Krankheitsgründen geschlossen. So spazierten wir gemütlich durch den dorfähnlichen Vorort zurück zum Auto. Dabei kamen wir an einem kleinen Dorfladen vorbei. Mein Sohn: „Oh, Mama, Erdbeeren.“ Meine Tochter folgte ihrem Bruder: „Ach schau mal, Mama, diese lila Tulpen…“ Wir gingen in den Laden, kauften Tulpen, Erdbeeren und weiteres Obst und Gemüse, was eh noch auf meinem gedanklichen Einkaufszettel stand. Alles lose oder wenn überhaupt in Papier verpackt und nicht in Plastik. Zuhause gab es dann die Erdbeeren und mein Sohn kommentierte: „Hey Mama, gestern das erste Eis, heute die ersten Erdbeeren. Toll! Nice!“
  3. Unverhofft kommt oft! Zu Beginn der Woche zog ich ein kleines Päckchen aus der Post. Es kam von einer sehr lieben, ehemaligen Kollegin und mittlerweile nach Jahrzehnten Freundin, die damals in meinen Berufsanfängen meine „Ziehmutter“ in der Werbeagentur war, in der ich meine ersten Schritte ins Berufsleben wagte. Noch heute haben wir Kontakt und treffen uns hoffentlich mehr als einmal im Jahr zum Frühstücken. So taten wir das auch neulich. Neben vielem anderen teilen wir die Leidenschaft fürs Reisen und für Bücher. Ich hatte ihr von meiner Reise mit Maxim nach Moskau erzählt. Und so schickte sie mir einen Roman über einen der ersten weltberühmten Tänzer am Bolschoj-Ballett. Welch wunderbare Überraschung! Da wurde es mir wieder einmal ganz warm ums Herz. Es ist so ein schönes Gefühl, zu spüren, dass da draußen jemand ist, der an einen denkt. – So kleine „Hallo, ich denke an Dich“-Dinge kommen von ihr immer einmal wieder. Manchmal ist es Handcreme oder auch mal ein orangener Papierkürbis, der immer noch in meinem Büro in meiner orangenen Küche hängt. Ich bin so dankbar, Menschen wie sie in meinem Leben zu haben!

In diesem Sinne habt einen wunderbaren Frühlingssonntag und kommt gut und wohlbehalten in die neue Woche.

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (120)

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Photo by Paul Green on unsplash.com

Es war Weihnachten und daher ruhig auf diesem Blog. Nicht weil es mir an Themen mangelt, sondern weil ich mich bewusst dazu entschieden habe, diese besondere Zeit zwischen den Jahren meiner Familie und mir zu widmen. Schön und erholsam waren die Tage.

In den frühen Morgenstunden, wenn alle anderen noch schliefen, habe ich gelesen. Maxim Biller“s „Sechs Koffer“ habe ich endlich beendet, genauso wie Melanie Raabe’s „Der Schatten“. Beide mehr als lesenswert. Jetzt wartet Michail Bulgakov’s „Meister und Margarita“ in der Neuübersetzung von Alexander Nutzberg auf mich. Ich fliege ja mit Maxim im Frühjahr nach Moskau. Zeit sich vorzubereiten. Auch literarisch… Manchmal kam Maxim morgens verschlafen ins Wohnzimmer getapst, wo ich in meinem Sessel saß und las. Meist gesellte er sich mit einem seiner Bücher zu mir und las ebenso. Neben diesen stillen Momenten habe ich das getan, was ich oft zwischen den Jahren tue: Umräumen, ausmisten, neu gestalten. Das tat gut. War irgendwie befreiend, und wenn auch nicht viel weg gekommen ist, so doch zumindest die alten Wollmäuse, die schon seit langem hinter den nicht vorgerückten Regalen und Schränken ihr Dasein fristeten.

Bevor nun mein Sohn mit einem erneuten: „Mama, was machst Du da…?“ zu mir aus dem Wohnzimmer getroddelt kommt, denke ich an diesem letzten Sonntag in diesem Jahr an all die Dinge, für die ich nach diesem doch sehr sorgenvollen und manchmal schmerzhaften Jahr dankbar bin.  Aus den vielen Gedanken, die mir gerade dabei durch den Kopf gehen, sind dies meine heutigen drei Sonntagslieblinge:

  1. Ich bin so unendlich dankbar für meine beiden Kinder! Immer wieder und wieder! Dieses Jahr mit all seine Sorgen hat mir gezeigt, dass ich sie niemals missen möchte. Niemals!!! Erst vor ein paar Tagen habe ich mir ganz lieben Freunden zusammen gesessen, die ebenso ein Kind aus Russland adoptiert haben. Wir kamen irgendwie im Gespräch auf die Frage, ob wir heute wissend ob all der Schwierigkeiten und Herausforderungen noch einmal adoptieren würden. Und wir alle bejahten diese Frage ganz vehement. Ja, es ist schwierig und es ist herausfordernd, und es kostet mit all den Sorgen, die man sich macht, so viel Kraft. Vielleicht mehr Kraft als mit leiblichen Kindern. Doch auf der anderen Seite haben mir selbst unser zwei Kinder so viel gegeben. Erst vor ein paar Tagen stellte Richard so treffend fest: „Was für eine Entwicklung Du mit diesen zwei Kindern gemacht hast…“ Ja, und welchen Weg ich gegangen bin…. Das hätte ich mir nicht in meinen kühnsten Träumen ausmalen können.
  2. Viel zu selten machen Richard und ich uns bewusst, dass wir genauso dankbar sein können für unsere Zuhause, unsere kleine Familie und die wohlbehüteten Umstände, in denen wir leben, die uns viele andere Sorgen und Nöte ersparen, und uns auch die Freiheit geben, genau diesen Weg mit unseren Kindern zu gehen.
  3. Dankbar bin ich in diesen Tagen für unsere Freunde, die uns auch in schwierigen Zeiten die Stange gehalten haben, die für uns da waren, auch wenn wir nicht immer die besten Kontaktpfleger waren und sind. Wie stellte einer von ihnen an Weihnachten so schön fest: „Es ist doch egal, wie oft man sich sieht und wie oft man miteinander spricht. Die Hauptsache ist doch, dass man für einander da ist, in den Momenten, in denen es darauf ankommt.“

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein großartiges Silvesterfest und einen wohlbehaltenen und gesunden Start in das neue Jahr! Möge es für Euch vieles bereit halten, was Ihr Euch erhofft und wünscht.

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Charlotte’s Sonntagslieblinge (119)

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Photo by Wesley Tingey on unsplash.com

Alle Geschenke sind verpackt, die Weihnachtskarten an die Lieben in unserem Leben sind geschrieben und verschickt, das Weihnachtsessen ist weitestgehend vorbereitet, der Baum wartet im Garten, um nachher von Maxim, Nadeschda und mir geschmückt zu werden. „Einmal werden wir noch wach, dann ist heißa Weihnachtstag!“ geht mir im Kopf herum und Vorfreude macht sich in mir breit. In der Stille des Morgens, denke ich  in Dankbarkeit an unser erstes Weihnachtsfest zurück und an den langen Weg, den wir seither gegangen sind.  So bin ich an diesem Sonntagmorgen vor Heiligabend besonders dankbar für diese drei Sonntagslieblinge:

  1. Für die wunderbare Entwicklung, die meine Kinder auch in diesem Jahr wieder vollzogen haben. Wie sie innerlich und äußerlich trotz manchmal widrigster Umstände gewachsen sind und sich unermüdlich nach dem Himmel strecken.
  2. Für die Kraft unserer kleinen Familie, die schweren und sorgenvollen Herausforderungen dieses abgelaufenen Jahres gemeinsam gemeistert zu haben.
  3. Für die Ruhe nun in der Weihnachtszeit, in der wir innehalten und neue Kräfte sammeln dürfen.

In diesem Sinne habt eine zauberhafte Weihnachtszeit im Kreise Eurer Lieben!

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„O Tannenbaum, du trägst ein’ grünen Zweig“ – Dankbarkeit für meine beiden (Adoptiv-)Kinder (Blogparade)

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Photo by Thought Catalogue on unsplash.com

Weihnachtsstimmung macht sich allmählich in unserem Hause breit. Auch wenn mir das ein oder andere kritische Thema für diesen Blog noch auf der Seele brennt, so habe ich diese gedanklich schon auf die Zeit nach Weihnachten verschoben. Dieses sich nun dem Ende neigende Jahr war schwierig genug für uns alle, mit zu vielen Herausforderungen, die uns oft an den Rand des Erträglichen gebracht haben. Um so mehr möchte ich jetzt, nachdem die Adventszeit nicht immer ganz so ruhig und beschaulich verlief, wie ich es mir gewünscht hatte, die letzten Tage vor dem heiligen Fest in Ruhe und Beschaulichkeit genießen. Ich bin dankbar, dass wir Zuhause die Zeit finden, Plätzchen zu backen – den ersten Durchlauf zu Beginn des Monats haben wir schon längst aufgegessen -, Weihnachtsgeschichten zu lesen, die noch verbleibenden Weihnachtskarten zu basteln, und vielleicht einfach nur zu spielen oder jeder für sich zu lesen.

Am vergangenen Wochenende waren Maxim, Nadeschda und ich auf einem Weihnachtskonzert in unserer Kirche. Eines der Lieder ist mir besonders zu Herzen gegangen, nicht nur weil mein Sohn freudestrahlend mich ansah und sagte: „Mama, das kenne ich, das singen wir auch in der Schule.“

„O Tannenbaum, du trägst ein’ grünen Zweig“

O Tannenbaum, o Tannenbaum,

du trägst ein’ grünen Zweig,

den Winter, den Sommer,

das dau’rt die liebe Zeit

Warum sollt’ ich nicht grünen,

da ich noch grünen kann?

Ich hab’ nicht Vater noch Mutter

die mich versorgen kann.

Und der mich kann versorgen,

das ist der liebe Gott,

der lässt mich wachsen und grünen,

drum bin ich stark und groß.

Als es in der Kirche ertönte, durchzuckte es mich im ersten Moment bei den Zeilen „Ich hab nicht Vater noch Mutter, die mich versorgen kann.“; doch es erfüllte mich dann mit tiefer Demut für meine beiden wunderbaren Kinder bei den Worten „Und der mich kann versorgen, das ist der liebe Gott.“ Ich dachte an die vielen Posts von Sherrie Eldridge, in denen sie nicht müde wird zu postulieren, dass selbst wenn Adoptivkinder von ihren leiblichen Eltern aus welchen Gründen auch immer aufgegeben wurden, „Gott“ da ist, um sie zu lieben und zu beschützen. Und letztendlich war es auch diese höhere Macht, die diese, unsere beiden Kinder zu uns und in unsere Fürsorge geführt hat, dass sie heranwachsen und stark und groß werden. Gerade in dieser heiligen Zeit bin ich dafür so unendlich dankbar.

Maxim und Nadeschda sind das größte Geschenk, das ich jemals in meinem Leben bekommen habe. Ja, unser Leben ist mit vielen Herausforderungen gespickt. Viele oder zu viele, denen ich mir im Vorfeld nicht bewusst war. Und die Verantwortung für diese beiden Kinder ist manchmal übermächtig. Doch wenn abends nach viel Kuscheln und ausgiebigem Vorlesen meine Kinder in ihren Betten liegen, mein Sohn beim Gute Nacht sagen fest den Arm um mich gelegt hat und halb schlafend geseufzt hat „Meine Mama!“, meine Tochter meine Hand hält, damit ich bleibe, bis sie schläft, betrachte ich glücklich meine wunderbaren Kinder. Tiefe Dankbarkeit erfüllt mich in diesen Momenten egal ob es ein guter oder ein schwieriger Tag mit ihnen war. In der Stille freue ich mich über jeden kleinen Fortschritt, den wir in den vorangegangen Tagen gemacht haben – wenn wir eine gute Lernzeit für die Schule hatten, mein Sohn mit drei Sternchen nach Hause kam, Nadeschda wieder neue Fortschritte im Lesen oder auch im Rechnen gemacht hat, wenn wir einfach einen gemütlichen und ruhigen Nachmittag zu Dritt Zuhause verbracht haben, oder beide Kinder zum Abendessen wunderbare Pfannkuchen gezaubert haben… Ich bin dankbar für all das, was ich mit diesen zwei Kindern über mich, meine Aufgabe als Mutter, Erziehung, Kindesentwicklung, und die besonderen Bedürfnisse meiner Kinder lernen darf. Bis heute! Demütig danke ich dem Schicksal, das mir diese zwei Kinder anvertraut hat. Sie sind das größte Geschenk in meinem Leben, denn sie haben meinem Leben einen wahren Sinn gegeben.

P.S. Dies ist mein Beitrag zu Sunnybees Blogparade „Was ist das schönste (immaterielle) Geschenk, das du in deinem Leben bekommen – oder geschenkt – hast?“.

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#bestofElternblogs November 2018

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Photo by Bekah Russom on unsplash.com

Es ist wieder soweit: Die liebe Anja von der Kellerbande  ruft dazu auf, den meist gelesenen Beitrag des vergangenen Monats zu benennen und zu teilen. Mir ist es mittlerweile schon zu einer geliebten Tradition geworden, bei ihren Aufrufen mitzumachen. Und so beteilige ich mich nach einem nervenaufreibenden Oktober, in dem uns die Sorgen um unsere Kinder weiter beschäftigten, der aber dann doch ein gutes Ende nahm, wieder gerne. Kaum verwunderlich, dass im Oktober mein Beitrag „Angst um Nadeschda“, in dem ich über die möglichen gesundheitlichen Diagnosen bei meiner Tochter schrieb, die wie ein Damoklesschwert über uns hingen, der mit Abstand meist gelesene Beitrag war. Wir sind froh und unendlich dankbar, dass alles dann zu einem guten und „harmlosen“ Ende kam.

Habt an dieser Stelle noch einmal vielen Dank für Euer Mitfühlen und Begleiten. Ein wenig war es an manchen Tagen so, wie es Natalie aus ihrem Fundevogelnest vom Liebgewinnen in diesen Tagen geschrieben hat. Danke dafür!

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Der Spuk der Angst ist endlich vorbei…

Little girl holding a hand of her mother. Family relations concept.

Mit freundlicher Unterstützung von Fotolia

Seit gestern haben wir nun den pathologischen Befund der operativ entfernten Lymphknoten bei Nadeschda. Es war beziehungsweise ist eine Infektion im Lymphsystem. Es könnten noch weitere Lymphknoten befallen sein, aber im Grunde schafft es Nadeschda’s Körper nun nach dem Entfernen der am stärksten befallenen Knoten von selbst zu heilen, ohne eine weitere Therapie.

Wir, vor allem Nadeschda, haben noch einmal riesiges Glück gehabt. Der Spuk der Angst ist nun vorbei. Wir sind unendlich erleichtert und dankbar!